Sick

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Ihm war kalt, obwohl er schon in einige Decken eingehült und die Heizung aufgedreht war. Sofort wurde ihm klar, dass er nicht zu Philipp fahren konnte, auch wenn er sich sehr auf den Tag mit ihm und seiner Familie gefreut hatte.
Thomas entschied sich Philipp sofort zu schreiben und hoffte, dass dieser nicht all zu enttäuscht sein würde.

Als die Nachricht des jüngeren bei ihm ankam ging er sofort auf den Chat und las: ~Hey Philipp, ich bin krank geworden, mir geht es echt total dreckig, weswegen ich für heute absagen muss. Tut mir mega leid, aber ich schaffe es kaum aus meinem Bett. Sei nicht böse , wir holen das nach.~
Philipp schüttelte den Kopf, er hatte Thomas gern, aber was ihn störte war, dass Thomas sich bei ihm für Sachen entschuldigte, für die er rein gar nichts konnte.

Er betrat das Haus, wo seine Eltern und seine Schwester wohnten, denn er wollte ihnen Bescheid geben, dass Thomas nicht komme würde. ,,Mama, ich würde gerne zu ihm fahren. Es scheint ihm wirklich nicht gut zu gehen und ich möchte schauen ob ich ihm helfen kann.", sagte Philipp. Seine Mutter nickte voller Verständnis , denn sie wusste wie gern Philipp Thomas hatte. ,,Wir holen das nach, fahr zu ihm und schreib mir wenn ihr was braucht.", sagte seine Mutter. Philipp bedankte sich und lief raus.
Er stieg in sein Auto und kurz darauf war er auf dem Weg zu Thomas.

Als es klingelte war der junge Sanitäter verwundert, schließlich erwartete er keinem Besuch. Langsam quälte er sich aus dem Bett und ging zur Tür. Er öffnete sie und schon schob sich Philipp an ihm vorbei in seine Wohnung. ,,Du siehst nicht gut aus. Hast du überhaupt schon was gegessen?", redete Philipp sofort drauf los. ,,Nein, aber was machst du hier?", fragte Thomas verwirrt. ,,Hallo, du bist mein bester Freund und wenn es dir nicht gut geht komme ich vorbei und schaue ob ich dir helfen kann.", meinte Philipp. Thomas nickte nur und langsam gaben seine Beine nach. Philipp packte ihn. Er hob den jüngeren hoch und trug ihn in sein Bett. ,,Ich mache dir eine Hühnersuppe mach dem Rezept meiner Oma, du wirst sehen die wirkt wunder.", meinte Philipp und schon war der ältere auch schon verschwunden. ,,Philipp!", rief Thomas hinterher und der angesprochene schob seinen Kopf durch die Tür. ,,Was ist?", fragte der ältere und Thomas sagte: ,, Ich hab so gut wie gar nichts hier, ich hab es noch nicht geschafft einzukaufen."
,,Das ist egal, ich hab alles dabei.", meinte Philipp und verschwand in die Küche.

Während Philipp die Suppe vorbereitet machte sich Thomas einen Film an, damit er nicht wieder einschlief. Die Deckem zog er noch höher, denn der Schüttelfrost wurde immer schlimmer. Es war schon Nachmittag und Thomas fühlte sich schlecht, da er den ganzen Tag nur im Bett rumlag, doch mehr konnte er aufgrund des schwindels nicht tun, denn immer wenn er aufstand gaben seine Beine unter ihm nach.

Thomas war so in Gedanken, dass er nicht mitbekam, wie Philipl reinkam. Erst als ihm eine Schüssel in die Hand gedrückt wurde kam er wieder ins hier und jetzt zurück. ,,Danke.," bedankte er sich und fing an zu essen. Auch Philipp aß was von der Suppe und Thomas war überrascht, dass diese schmeckte. Normalerweise war Philipp nie der jenige, der kochte, wenn sie zusammen aßen. Entweder sie gingen in ein Restaurant, bestellten was oder Thomas kochte. Der junge Sanitäter war der Meinung, dass man mit Philipps essen jemanden ermorden konnte, doch das behielt er für sich.

Als die Schüssel leer war zog Thomas Philipp zu sich ins Bett, denn wenn er krank war wurde er sehr kuschel bedürftig. Philipp ließ dies ohne ein Wort zu und legte seine Arme um seinen besten Freund. ,,schlaf etwas, dass tut gut.", meinte er noch und kurz darauf hörte er das ruhige atmen seines besten Freundes.

Philipp Und Thomas OneshotsWo Geschichten leben. Entdecke jetzt