,,Ein Internat??? Wieso das?"
,,Deine Mutter und ich müssen in der nächsten Zeit viel verreisen und wir wollen dich so lange nicht alleine lassen. Außerdem sind deine Noten im Keller und es wäre gut für dich, wenn du das letzte Jahr vor dem Abitur auf dem Internat verbringst.", antwortete sein Vater , während er seine Krawatte zurecht rückte.
,,Aber das ist ein Elite Internat. Ihr wisst genau, dass reiche Menschen nicht mag.", beschwerte sich Thomas. ,,Du bist auch reich. Es ist besser für dich, wenn du endlich mal unter deine Leute kommst und dort Freunde findest. Außerdem gibt es dort viele Freizeitaktivitäten, dass ist doch was für dich.", seine Mutter lächelte, doch Thomas verdrehte die Augen. Seine Eltern konnte einfach nicht verstehen, dass er sich unter nicht Reichen viel wohler fühlte. Außerdem wollte er nicht weg von seinem besten Freund.
,,Mum komm schon, ich hab hier Freunde und..."
,,Dein Sanitäter Freund zählt nicht Thomas und jetzt Schluss. Geh endlich packen, wir fahren in zwei Stunden los. Mir egal ob du gepackt hast oder nicht. "
Sauer verließ Thomas das Wohnzimmer und ging in die erste Etage, wo sein Zimmer lag, doch anstatt zu packen schnappte er sich sein Handy und wählte die Nummer der einzigen Person, dessen Stimme er gerade ertragen konnte.
,,Hey Thomy, was gibt's?", wollte Philipp gut gelaunt wissen. ,,Kannst du mich entführen kommen?"
,,Äh wieso?", Philipp klang amüsiert und Thomas wusste, dass sein bester Freund dachte, dass er nur Scherze machte. ,,Weil meine Eltern das sonst tun..." ,,Thomas ich verstehe nicht."
,,Meine Eltern stecken mich auf ein Elite Internat in die fucking Schweiz. Sie meinen, dass ich dort endlich mal unter meine Leute käme und rate mal, wann wir fahren.... Genau in zwei Stunden und sie haben es mir gerade erst gesagt. Philipp, ich will hier nicht weg. Also von zuhause vielleicht ja, aber nicht von dir.", Thomas schluchzte. ,,Moment, warte was??? Deine Eltern schicken dich weg?" ,,Ja, das hab ich doch gerade gesagt." ,,Sorry, aber ich hatte gehofft, dass ich mich verhört habe."
Seine Tür wurde aufgerissen und seine Mutter stand plötzlich vor ihm.
,,Thomas Julius Schmidt, ich habe gesagt, dass du packen sollst! Leg dein Handy sofort weg oder es bleibt hier!"
,,Ich muss auflegen. Ich werde dich vermissen Kumpel.", mit diesen Worten legte Thomas auf und fing an zu packen.
Er war wütend und traurig zu gleich. Wütend auf seine Eltwrn, dass sie ihn einfach ohne zu fragen weg schickten und ihm keine Möglichkeit gaben sich dagegen zu wehren und traurig, weil er Philipp nun kaum noch sehen würde.
Philipp war seid sie sich kennengelernt hatten der Fels in seiner Brandung. Immer, wenn er sich alleine fühlte oder Streit mit seinen Eltern gehabt hatte war Philipp für ihn da gewesen. Thomas hatte schon längst aufgehört zu zählen, wie oft er bei Philipp geschlafen hatte, weil er nicht nachhause wollte.
Philipp hatte immer ein offene Ohr für ihn und Thomas wusste, dass er immer zu ihm kommen konnte, ganz egal wie viel Uhr es war.
Thomas konnte sich noch gut an den Tag erinnern, an dem er und seine Eltern wie schon so oft über seine Zukunft gestritten hatten. Seinem Vater war die Hand ausgerutscht und Thomas war daraufhin mitten in der Nacht zu Philipp gefahren.
Sein bester Freund war nicht mal böse gewesen, dass er ihn geweckt hatte. Nein, Philipp hatte ihm einen Kakao gemacht und ihm dann zugehört, bis Thomas friedlich eingeschlafen war.
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Der Abschied von seinen Eltern war kurz ausgefallen und nun stand er in seinem Zimmer, was eher einem Apartment glich. Er hatte eine eigene Küche, ein großes Bad mit Dusche und Badewanne , ein kleines Wohnzimmer, einen Schlafbereich und einen begehbaren Kleiderschrank. Sein Zimmer musste er sich nicht teilen und eigentliche fand er es auch echt schön, doch trotzdem passte es nicht zu ihm.
Tag 1
Thomas hasste es jetzt schon. Der Unterricht war zwar ganz okay, aber seine Mitschüler nervten ihn. Freunde würde er sicher nicht so schnell finden.
Sein Handy klingelte und als er sah, wer ihn anrief musste er lächeln und ging sofort ran.
,,Hey Thomy und wie war der erste Tag?", wollte er sofort wissen.
,,Ätzend. Ich meine ja der Unterricht ist ganz okay und vielleicht sogar besser wie an meiner alten Schule, aber hier sind wirklich nur reiche Schnösel. Alle sind extrem abgehoben und nerven einfach nur."
,,Das ist nicht so toll. Du sag mal wie sieht es eigentlich aus, wann darfst du nachhause?",wollte Philipp wissen.
,,Theoretisch jedes Wochenende und in den Ferien, aber Wochenende lohnt sich bei der Entfernung nicht."
,,Das stimmt wohl..."
Tag 2
Der zweite Tag war nicht besser, als der Erste. Der einzige Lichtblick war gewesen, dass die letzten beiden Stunden ausgefallen waren.
Als Thomas auf dem Weg zu seinem Zimmer war kamen ihm einige andere Schüler entgegen, die scheinbar Feiern gehen würden.
Heute konnte er zwar nicht mit Philipp Telefonieren, doch trotzdem hatte Philipp ihm geschrieben.
Freunde sind wie Sterne, du kannst sie zwar nicht immer sehen, doch sie sind immer da.
Und dann klopfte es an seiner Tür. Sie öffnete sich und da stand er. Mit einem breiten Lächeln auf dem Gesicht. Sofort sprang Thomas auf und fiel seinem besten Freund um den Hals.
,,Ich habe mit deinen Eltern gesprochen. Sie haben dich wieder abgemeldet und waren einverstanden damit, dass du bei mir einziehst."
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Philipp Und Thomas Oneshots
FanfictionSollte eigentlich ein Buch mit asds oneshots werden, jetzt ist es eins für Philipp und Thomas Oneshots.
