Kapitel 18

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Connor blieb vor mir stehen und fuhr sich mit der Hand durch die Haare.

„Also ähm ich wollte fragen wann du Zeit hast, wegen diesem Projekt", sagte er am Anfang zögerlich und für einen kurzen Moment dachte ich sein altes Ich hervorblitzen zu sehen, doch genauso schnell wie es gekommen war, war es auch wieder verschwunden.

Sein Blick sah jetzt spöttisch und herablassend aus. „Du kannst es natürlich auch alleine machen." Fügte er hinzu.

Ich schnappte nach Luft. Ich spürte wie die Wut in mir hochkochte. „Wie bitte?", zischte ich etwas lauter als möglich.

Seine Miene verrutschte nicht, stattdessen grinste er anzüglich. „Ich könnte es auch mit kleinen Gefälligkeiten bezahlen."

Empört schnappte ich nach Luft. Etwas in mir zerbrach und mein Bild von Connor war gänzlich zerstört. Ich konnte mich nicht zurückhalten und wurde lauter. „Geht's noch?! Du bist so ein versnobtes arrogantes Arschloch! Als ob ich jemals etwas mit dir anfangen würde! Glaub mir, ich könnte mir mit Abstand bessere Sachen vorstellen als mit dir Zeit zu verbringen! Wie konntest du nur je so werden?" Jetzt war ich zu weit gegangen und schlug mir die Hände vor den Mund.

Shit.

Kurz hatte ich wieder etwas in seiner Mimik aufblitzen sehen.

Sein Blick verfinsterte sich so sehr, wie ich ihn noch nie gesehen hatte. Er sprach gefährlich leise. „Du kennst mich nicht. Sag so etwas nie wieder oder du bekommst gewaltige Probleme. Und entweder du machst das Projekt jetzt für uns beide oder wir bekommen eine schlechte Note wegen dir."

Dann drehte er sich einfach um und ging weg.

„Dann bekommst du aber auch schlechte Noten!", rief ich ihm hinterher. Er zuckte einfach nur mit den Schultern und zeigte mir den Mittelfinger.

Ganz toll. Ich hatte es mal wieder auf höchstem Grad verbockt. Nicht nur meine einzige Chance Zeit mit ihm zu verbringen (obwohl ich keine Lust darauf gehabt hatte, war mir klar, dass das der einzige Weg war ihm zu helfen), sondern jetzt musste ich das Projekt auch noch alleine machen.

Erst jetzt bemerkte ich, dass Faith mich schockiert anstarrte.

„Gehen wir?", fragte sie nur als ich zu ihr gegangen war und ich nickte nur schwach. Als wir beim Ausgang waren blieb ich abrupt stehen, da ich Connors Stimme hören konnte.

Er stand vor dem Ausgang und schien mit anderen Jungs zu reden.

„Was war denn das gerade?", fragte gerade der eine.

„Die hat so viel gezickt.", antwortete Connor.

„Aber die ist so heiß! Ich dachte du willst sie rumbekommen?!"

„Die ist zwar heiß aber vollkommen durchgeknallt."

Ich schnappte empört nach Luft und stürmte aus dem Speisesaal, direkt in ihr Gespräch.

Ich warf Connor einen hasserfüllten Blick zu und rempelte ihn mit Absicht an, als ich weg ging.

Faith lief hinter mir her, doch als sie mich erreicht hatte war ich zu wütend, verletzt und einfach zu überfordert, um mit ihr zu reden. Zum Glück versuchte sie auch nicht mich anzureden.

See you later, deathGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt