Samus Sicht
Riku rutschte in meinen Armen weinend zusammen. Ich fing ihn mit aller Kraft auf und zog ihn anschließend zum Sofa. Ich setzte mich so hin, dass er auf meinem Schoss platznehmen konnte. Er legte seinen Kopf, an meine Brust und dabei versuchte ich ihn weiterzuberuhigen. "Scht, Riku. Ich liebe dich und ich werde dich wirklich nie wieder alleine lassen. Es tut mir wirklich sehr leid. Das musst du mir glauben.", er schluchzte heftig weiter an meiner Brust und sagte mit verweinter Stimme:
"Warum, Samu? Warum hast du mich solange alleine gelassen? Warum hast du dich über ein Jahr lang nicht bei mir gemeldet? Ich habe so sehr gelitten. Fast jeden Abend weinte ich mich in den Schlaf. Es tat so furchtbar weh. WARUM, SAMU?", schrie er die letzten zwei Worte und ich erschrak davon heftig. Er weinte weiter und ich konnte einfach nicht mehr. Es war alles meine Schuld. Er litt so sehr und ich hatte nichts dagegen getan. Ich hatte mich nicht bei ihm gemeldet. Ich war so ein Idiot. "Es tut mir wirklich so leid, Riku. Ich habe es nicht gewusst, dass du so gelitten hast. Bitte schrei mich nicht so an. Ich weiß nicht, was ich noch machen kann, damit du dich wieder beruhigst. Bitte!", flehte ich und dadurch brach meine Stimme auch, weil ich nicht mehr konnte und meine Tränen nun auch wieder in einer Tour liefen.
Ich legte meinen Kopf in meinen Nacken und hielt meine Hände vor mein Gesicht. Ich weinte nun auch so bitterlich und ich spürte sofort wieder die Wärme in mir, aber das war mir egal. Ich hatte Riku so sehr verletzt und somit hatte ich keinen Trost von seiner Seite her verdient. Mir war es augenblicklich egal, ob ich gleich mit hohem Fieber zusammenbrechen würde. Ich spürte noch, wie Riku von meinem Schoss stieg und sich kurz von mir entfernte. Er kam mit einem kalten Waschlappen zurück. Riku legte ihn auf meine Stirn, setzte sich anschließend neben mir auf das Sofa, zog mich in seine Arme und sagte: "Samu, bitte beruhige dich. Du glühst schon. Es tut mir leid, dass ich dich angeschrien habe. Das wollte ich nicht. Können wir noch Mal in Ruhe miteinander Reden?", ich schüttelte meinen Kopf. Ich hatte Riku wehgetan und ich hatte sein Mitleid gerade nicht verdient. "Bitte, Samu. Beruhige dich.", er zog mich näher zu sich und strich mir dabei immer wieder über meinen Kopf. "Riku, ich verdiene dein Mitleid gerade nicht. Ich habe dir so wehgetan." und dann schluchzte ich wieder.
"Quatsch, Samu. Ich liebe dich und ich hätte dich wirklich nicht anschreien dürfen. Bitte hör aufzuweinen. Und, wenn du aufgehört hast zuweinen, Reden wir noch Mal ganz in Ruhe. Okay?", ich nickte und nuschelte auch, dass ich ihn liebte und mir auch kein Leben mehr ohne ihn vorstellen konnte. Sehr langsam beruhigte ich mich in seinen Armen. Er ließ mich kurz los, um erneut einen kalten Waschlappen zu holen. Anschließend kühlte er noch Mal meine Stirn. "Samu, wollen wir noch Mal in Ruhe miteinander Reden?", diesmal nickte ich und er fing mitreden an. "Samu, ich liebe dich und ich möchte mit dir einen Neuanfang. Ich habe vorhin falsch reagiert und du bist an der ganzen Situation nicht alleine schuldig. Ich hätte damals nicht zu dir Arschloch sagen sollen, als du die Band aufgelöst hast und ich hätte mich ja auch bei dir melden können. Es gehören immer zwei zu einem Streit."
"Da hast du Recht, Riku, aber es ist doch nur soweit gekommen, weil ich ein Feigling war und ich mich von dir getrennt hatte, obwohl ich dich noch immer liebte. Ich war so dumm und das tut mir so wahnsinnig leid. Ich liebe dich auch, Riku und ich möchte auch einen Neuanfang mit dir."
"Jeder macht Fehler, Samu und ich möchte es versuchen zu vergessen. Wollen wir es zusammen versuchen? Immerhin wollen wir einen Neuanfang.", ich nickte, zog ihn zu mir und verwickelte Riku in einen zärtlichen Kuss. Dieser Kuss war wunderschön. Hoffentlich konnten wir es wirklich vergessen und somit einen Neuanfang starten.Nach ein paar Minuten lösten wir uns voneinander und lächelten uns an. "Wollen wir Zwei zusammen Schwimmen gehen? Uns sozusagen abkühlen. Wir sind beide gerade sehr aufgeheizt vom Weinen.", sagte Riku und ich nickte ihm zu. Er stand auf, zog seine Badehose an und sagte zu mir: "Möchtest du eine Badehose von mir haben?"
"Wenn du nichts dagegen hast, würde ich gerne nackt baden gehen. Hier ist ja keiner mehr, laut deiner Aussage."
"Ja, hier ist keiner mehr, aber wenn du nackt badest, dann ziehe ich meine Badehose auch wieder aus.", sagte er grinsend, zog sie aus und zog mich anschließend auf meine Beine. Er zog mir meine Boxershorts aus und dann verließen wir das Mökki.
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My American Dream
RomanceSchätze, ich liebe dich immer noch... Siku Story Alle Handlungen sind frei erfunden. Ich leihe mir lediglich die Charaktere Samu Haber und Riku Rajamaa für meine Fanfiktion aus.