⚠️Triggerwarnung ⚠️
Schicksalsschlag und Verlust der Lebensfreude!
Es war ein ganz normaler Morgen, an dem der junge Sanitäter Thomas Schmidt sich Mal wieder darüber aufregte, dass er zu wenig Schlaf bekommen hatte. Sein Wecker klingelte für seine Auffassung viel zu früh. Er hatte Frühdienst, während Philipp frei hatte.
Leise stand Thomas auf und schlich sich ins Bad, um seinen besten Freund nicht zu wecken. Er duschte schnell und zog sich dann an. Nach dem Frühstück lief er ein zweites Mal ins Badezimmer und putzte sich die Zähne.
Thomas schaute auf die Uhr und bemerkte, dass er so langsam Mal los sollte. Also nahm er sein Handy vom Ladekabel, zog sich Jacke und Schuhe an, schnappte sich seine Schlüssel und lief zu seinem Auto. Er setzte sich rein, schnallte sich an und fuhr los. Er brauchte zum Glück nur zwanzig Minuten, bis er an der Wache war und so war es auch nicht so schlimm, dass er etwas zu spät losgefahren war.
Alex fuhr hoch, als er das piepen seines Melders vernahm. Er verdrehte genervt die Augen, in zehn Minuten hätte er Dienstschluss gehabt. Die Nacht war unruhig und der Notarzt wollte nur noch nach Hause und schlafen. Gemeinsam mit Franco lief er zum NEF, während Flo und Marion zum RTW liefen. ,, Verkehrsunfall mit einer verletzten Person." ,sagte Alex und man konnte hören, dass er hoffte, dass es nicht so schlimm war.
Als das Rettungsteam allerdings an der Unfallstelle angekommen war wurden Alex Hoffnungen zunichte gemacht. Ein LKW hat ein kleineren PKW in die Leitplanke gedrückt. Es war kein schöner Anblick. Der LKW hatte das kleinere Fahrzeug fast komplett zusammen gefaltet und auch die Leitplanke war total verbogen. Alex hatte wenig Hoffnung, dass sie die Person noch retten konnten. Trotzdem liefen die vier sofort zum Auto, doch als sie sahen wer da drin saß brauchten alle einen Augenblick um sich von dem Schock zu erholen.
In dem Auto saß Thomas, er hatte die Hände immer noch am Lenkrad und schien unter Schock zu stehen. ,,Hey Thomas.", sagte Alex sanft, während er Flo ein Handzeichen gab, dass er den Stifnecke anlegen sollte. Flo rüttelte an der Tür und nur mit Hilfe von Franco und Marion sprang diese auf. Flo kletterte auf die Rückbank und legte Thomas vorsichtig den Stifneck an.
,,Hast du schmerzen?", fragte Alex besorgt. ,,Mein Rücken und Alex ich kann meine Beine nicht spüren.", sagte Thomas leicht panisch. ,,Okay , ganz ruhig. Du darfst dich jetzt nicht aufregen. Wir holen dich hier raus und dann geht's in die Klinik." ,meinte Alex ruhig um Thomas nicht noch mehr zu verunsichern. Dann wand er sich an seine Kollegen. ,,Okay wir holen ihn Axengerecht hier raus."
Nachdem sie den blonden Sanitäter aus dem Auto geholt und auf die Trage gelegt hatten brachten sie ihn schnell in den warmen RTW. Schon an Alex Gesicht sah man, dass es Ernst war. Er machte sich große Sorgen um den Zustand des jungen Sanitäter, denn alle wussten, dass es nicht gut war, dass der junge Sanitäter seine Beine nicht spüren konnte. Doch sie mussten ruhig bleiben, denn Thomas hatte schon so Angst und ihr Job war es nicht nur ihn zu versorgen, sondern auch ihn zu beruhigen und für ihn da zu sein.
Schnell waren sie in die Klinik gefahren. Auf der Fahrt hatte Alex Thomas ein Beruhigungsmittel geben müssen, da sich der junge Sanitäter nicht beruhigen ließ. In der Klinik angekommen wurde der blonde sofort in den Schockraum gebracht, wo Thomas murmelte: ,,Ruft bitte Philipp an." Linda nickte und klemmte sich ans Telefon.
Nach einer kurzen Untersuchung wurde Thomas direkt ins CT und ins MRT gebracht. Währenddessen kam Philipp in der Klinik an. ,,Was ist passiert?", fragte Philipp besorgt. ,,Hallo erstmal. Thomas hatte ein Autounfall und kann seine Beine nicht mehr spüren.", erklärte Tabea die Situation. ,,Wo ist er jetzt?", fragte Philipp nur noch besorgter. ,,CT und MRT.", antwortete Tabea knapp. Philipp fuhr sich durchs Gesicht und musste sich erstmal setzen. ,,Weiß man schon, wie es passiert ist?", fragte Philipp. ,,Nein, Thomas konnte uns noch nichts sagen und der Fahrer des LKW steht zu sehr unter Schock um uns irgendwas sagen zu können.", erklärte Tabea und setzte sich zu Philipp, der sich sehr große Sorgen um seinen besten Freund machte.
,,Er wird nie wieder laufen können...", diese Worte schwirrten in Philipps Kopf rum. Thomas hatte alle aus dem Zimmer geworfen, nachdem Tabea ihnen mitgeteilt hatte, dass der Jüngere für immer im Rollstuhl sitzen würde. Philipp lief den Gang auf und ab, er hatte zwar schon oft mit erlebt, dass Menschen nach einem Unfall an den Rollstuhl gebunden wurden, doch diesmal war es was anderes. Diesmal war sein bester Freund betroffen. Sein bester Freund, den er schon Jahre kannte und der, der erst 21 war. Es tat ihm so leid und auch wenn er nicht Schuld daran war überlegte Philipp die ganze Zeit wie man es hätte verhindern können. Der Sanitäter seufzte und ließ sich an der Wand runter rutschen. Er zog seine Beine an, vergrub sein Gesicht in seine Arme und ließ seinen Tränen freien Lauf. Philipp war überfordert, er wusste nicht was er tun sollte und wie er in Zukunft Thomas helfen konnte ein halbwegs normales Leben zu führen. ,,Philipp, geh zu ihm, er braucht dich jetzt.", sagte Oli, der plötzlich neben ihm saß. ,,Oli... Ich, ich hab keine Ahnung wie wir das schaffen sollen.", schluchzte Philipp und lehnte sich an Oli. ,,Ich weiß, aber ihr zwei seid wie ying und yang, ihr werdet es schaffen, aber nur gemeinsam.", sagte der Notarzt und nahm Philipp in den Arm um ihn zu beruhigen. Philipp nickte, denn er wusste, dass der Notarzt recht hatte.
Zwei Monate waren bereits vergangen seid sich das Leben der beiden Sanitäter um 180 Grad gedreht hatte. In der zwischen Zeit waren sie in ein Haus gezogen ohne Treppen, damit Thomas eigenständiger werden konnte, doch das ganze zerrte auch an den Nerven von Philipp, den der jüngere war wie ausgewechselt. Seine Lebensfreude schien verblasst zu sein und er unternahm gar nichts mehr. Er war seid dem nicht mehr raus gegangen oder hatte mit seinen Freunden gesprochen. ,,Thomas komm jetzt.", rief Philipp und versuchte es zu verstecken, dass er genervt war. Es war 12 Uhr und Thomas lag noch immer in seinem Bett. ,,Lass mich!", schrie der jüngere. Genervt lief Philipp in dass Zimmer seines besten Freundes und wollte schon was sagen, als er sah, dass Thomas weinte. Philipp setze sich zu ihm und nahm ihn in den Arm. ,,Thomy, ich weiß, dass das alles schwer für dich ist, aber ich bin für dich da und unterstütze dich bei allem, aber du musst mithelfen, denn alleine schafft es keiner von uns.", sagte ich und es schien zu wirken, denn Thomas raffte sich auf und sagte: ,,Kannst du mir vielleicht helfen? Ich komme nicht allein in den Rollstuhl." Er nickte und half seinem besten Freund in den Rollstuhl. Sie Frühstückten noch gemeinsam und schauten einen Film, dann hatte Thomas keine Lust mehr. Er verließ den Raum und verschwand in seinem Zimmer.
Es ging nun zwar schon einige Wochen aufwärts, doch Thomas konnte immer noch nicht damit umgehen, dass er nicht mehr arbeiten konnte. Philipp versuchte einen Job für ihn zu finden, doch er lehnte alles ab und sagte jedes mal: ,,Ich hab ein Retterherz, ich kann nichts anderes tun. Philipp ich muss Menschen helfen und irgendwann werde ich es schaffen." Philipp glaubte an ihn und unterstützte ihn, denn es ist Thomas, er würde es schaffen.
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Philipp Und Thomas Oneshots
Fiksyen PeminatSollte eigentlich ein Buch mit asds oneshots werden, jetzt ist es eins für Philipp und Thomas Oneshots.
