~Eine Kriegerin. Ein großes Geheimnis. Ein vergessenes Volk.~
Was treibt die Orks und Uruk-Hais nach Bruchtal? Und wer ist die mysteriöse Kriegerin? Diesen und weiteren Fragen müssen sich Elrond, Gandalf, Galadriel, Legolas, Aragorn und Gimli stelle...
Fox, der Kitsune, sprang über die Dächer von Bruchtal. Er roch den Elben und den Menschen schon von weitem, doch da war noch ein anderer Geruch. Der von einem Zwerg. Fox wurde langsamer und spähte durch die Blätter und Zweige einer Hecke. Die drei standen auf einem Übungsplatz zum Bogenschießen. Legolas, der Elb, feuerte einen Pfeil nach dem anderen.
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Aragorn und der Zwerg unterhielten sich daneben. „Faramir hätte sie nicht so bedrängen sollen. Dann wäre sie bestimmt noch geblieben und hätte uns mehr erzählt.", schimpfte der Zwerg. „Vielleicht hat dein düsterer Gesichtsausdruck sie verschreckt, Gimli.", lachte Aragorn. Legolas hielt inne und richtete auf. „Das glaube ich nicht. Wenn Sauron sie gefangen hielt ..." Der Elb beendete den Satz nicht. Seine Gesicht ernst. Auch Aragorn und Gimli schwiegen. „Wie Galadriel gesagt hat, wir sollten uns mit ihr anfreunden. Ihr zeigen das sie uns Vertrauen kann.", sagte Legolas. „Und wir sie nicht betrügen wollen oder anderes.", fügte Aragorn hinzu. Die beiden Männer sahen sich einstimmig an. „Na dann bleibt mir nichts anderes übrig euch zu zustimmen.", meinte der Zwerg. Ein Lächeln breitete sich auf alle drei Gesichter aus. Legolas nahm seinen Bogen und einen Pfeil, zielte und schoss ab. Im Flug wurde er von dem blauen Kitsune geschnappt. Er kam mit dem Pfeil im Maul zu ihnen. Gimli schaute zu den beiden großen. „Wer ist das?", fragte er. „Das ist Fox. Wir haben ihm im Wald getroffen.", berichtete Legolas. Gimli, sichtlich verärgert, dass sie ihn nicht eingeweiht hatten, grummelte etwas in seinen Bart.
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Der Elb nahm seinen Pfeil entgegen, während Aragorn den Kitsune in die Arme nahm. Fox reckte neugierig den Kopf zu Gimli. „Das ist Gimli, unser Freund.", erklärte Aragorn dem Vierbeiner. Fox schnupperte ihn dessen Richtung, sprang aus den Armen von Aragorn und strich dem Zwerg um die Beine. „Ja, ja, ist ja gut kleiner.", murmelte Gimli und tätschelte Fox auf den Kopf. Dem Zwerg schien die Situation peinlich und zugleich war er gerührt. Kein Tier war ihm so nahe gekommen, außer ein Pferd. Fox hüpfte einige Meter auf der Wiese. Dann blieb er mit aufgestellten Ohren stehen und blickte zurück. Es war ganz klar, dass er spielen wollte. Zu viert tollten sie über die Wiese. Bis Aragorn, Gimli und Legolas genug hatten und sich vor dem Abendessen frisch machen wollten. Fox schaute ihnen einige Sekunden nach, danach verschwand er grinsend im Wald.
Am Esstisch saß Amaya, mit aufgesetzter Kapuze, neben Gimli und Arwen. Hinter ihr lag Luna und fraß ihren Anteil am Fleisch. Es stellte sich heraus das auch Amaya Fleisch aß. Die Elben, die wussten das sie ihnen ähnelte, hatten die Kriegerin verstört angestarrt. Eine Erklärung von Amaya, die erzählte dass sie in der Wildnis sich ihr eigenes Fleisch fangen musste, genügte, um sie auf ihre Teller blicken zu lassen. Amaya hatte als kleines Kind angefangen, die Regeln der Wildnis zu verstehen. Die Tiere respektierten sie und waren ihre Verbündeten, obwohl sie wussten, dass Amaya Fleisch aß. Aber erstens taten das auch andere Fleischfresser, Menschen und zweitens würde sie niemals ein junges, enge Tierfreunde oder Elternteile fangen. Somit war das Thema abgeschlossen. Amaya blieb nicht lange in Gesellschaft. Ohne auch nur ein einziges Wort verließ sie den Saal mit Luna. „Meinst du ich sollte auch noch ein bisschen Bogenschießen?", fragte die Kriegerin. Dabei lächelte sie ihre Freundin an. „Wenn du unbedingt meinst.", antwortete Luna nur. Sie liefen noch ein Stück um die Gebäude herum. Dann sprang Amaya auf einen Baum und kletterte hoch. Die Wölfin folgte ihr. Von einen dicken Ast aus, ging es weiter über die Dächer der Elbenhäuser. Auf dem größten Dach blieben sie. Amaya legte sich auf den Rücken und blickte zu den Sternen empor. Luna neben sich. Amaya würde nie in einem der ekelhaften weichen Betten der Elben schlafen. Sie schlief immer entweder auf den Boden, Moos oder wie jetzt auf einem Dach. Zufrieden schloss Amaya die Augen. Luna beobachtete sie.
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In dem Blick lag etwas Trauriges. Die Wölfin, die sich Jahre lang um Amaya gekümmert hatte, bewahrte Geheimnisse, von denen noch niemand wissen durfte. Nie hatte Amaya gefragt, warum Luna die einzige Wölfin war, die so lange lebte, während andere Wölfe geboren wurden und starben. Luna wusste alle Antworten auf die Fragen von Amaya, aber durfte es ihr nicht erzählen. Noch nicht. So hatte es ihr jemand aufgetragen. Und solange Luna gebraucht wurde, würde sie nicht sterben. ---------------- Jetzt wird auch noch Luna geheimnisvoll. Auf welche Fragen sie wohl eine Antwort weiß?
Ich hoffe euch gefällt die FF immer noch. Auf Votes und Kommis freue ich mich.