Antworten

566 19 0
                                        

Also freundete Amaya sich mit Legolas, Aragorn, Arwen und auch Gimli an. Meistens saßen sie an einem Übungsplatz und redeten oder kämpften. Amaya liebte das Kämpfen, besonders das mit Schwert, aber auch im Bogenschießen war sie geübt. Während Legolas, Aragorn, Arwen und Gimli etwas von sich erzählten, sprach Amaya wenig von ihrer Vergangenheit. Besonders von der Zeit bei Sauron. Sie erzählte nur, dass sie mindestens 30 Jahre bei ihm verbracht hatte.

Amaya schoss vier Pfeile ab und alle trafen ihr Ziel. Je eine Zielscheibe. Zufrieden lächelte die Kriegerin und öffnete ihre rechte Hand. Die Pfeile verschwanden von den Zielscheiben und tauchten in ihrer Hand auf. „Sag mal, wie machst du das?", fragte Legolas interessiert.

Er beobachtete sie die ganze Zeit und verstand immer noch nicht, wie Amaya es schaffte ihre Waffe zu wechseln oder zu verdoppeln, ohne eine andere zu Hand zu nehmen

Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.

Er beobachtete sie die ganze Zeit und verstand immer noch nicht, wie Amaya es schaffte ihre Waffe zu wechseln oder zu verdoppeln, ohne eine andere zu Hand zu nehmen. Die Kriegerin grinste ihn an. „Ich denke an die Waffe oder Waffen, die ich brauche und schon erscheinen sie. So ist es auch mit dem Zurückholen der Pfeile.", erklärte sie knapp. Legolas legte den Kopf schief. Doch Arwen kam ihm zuvor. „Funktioniert das nur bei dir oder dürfen wir auch mal?" Amaya entgleisten ihre Züge. Sie starrte auf den Bogen und die Pfeile in ihrer Hand.

Eine Stimme ertönte in ihrem Kopf:Das soll dir gehören und nur du darfst sie verwenden

Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.

Eine Stimme ertönte in ihrem Kopf:
Das soll dir gehören und nur du darfst sie verwenden. Sie hört nur auf dich, auf niemanden anderen. Das ist deine Waffe. Trage sie mit Stolz. Es soll ein Geschenk von mir sein, nutze es also nicht aus.

Sie presste ihre Lippen aufeinander und schaute hoch. Nichts lag in ihrem Blick. „Nein, ihr könnt nicht.", antwortete sie. Legolas und Aragorn schauten sich an. Verbarg die Waffe ein Geheimnis? Arwen hauchte ein leises „Oh". Amaya verwandelte ihre Waffe in ein elbisches Schwert und steckte es in eine Halterung am Gürtel ihres schwarzen Gewandes. Ihr schwirrten immer noch die Worte im Kopf herum. „Erzählst du uns noch etwas über dich?", fragte Aragorn. Amaya zuckte mit den Achseln und ließ sich auf das Gras sinken. Aragorn, Arwen und Legolas taten es ihr gleich. Heute war Gimli leider nicht mit dabei. „Was?", fragte Amaya. Sie schaute alle drei nacheinander an. „Was hast du während des Ringkriegs gemacht?", fragte Legolas interessiert. Amaya atmete tief durch und begann: „Damals war ich ... Sauron schon entkommen. Natürlich hat er auch Orks geschickt, um mich zu finden. Leider fanden sie mich nicht oder entkamen mir nicht lebend. Luna und ihr Gefolge sorgten dafür. Ja, sie war sehr wütend auf den dunklen Herrscher." Bei diesen Gedanken zuckte ein Lächeln über Amayas Gesicht. Luna hatte Schimpfwörter benutzt, die sie lieber nicht erwähnen wollte. „Jedenfalls hab ich auch euch beobachtet, den ganzen Vorgang des Krieges. Ich habe alle eure Schlachten gesehen." Der Blick der Kriegerin richtete sich in die Ferne. Aragorn runzelte die Stirn. „Warum hast du dann nicht geholfen?", hackte er nach.
„Ich habe geholfen.", meinte Amaya und sah Aragorn an. „Ich war bei der Schlacht um Helms Klamm und von Minas Tirith dabei." Aragorn wechselte mit Legolas einen verwunderten Blick. „Wir haben dich gar nicht gesehen.", sagte der Elb. Amaya schnaubte verächtlich. „Ich hab mich 1. schnell aus dem Staub gemacht ehe mich jemand sehen konnte und 2. erst eingegriffen als die Hölle los war.", erwiderte sie. Die Kriegerin strich gedankenverloren über ihren Bogen.
„Sagt mal, habt ihr Familie?", fragte Amaya vorsichtig. Von Arwen wusste sie, dass Elrond der Vater der Elbin ist, aber ihre Mutter gestorben war. Von den anderen beiden wussten sie nichts. „Mein Vater war Arathorn. Er und meine Mutter sind sehr früh gestorben, deswegen bin ich bei Herrn Elrond aufgewachsen.", erklärte Aragorn mit einem kleinen Lächeln. Nun war Legolas dran mit erzählen. „Meine Mutter ist im Kampf gestorben. Mein Vater ist seither sehr abwesend, kalt und unberechenbar."
„Das tut mir leid.", meinte Amaya.
„Das muss es nicht.", sagte Aragorn. „Du tust eher uns leid, weil du nichts von deiner Familie weist.", fügte Arwen hinzu. Amaya senkte ihren Blick. Sie hatte nur noch Luna und die anderen Waldtiere, die sie als Familie bezeichnete, aber so viel machte es ihr nicht aus. Sie war glücklich über das was sie hatte. Sie blickte auf und fragte: „Wollen wir gemeinsam zum Abendessen gehen? Ich habe schon einen Mordshunger." Lachend standen die vier auf und liefen zum Speisesaal.
----------------
Von wem sie wohl ihre Waffe/Waffen hat? Was denkt ihr darüber? Schreibt gerne in die Kommentare.

Das Kapitel ist (leider) sehr kurz, aber ich versuchen heute noch eins hochzuladen.👍☺️

Die letzte FaeGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt