Es regnete mal wieder. Das Wetter passte zu Thomas Stimmung. Er saß auf der Wache und schaute betrübt aus dem Fenster. Er hatte keine Lust mehr. Keine Lust mehr auf diesen Job.
So viel hatte er schon gesehen und erlebt. Der Anfang war schwer für ihn gewesen und genau das hätter er als Zeichen nehmen sollen.
Ihm war in Einsätzen schon oft was passiert. Er und Philipp waren mit einem Messer bedroht wurden, er wurde von einer Biene gestochen und konnte nicht mehr atmen, er wurde angeschossen und niedergeschlagen. Immer wieder fragte er sich wieso die Menschen so waren. Sie machten nur ihren Job , doch respektiert wurden sie nicht. Auch sie musste immer öfter um ihr Leben bangen und das nur weil die Menschen immer Respektloser wurden.
Doch das war nicht der Auslöser für seine Stimmung. Sie waren eben erst von einem 5 Stündigen Einsatz wieder gekommen. Es gab ein Anschlag und einige Menschen waren ums Leben gekommen. Viele waren verletzt und Thomas hatte noch immer den Geruch vom verbrannten Fleisch in der Nase. Noch immer war ihm schlecht und am liebsten würde er was zerschlagen. Warum waren die Menschen nur so schlecht geworden? Jeder dachte nur noch an sich und es war egal geworden ob man andere Menschen damit verletzte oder sogar tötete.
Philipp öffnete die Tür und sah seinen besten Freund am Fenster sitzen. ,,Thomas hey.", sagte er leise und setzte sich zu ihm, doch sein bester Freund schaute ihn nur an und sagte nichts. Philipp verstand sofort, dass Thomas nicht reden wollte weswegen auch er schwieg.
So saßen die beiden Sanitäter eine längere Zeit, bis Thomas sein schweigen brach. ,,Ich weiß nicht wie lange ich das noch aushalte...", sagte der jüngere und schaute zu Boden. ,,Wegen dem Einsatz?", fragte Philipp und Thomas nickte. ,,Die Menschen sind so schlecht geworden. Nicht nur der Einsatz war schrecklich, wir sehen so oft Leid und ich denke mir oft warum Menschen sich gegenseitig solche Dinge antun. Wenn wir unsere Arbeit machen wollen, werden wir beleidigt und angegriffen. Ich mache den Job um was zu bewegen, aber es ändert sich nichts.", sagte Thomas und seufzte. ,,Ich verstehe dich total, aber schau mal. Es gibt einfach auch so viele positive Seiten an unserem Beruf. Das wir nicht immer alle retten können ist ganz klar und die Welt können wir auch nicht von heute auf morgen ändern, aber wir können sie Stück für Stück zu einem besseren Ort machen. Denk doch an die alte Dame, die ohne uns jetzt wahrscheinlich nicht mehr leben würde. Dank deiner schnellen Reaktion konnte sie die Geburt ihres Enkels und ihre Goldene Hochzeit miterleben. Es tut in der Seele weh Menschen leiden zu sehen, aber diese Verletzungen werden langsam durch schöne Ereignisse und Erfolge geheilt. Du darfst nicht aufgeben Thomy.", meinte Philipp und lächelte seinen besten Freund an.
Philipp hatte Recht ihr Beruf hatte Schattenseiten, doch sie konnten vielen Menschen helfen und das durfte er auf keinen Fall aufgeben.
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Help ich hab keine Ideen mehr
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Philipp Und Thomas Oneshots
FanfictionSollte eigentlich ein Buch mit asds oneshots werden, jetzt ist es eins für Philipp und Thomas Oneshots.
