12. Teil

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Samus Sicht

Nachdem Mittagessen räumten wir zusammen die Küche auf. Anschließend liefen wir ins Wohnzimmer. Riku schnappte sich seine Gitarre und ich setzte mich schon Mal auf das Sofa. Shit! Sofort spürte ich wieder meinen After. Das konnte doch wohl nicht wahr sein. Die Schmerzsalbe hielt nicht lange. Am liebsten würde ich jetzt eine Schmerztablette nehmen, aber Riku hatte sie entsorgt und wenn ich sie nun wieder aus dem Mülleimer holen würde, würde er mich aber ordentlich versohlen. Riku hasste diese Dinger, weil er wusste es ja auch, dass ich von diesen Schmerztabletten Mal abhängig war. Ich wollte es ja selber nicht einnehmen, aber nur diese Schmerztabletten halfen mir bei diesen fürchterlichen Schmerzen.

"Samu, was ist los? Du hast gerade dein Gesicht verzogen."
"Alles gut. Ich bin nur zuweit eingesunken.", log ich, weil ich wollte jetzt unbedingt sein neues Lied hören. Die Schmerzen waren noch auszuhalten. Er setzte sich gegenüber auf einen Stuhl und fing an die ersten Töne zuspielen. Oh mein Gott, das war so schön und ich hatte es wirklich vermisst, Riku live spielen Zusehen und Zuhören. Als seine Stimme einsetzte, bekam ich sofort eine Gänsehaut. Riku seine Augen waren geschlossen. Das tat er immer, weil er die Musik fühlte und auch somit in seine eigene Welt abtauchte.

Jede Zeile genoss ich von ihm. Sein neuer Song war so schön und die Tatsache, dass ich sein amerikanischer Traum war, war noch schöner. Hach, ich liebte den Mann so abgöttisch. Als er endete, machte er langsam wieder seine Augen auf, sah mich lächelnd an und ich tat es ihm gleich. "Das war wunderschön, Riku. Komm her zu mir."
"Dankeschön.", sagte er weiter lächelnd, legte seine Gitarre beiseite und stand auf. Er kam zu mir und setzte sich breitbeinig auf meine Beine. Er nahm mein Gesicht in seine Hände, küsste mich zärtlich und schob anschließend seine feuchtwarme Zunge in meine warme Mundhöhle. Dabei drückte er sein Becken gegen meins.

Augenblicklich seufzte ich vor Schmerzen in den Kuss. Dadurch das Riku sich gegen mich drückte, kniff ich meine Pobacken zusammen. Das tat meinem After gar nicht gut. "Samu, du hast doch Schmerzen?", diesmal nickte ich, weil jetzt konnte ich die Schmerzen nicht mehr aushalten. Er stieg von mir herunter und sagte zu mir, dass ich ins Schlafzimmer gehen sollte. Ich tat es und er verschwand ins Bad.

Im Schlafzimmer zog ich mich untenherum aus, legte mich auf das Bett und winkelte gleich meine Beine an. Riku kam mit der Schmerzsalbe und mit Einmalhandschuhe ins Schlafzimmer. "Was hast du vor, Riku?"
"Ich möchte noch Mal deinen After Abtasten, aber diesmal ein bisschen tiefer. Es ist doch nicht normal, dass die Schmerzsalbe nur so kurz bei dir wirkt.", ich nickte unsicher, aber ich vertraute ihm. "Hast du Angst, Samu? Weil du hast gerade unsicher genickt."

"Ja, ich habe Angst davor, das es wehtut, aber ich vertraue dir Riku."
"Ich werde vorsichtig sein.", ich nickte erneut und er zog sich die Einmalhandschuhe an, benetzte wieder einen Finger mit der Schmerzsalbe und fuhr vorsichtig in mich ein. Diesmal fuhr er tiefer und an einem Punkt schrie ich auf. Er hielt sofort inne und zog langsam seinen Finger heraus. Boar, das waren heftige Schmerzen. Was war das? "Hat er ein Noppen-Kondom benutzt?", ich nickte wieder und er schüttelte mit seinem Kopf. "So ein Arschloch. Beim dominanten Geschlechtsverkehr benutzt man doch kein Kondom mit Noppen. Der hat dich damit massiv verletzt. Ich spürte einen größeren Riss, Samu. Wir gehen Morgen Früh zusammen zu meinem Arzt. Okay? Du brauchst auf jeden Fall eine andere Salbe. Meine reicht wohl dafür nicht mehr aus. Die Wirkung lässt zu schnell nach."

"Okay, aber könntest du jetzt trotzdem noch was von der Salbe auftragen? Also ein bisschen mehr. Und kommst du dann Morgen mit in den Behandlungsraum? Ich hasse Schmerzen und ich kann die Untersuchung nur mit dir zusammen überstehen."
"Klar. Ich werde Morgen nicht von deiner Seite weichen. Wir schaffen das zusammen. Und jetzt mache ich noch was von der Salbe drauf."
"Danke, Babe. Und kann ich nachher bitte noch eine Schmerztablette nehmen? Bitte, Riku.", er seufzte, aber er sagte Ja und dann schmierte er noch ordentlich meinen After ein. Er war der Beste. Anschließend verließen wir das Schlafzimmer und er gab mir noch eine Schmerztablette. Als sie auch wirkte, verbrachten wir einen schönen Tag am See und am Abend fielen wir erschöpft, aber glücklich ins Bett und schliefen auch gleich ein. Das war ein schöner Sonntag.

My American DreamWo Geschichten leben. Entdecke jetzt