Kairo's Sicht
Die Sonne kitzelte meine Nase und schien mir angenehm ins Gesicht. Ein paar mal blinzelte ich dagegen an bis ich mich aufsetzte. Ich verließ das Schlafzimmer um meine morgendlichen Aktivitäten abzuarbeiten. Nachdem dies auch erledigt war betrachtete ich mich noch einmal im Spiegel, setzte meine Maske auf und verließ das Haus.
Ich fuhr zum Zentrum unserer Gruppe. Heute sollten die zweitrangig Mitglieder meiner Gruppe kommen und wir mussten eine Krisensitzung hinter uns bringen. Die Mitglieder kommen aus den verschiedensten Ländern, um mich auf den neusten Stand zu bringen. Da es sehr kurzfristig beschlossen wurde, dass es ein Meeting geben sollte erwarte ich nicht zu viel Vorbereitung. Jedoch müssen die Informationen für einen weiteren Schritt zum Zeil reichen und dafür müssen wir Entscheidungen Fällen. Die Frage ist nur ob auch die richtigen Entscheidungen getroffen werden? Diese Frage stellte ich mir in letzter Zeit ziemlich oft.
Am Zentrum angekommen, ging ich wieder einmal den Gang entlang in die Halle. Alle waren unten um den Tisch versammelt. Ich stieg die Treppe runter in die Mitte der Halle. Überall auf der Welt liefen die Geschäfte sehr gut. Keine Probleme mit anderen Gangs oder sonst etwas. Wir gewinnen an Ansehen und andere Gangs schließen mit uns Geschäfte ab und werden Kunden auf Langzeit. Eigentlich kann man sich bei dieser Lage nicht beschweren.
Jedoch haben wir ein Problem. "Ich muss euch etwas sagen. Wir haben ein Problem hier. Die McCurts machen Stress und die Mafia meines Vaters ist in Streit mit denen. Falls ihm irgendwas passiert werde ich seine Gang übernehmen. Das bedeutet aber, dass wir dann keine kleine Mafia mehr sind sondern eine der größten Mafias. Damit gewinnen wir aber auch neue Feinde und besonders viel Neid. Im Moment unterstützen wir Sora nur, aber falls etwas passiert übernehme ich alles. Wer etwas dagegen hat, war schön mit euch zu arbeiten aber ihr müsst leider gehen. Ich hoffe ihr habt einen angenehmen Flug. Wer weiter an meiner Seite bleibt, naja, für den bleibt eigentlich alles so wie immer. " , erklärte ich die jetzige Situation. Es ging keine negative Reaktion auf Seiten der Mitglieder aus. Es schien also niemanden zu geben, der Stress machte. "Gut, dann ist alles erklärt. Ruht euch aus und bleibt solange ihr wollt. Aber ich würde euch auch bitten, die Arbeit nicht zu vernachlässigen. Und ich würde euch auch darum bitten, dass ihr Bescheid sagt, wenn ihr in den nächsten Tagen nochmal hier her kommt. Ich danke euch, dass ihr so kurzfristig gekommen seid." ,meinte ich leicht nickend und ging wieder nach oben.
Nun trommelt ich meine Truppe zusammen. Die Untermänner aus dieser Gegend. Mein System geht so: Ganz oben stehe ich. Ich bin der große Boss der alles organisiert falls es Probleme gibt. Und das international. Ich tauche aber nur auf wenn es sehr wichtige Geschäfte zu machen gibt. Den Rest lasse ich die anderen regeln die ich aber persönlich auswähle.
Dann gibt es die zweitrangig Bosse, die in verschiedenen Ländern tätig sind. Sie regeln alles in ihrem Land und versuchen in keine Streitigkeiten zu gelangen. Sie wickeln Geschäfte in ihrem Land ab aber gehen keine Verbindungen ein oder wickeln große Geschäfte ab. Aber ansonsten haben sie ihr eigenes System und da mische ich mich nicht mit ein. Dann gibt es die Untermänner. Sie sind die engsten vertrauten der Bosse. Sie haben verschiedene Fähigkeiten sind aber nicht stabil genug um selbst zu entscheiden und brauchen eine Führungsperson. Was 'nicht stabil genug' heißt? Nunja, Psychische Probleme, kein gutes Entscheidungsvermögen und kein Durchsetzungsvermögen. Und all diese Eigenschaften kann ein Boss nicht gerade brauchen. Jeder Boss kennt seine Untermänner Inn und Auswendig und hat sie auch ausgewählt nach seinen eigenen Kriterien.
Und dann gibt es noch die Unterleute. Sie machen sozusagen die Drecksarbeit. Nur in einem anderen Sinn. Also Geldübergaben, Beschaffungen von Infos oder Befragungen. Also Dinge, die man nicht so sehr versemmeln kann und doch wichtig sind.
Ich Trommel also meine Untermänner zusammen. Sie werden auch der innere Kreis genannt. Sie sind auf der Ebene der zweitrangig Mitglieder haben aber von der Aufgabe her eher die Aufgabe der drittrangigen. Das liegt aber auch daran, dass sie direkt mit mir arbeiten. Das Namenssystem oder Codesystem in Amerika ist nach Städten benannt. Jedes Land hat sein eigenes Namenssystem wie zum Beispiel nach Vögel oder Marken oder so. Aber bei mir sind es Städte, und so treffen sich Rima, Antananarivo, Sofia, Akita, Austin, Venedig bei mir, Kairo. Und Seoul, meine erste Freundin, ist nicht da. Auch wenn sie bei uns eine große Rolle spielt, ist sie 'nur' Mittelsmann zwischen dem Boss einer Mafia in Südkorea und mir und nicht wirklich ein Mitglied unserer Gruppe.
Bei ihnen setze ich meine Maske ab. Ich vertraue ihnen vollkommen und erwarte im Gegenzug Respekt von ihnen. Nun muss ich ihnen jedoch die Neuigkeiten mitteilen. Ich weiß jetzt schon, dass ihnen die Nachricht die ich habe nicht schmecken wird. Schlucken müssen sie trotzdem. Aber ich denke mal es wird schon.
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Codename City
Teen FictionMehrere Personen, verschiedene Geschichten und eine Person die sie verbindet. Die ganze Truppe kommt aus aller Welt und ist aus den verschiedensten Gründen kriminell geworden. Manche freiwillig, manche unfreiwillig. Nun befinden sie sich unfreiwill...
