Er hielt den Rettungswagen an und stieg dicht gefolgt von seinem Kollegen aus.
,,Na endlich, dass hat ja lange gedauert.",empfing sie einer der beiden Kollegen von der Polizei. ,,Was ist den hier los?",wollte sein bester Freund wissen.
,,Wir müssen vorsichtig sein, es wird geschossen."
,,Und das sagt ihr uns erst jetzt?",regte sich Philipp auf und Thomas musste grinsen, doch das Lachen verging ihm schnell wieder, als ein Knall ertönte und er einen starken Schmerz in der Schulter spürte.
,,Philipp...", murmelte er und ging zu Boden.
,,Scheiße! Mein Kollege ist getroffen, ich muss ihn in den Rettungswagen bringen.", meinte Philipp und wartete gar nicht auf eine Antwort.
Er zog seinen besten Freund hoch und stützte ihn zu ihrem Fahrzeug. Schnell öffnete er die Schiebetür und schob seinen besten Freund schon fast hinein, bevor auch er einstieg und die Tür wieder schloss.
,,Thomas hey bist du bei mir?", wollte er wissen, während er Thomas Kleidung Aufschnitt, was bei der Jacke etwas länger dauerte. ,,Ja. Ja, ich bin bei dir.", antwortete Thomas, doch die Stimme seines besten Freundes zitterte. ,,Ganz ruhig Thommy, ich bin bei dir und kümmere mich um dich, aber bleib bei mir."
,,1-RTW-3 an Leitstelle, mein Kollege wurde angeschossen. Ich brauche einen Notarzt. Er muss aber warten bis der Täter gefasst ist.", Philipp hasste es, dass er das sagen musste, doch es durften nicht noch mehr von ihren Kollegen in Gefahr geraten. Er musste also erstmal alleine zurechtkommen.
Er drückte auf die stark blutende Wunde. Thomas wurde von Sekunde zu Sekunde immer blasser und Philipps Sorge stieg, als auf einmal die Tür geöffnet wurde.
Philipp erschrak und schob sich sofort schützend vor seinen Verletzten besten Freund. ,,Ganz ruhig, wir sind es nur." ,,Habt ihr den Idioten, der Thomas angeschossen hat?", wollte Philipp von seinen Kollegen der Polizei wissen. ,,Nein, noch nicht. Ihr müsst weiter unten bleiben, wir rücken jetzt in den Wald vor, aber die Gefahr ist noch lange nicht gebant." ,,Mein Kollege ist verletzt, er muss dringend ins Krankenhaus." ,,Wir können nicht riskieren, dass du auch noch getroffen wirst. Bleibt unten, so seid ihr am sichersten." ,,Aber...", Philipp wollte widersprechen, doch da legte ihm Thomas eine Hand auf die Schulter und sagte: ,,Lass es gut sein Phili, die Kollegen wissen was das Beste für unsere Sicherheit ist." Philipp nickte und schon wurde die Tür wieder geschlossen.
,, Hey Thommy sag mir, wie es dir geht.", meinte Phillip, während er die Wunde seines besten Freundes verband. ,,Es tut weh und mir ist so kalt und ich kann schlecht atmen.", Thomas Stimme bebte und Philipp war klar, dass sein bester Freund einiges an Blut verlor.
Schnell zog er seine Jacke aus und legte sie Thomas über, dann schnappte er sich eine Sauerstoffmaske, die er seinen besten Freund aufsetzte. ,,Ich lege dir gleich noch eine Decke über, aber erst lege ich dir einen Zugang und gebe dir was gegen die Schmerzen." ,,Du brauchst mir nicht zu sagen, was du tust. Ich vertraue dir und außerdem bin ich selber Sanitäter", meinte Thomas und grinste, wodurch auch Philipp lächeln musste. ,,Das ist mir schon klar du Schlauberger, aber ich will einfach nur, dass du weiter mit mir redest und wach bleibst."
Er legte den Zugang und gab seinen besten Freund etwas gegen die Schmerzen, denn auch wenn Thomas versuchte ruhig zu bleiben konnte Philipp dem jüngeren ansehen, dass er an sehr starken Schmerzen litt und er wollte nicht, dass sein bester Freund länger leiden musste, als er es eh schon tat.
Erst nachdem er das getan hatte legte er Thomas eine Decke über.
,,Wird es besser?", wollte er wissen und Thomas nickte. ,,Gut, aber wir sollten trotzdem schnell ins Krankenhaus, du hast einiges an Blut verloren und ich kann nicht mehr wirklich viel tun und das weißt du auch."
,,Mir wird langsam auch echt schwindelig."
,,Ich weis Thomy, bleib ganz ruhig, alles wird gut.", sagte er ruhig um seinen beste Freund zu beruhigen und strich ihm durch die durch den Schweiß nassen Haare.
,,Du bist kaltschweisig. Wenn die Kollegen sich nicht bald melden, dass sie den Schützen haben, dann fahre ich auf eigene Gefahr, du musst in die Klinik."
,,Nein Philipp, das ist viel zu gefährlich. Wenn nochmal geschossen wird, dann könntest du getroffen werden."
,,Ich bringe mich gerne für dich in Gefahr und das weißt du auch." , Philipp lächelte und griff nach Thomas Hand.
Es klopfte und die Tür öffnete sich. Erneut schob sich Philipp vor seinen besten Freund, entspannte sich aber wieder , als er seine Kollegen erkannte. ,,Ihr könnt los, wir haben ihn." ,,Gut, das wird auch Zeit, Thomas muss dringend ins Krankenhaus."
,,Kannst du aufstehen?", wollte Philipp wissen und Thomas nickte. Mit der Hilfe seines besten Freundes stand er vom Boden auf und legte sich auf die Trage.
,,Philipp, mir ist echt schwindelig."
,, Du siehst auch nicht gut aus. Pass auf die Kollegen sind gleich hier. Jetzt wo der Täter gefasst ist , wird die Leitstelle ihnen Bescheid sagen. Es wird alles gut."
,,Hey Jungs, was habt ihr schon wieder angestellt?", erklang die Stimme von Oliver Dreier und Philipp atmete erleichtert aus. ,,Thomas wurde angeschossen. Ich hab ihm schon etwas gegen die Schmerzen , sowie Sauerstoff gegeben. Er klagt über Schwindel und er ist kaltschweisig.", klärte Philipp seine Kollegen auf. ,,Okay, verstanden. Wir sollten so schnell wie möglich in die Klinik. Wir geben Kochsalzlösung um den Blutverlust auszugleichen und dann fahren wir los.", entschied der Notarzt.
Auch wenn er Thomas nicht alleine lassen wollte stieg er aus und setzte sich auf den Fahrersitz, schließlich musste ja jemand ins Krankenhaus fahren.
Die Fahrt kam ihm vor wie eine Ewigkeit.
An der Klinik angekommen begleitete er seinen besten Freund in den Schockraum. Inzwischen hatte Thomas das Bewusstsein verloren und Philipp wollte ihm nicht von der Seite weichen.
Als er wieder zu sich kam, fühlte er sich total benebelt, doch die Schmerzen waren besser geworden. ,,Thomy?", drang eine bekannte Stimme in sein Ohr und er drehte seinen Kopf in Richtung seines besten Freundes.
,,Hey Thomy."
,,Hey Philipp."
,,Wie geht es dir?", wollte der ältere lächelnd wissen.
,,Als wenn ich angeschossen wurde.", Thomas grinste und Philipp verdrehte die Augen. ,,Nein, im Ernst. Es geht besser. Die Schmerzmittel tun ihren Dienst.", antwortete Thomas. ,,Das ist gut. Ich hab mir echt Sorgen gemacht, als du Bewusstlos geworden bist. Du warst echt lange weg." ,,Wie lange?", wollte Thomas wissen.
,,Den halben Tag. Wir haben halb elf."
,,Und du warst die ganze Zeit hier?"
,,Natürlich! Ich lasse dich doch nicht alleine vor allem nicht, wenn du Bewusstlos bist, du bist mein bester Freund.", meinte Philipp.
,,Danke Phili."
,,Für dich immer Thomy."
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Philipp Und Thomas Oneshots
Fiksi PenggemarSollte eigentlich ein Buch mit asds oneshots werden, jetzt ist es eins für Philipp und Thomas Oneshots.
