~Eine Kriegerin. Ein großes Geheimnis. Ein vergessenes Volk.~
Was treibt die Orks und Uruk-Hais nach Bruchtal? Und wer ist die mysteriöse Kriegerin? Diesen und weiteren Fragen müssen sich Elrond, Gandalf, Galadriel, Legolas, Aragorn und Gimli stelle...
„Hier, iss das.", sagte Aragorn und hielt seinem Freund Lembas hin. Er nahm ihn dankend entgegen. Aragorn kletterte auf das Dach. „Wie schön es hier doch ist.", meinte Legolas. Er blickte hinauf zu den Sternen. Auch Aragorn fand es in Bruchtal sehr schön. „Wollen wir morgen den Wald erkunden?", fragte Legolas. Aragorn lachte auf. „Wenn du willst.", sagte er. Der Elb grinste. „Wie steht's eigentlich mit deinem Vater?" Aragorn blickte zu seinem Freund, dem das Grinsen verging. Er räusperte sich und versuchte die Stimme von seinem Vater nachzuahmen. „Hör auf dich in Mittelerde rumzutreiben und akzeptiere deine Bestimmung als mein Nachfolger und komm nach Hause." Die Männer lachten. Doch schnell wurden sie wieder ernst. „Ich bin froh darüber, dass Elrond mich gerufen hat. Sonst würde ich zu meinem Vater gehen müssen.", erklärte Legolas. Aragorn verstand ihn. Es war nicht immer leicht über ein Königreich zu bestimmen.
Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.
Die beiden Freunde saßen noch eine ganze Weile auf dem Dach. Doch es wurde langsam aber sicher spät. Sie kletterten hinunter und gingen schlafen.
Am nächsten Morgen wartete Legolas ungeduldig auf Aragorn. Wann kommt er denn? Er hörte Schritte und Aragorn tauchte auf. „Entschuldige mich bitte. Arwen wollte mich nicht eher gehen lassen." Legolas klopfte seinem Freund auf die Schulter. „Ist okay." Zusammen liefen sie los. Über Stock und Stein. Aragorn konnte keine Spuren von Orks entdecken. So weit so gut. Sie liefen den ganzen Vormittag. „Wenn es hier von Orks wimmeln sollte, haben die sich ganz schön gut versteckt.", meinte Aragorn. Auch Legolas fand es merkwürdig. Auch sonst war es hier eher ruhig und friedlich. „Ob sie weg sind?", fragte der Bogenschütze.
Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.
Der König zuckte mit den Schultern. Da flog ein Vogel knapp über ihnen hinweg. Legolas rannte ihm hinterher. „Wo willst du hin?", rief Aragorn, der versuchte ihm zu folgen. „Wenn sie eine Tierflüsterin ist, wird der Vogel uns vielleicht zu ihr bringen." Legolas blieb nicht stehen. Dennoch verschwand der Vogel. Schnaufend kam Aragorn bei dem Elben an. Dieser blickte sich um. Eine Falte bildete sich auf seiner Stirn. „Legolas schau mal da!", sagte Aragorn und zeigte auf eine nicht weit entfernte Stelle. Der Elb drehte sich um. Dort schimmerte etwas hellblaues in der Sonne. Die beiden sahen sich an und liefen darauf zu. Vorsichtig bog Legolas die Äste eines Buches zur Seite. Beide waren überrascht. Dort lag zusammen gerollt ein hellblauer Kitsune. Seine Ohr- und Schwanzspitzen waren dunkelblau. So einen hatten die beiden noch nie gesehen, aber wie er dort schlief, sah einfach nur süß aus. Legolas streckte seine Hand aus. Doch der vermeintlich schlafende Kitsune fing an zu knurren. Er öffnete die Augen, diese waren golden. Legolas schmunzelte und sagte beruhigend: „Alles okay, Kleiner. Ich will dir nichts tun." Der Elb hielt dem Kitsune die offene Handfläche hin. Der Vierbeiner beäugte erst Legolas, dann wanderte sein Blick zu Aragorn. Der Fuchs legte den Kopf schief, als wollte er etwas sagen. Die Männer lächelten. Nun stand der Kitsune auf und hüpfte über den Busch. In seiner vollen Größe war er ungefähr kniehoch. Er hielt an und blickte zurück. „Na komm her.", lockte Legolas ihn. Aragorn holte ein Stück Lembas heraus. Er warf es dem Fuchs hin. Dieser beschnupperte es erst und fraß das Stück auf. „Meinst du es war gut für ihn?", fragte der Elb. „Ich denke schon. Es ist doch Elbenessen.", scherzte Aragorn. Sie wurden unterbrochen. Der Kitsune strich ihnen im die Beine und schaute immer wieder hoch zu den beiden. Legolas nahm ihn lachend hoch, während Aragorn den Fuchs mit Lembas fütterte. „Wie wollen wir ihn nennen?", fragte der Mensch und strich sachte über das weiche Fell. „Mmh. Wie wäre es mit.... Fox.", sagte Legolas. Der Name war zwar schlicht und einfach, aber dem Kitsune schien er zu gefallen. Der Elb ließ Fox los. Sogleich fing der Kitsune an mit seinen Schwänzen zu wedeln. Er wollte spielen. Aragorn nahm einen Tannenzapfen und schmiss ihn in den Wald hinein. Fox rannte hinterher. Dann kam er mit der Zapfe im Maul auf die Männer zu. Wieder schmiss Aragorn die Zapfe. Wieder holte Foy sie zurück. Jetzt schoss Legolas und Fox verschwand. Doch er kam nicht zurück. Die Freunde schauten sich an. Was sollten sie jetzt tun? Plötzlich wurde Legolas von hinten umgeworfen und landete auf den Boden. Er fluchte. Statt ihm aufzuhelfen, lachte Aragorn. Auf Legolas' Rücken stand Fox. Frech grinsend und mit der Zapfe im Maul. Der Elb schüttelte ihn ab und stand auf. Böse schaute er Fox an. Dieser fiepte leise. Nun lachte auch Legolas, dem Kitsune konnte man nicht böse sein. Der Elb sank auf die Knie, Fox kam zu ihm und die beiden schmusten miteinander. Sie spielten gemeinsam den ganzen Nachmittag. Doch bald wurde es Zeit zum Gehen. Fox beobachtete wie die zwei im Wald verschwanden. In seinen Augen erschien ein frecher grinsender Ausdruck. Dann lief er anmutig zu seiner Behausung.
---------------- Erst Amaya und dann noch ein Kitsune? Das kann ja noch was werden. Wie denkt ihr? Schreibt es gerne in die Kommentare.