„When I see your face
There's not a thing that I would change
'Cause you're amazing just the way you are" Just the way you are, Bruno Mars
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Noch einmal checke ich mein Bild im Spiegel und streiche mir unsicher eine Haarsträhne meiner extra leicht gewellten Haare nach hinten, bevor ich mich auf den Weg nach unten mache. Brad hatte mir geschrieben, dass er mich unten erwartet, so dass ich mich an den mühsamen Abstieg mache. Die hohen Schuhe tun ihr Übriges, weswegen ich jeder Stufe doppelt so viel Aufmerksamkeit schenke. Ein Treppensturz würde sich nun wirklich nicht gut in meiner aktuellen Situation machen. Ich würde das Kino dann doch der Notaufnahme im Krankenhaus vorziehen.
Doch erst vier Stockwerke tiefer kann ich endgültig aufatmen. Noch einmal sammle ich mich, dann stemme ich die schwere Eingangstür auf und entdecke prompt einen schwarzen SUV vor der Tür an dessen Seite Brad lehnt.
Im Schein der Straßenlaterne mustere ich den jungen Sänger. Für ihn fast schon untypisch unauffällig trägt er eine schwarze skinny Jeans, sowie eine schwarze, unauffällige Lederjacke. Doch das Highlight ist definitiv seine Brille. Ich hatte schon Bilder von ihm mit Brille gesehen, doch in echt vor mir, wurde mir erneut bewusst, wie unfassbar gut der junge Mann aussah. Dass er wirklich seine Freizeit mit mir verbringen will, kommt mir dabei immer noch unwillkürlich vor.
„Heyy", begrüßt mich Brad mit einer langen Umarmung, als ich bei ihm ankomme und noch etwas unsicher erwidere ich diese.
„Du siehst toll aus, Addy", macht mir Brad sofort ein Kompliment, nach dem wir uns gelöst haben, was mich leicht erröten lässt.
„Danke, du siehst auch nicht schlecht aus", untertreibe ich maßlos, doch der Sänger scheint sich trotzdem sehr über meine Worte zu freuen.
„Danke, ich hab mir Mühe gegeben, es etwas unauffälliger zu gestalten. So komme ich eigentlich ziemlich ungestört durch den Abend."
Obwohl Brad mit seiner Erklärung nur seine Outfitwahl erklären will, eröffnet er mir damit plötzlich eine komplett neue Perspektive, die ich bis dahin völlig verdrängt hatte.
Für mich war Brad zu einer ganz normalen Person geworden, der ich zwar ab und zu mit meiner Kamera hinterherrenne, mit der ich aber ansonsten ganz normal quatschen und abhängen kann.
„Glaubst du, du wirst oft erkannt?". Besorgt schaue ich ihn an.
„Nein, ich denke nicht, Shawty. Und jetzt mach dir nicht so einen Kopf, sondern lass uns einsteigen. Es ist nämlich ganz schön kalt hier draußen."
Da dies ein Punkt ist, in dem ich Brad sofort zustimmen kann und muss, verdränge ich meine Sorgen, sondern beeile mich dem Sänger in das Auto zu folgen.
„Ich hoffe es ist okay, dass ich nicht fahre.", grinst der Sänger, während wir beide auf der Rückbank Platz nehmen. „Mit einem Fahrer, der auf Abruf bereit steht, ist alles leichter."
„Klar, kein Problem", antworte ich ihm, während ich gedanklich ergänze: „Wenn man das Geld dafür halt hat."
„Ich hab unseren Kinobesuch übrigens noch um ein Abendessen erweitert, ich hoffe dich stört das nicht", plaudert Brad munter während der Fahrt aus und überrascht drehe ich mich zu ihm um.
„Oh okay, du bist wohl immer für eine Überraschung gut", probiere ich es locker zu nehmen und der Lockenkopf grinst mich erleichtert an.
„Ich hoffe du hast ein gutes Restaurant gewählt", kann ich es dann doch nicht lassen ihn etwas zu necken und eifrig nickt er. „Oh ja, ich hoffe du magst es genauso gerne wie ich und dort habe ich bis jetzt auch immer meine Ruhe gehabt."
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Image (Bradley Simpson FF)
Fanfiction„And did I really fucking love you Or just the image in my head" - picture this Bradley Will Simpson schwebt auf der Welle des Erfolgs. Als Leadsänger der Band „The Vamps" liegt ihm ein Millionenpublikum zu Füßen. Geld, Frauen, Luxus - für ihn der s...
