Allein in Bruchtal

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Sie brauchten einen ganzen Tag zurück nach Bruchtal. Sie hatten in der Nacht eine kurze Pause eingelegt, aber Orks hatten sie angegriffen. Es schienen noch mehr zu sein als vorher.
In Bruchtal wurden sie schon von allen erwartet, da Luna voraus gelaufen war. Es fehlten jedoch Arwen, Aragorn, Gimli und die anderen Menschen. Sie mussten schon abreisen, um in ihren Reichen ihre Aufgaben zu erledigen. Die Elben und Gandalf schauten den Kitsune misstrauisch an, aber als Faya sich verwandelte, schlugen sie verwundert die Augen auf. Legolas stieg von Arod und legte einen Arm um seine Freundin.
„Ich vermutete, dass du deine Erinnerungen wiedergefunden hast.“, brach Gandalf das Schweigen.

(Stellt euch bitte vor, das Gandalf in weiß ist)

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(Stellt euch bitte vor, das Gandalf in weiß ist)

Stolz lächelte Faya, aber es verging schnell. Eindringlich sah sie Elrond an.
„Die Orks sind hier, weil sie etwas suchen. Es werden immer mehr und wenn es soweit ist, werden sie Bruchtal überrennen. Ihr müsst hier weg, genauso auch alle anderen Elben.“ Die letzten Worte richtete sie an Galadriel und Legolas. Die Elben schauten sie verwirrt und ungläubig an.
„Was suchen sie denn?“, fragte der Hausherr ziemlich ruhig.
„Das kann ich nicht genau sagen.“ Man sah es Elrond an, dass er Zweifel hatte, doch Faya wiederholte nochmal ihre Worte. Viele Elben tuschelten und sahen verunsichert zu ihrem Herrn.
„In Aman werdet ihr Antworten finden.“, mischte sich nun Luna ein. Ihre ruhige Stimme hallte in den Köpfen der Elben wieder und zog die Aufmerksamkeit auf sich. Die weiße Wölfin trat näher an Elrond. „Wartet nicht auf das Schicksal, dass die Fae fast ausgerottet hat. Sammelt eure wichtigsten Sachen zusammen, benachrichtigt die anderen Elben und trefft euch am Elbenhafen. Von dort segelt ihr nach Aman. Bittet die Götter um Antworten.“ Ihre Worte erzielten die gewünschte Reaktion. Elrond glaubte ihr und befahl den Elben ihre Sachen zu packen. Sofort herrschte einiger Trubel.
Faya wandte sich an Luna. „Die Wölfe und Waldtiere sollen ihnen Schutz geben. Ich bitte sie darum und stehe in ihrer Schuld. Sag es ihnen, bitte.“, sagte sie zur Wölfin. Diese neigte verstehend den Kopf. Sie sahen zu den Elben, die nun versammelt im Hof standen. Einige auf Pferden. Faya trat näher. „Ich danke Euch für Eure Gastfreundschaft. Luna, die Wölfe und andere Waldtiere werden euch Geleitschutz geben.“ Die Fae neigte den Kopf und trat wieder etwas zurück. Elrond betrachtete sie schweigend, aber mit einem respektvollen nicken.

 Elrond betrachtete sie schweigend, aber mit einem respektvollen nicken

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„Ich dachte, du kommst mit uns?“, fragte Legolas verwirrt. Seine Freundin seufzte. „Ich habe noch etwas zu erledigen. Allein.“ Bei dem Annäherungsversuch von Legolas, trat sie noch weiter zurück. Wenn Faya jetzt nachgab, würde der Abschied noch schwerer fallen.
„Legolas. Wir müssen alle Fayas Entscheidung respektieren. Ich bin sicher, sie wird später zu uns stoßen.“, kam Gandalf zu Hilfe. Fayra schaute ihn dankbar an und Legolas blieb nichts anderes übrig, einzuwilligen.
Elrond gab das Signal und die Gruppe machte sich auf den Weg. Luna stupste ihre Freundin zum Abschied an und lief den Elben voraus. Lange blickte Faya ihnen hinterher. Sie verschwanden im Wald und nichts als Stille, unterbrochen von Vogelgezwitscher und dem Rauschen des Windes, blieb. Die Fae atmete tief ein, bevor sie in die Bibliothek von Bruchtal ging. Sie musste sich auf das Kommende vorbereiten, denn es würden schwere Zeiten werden und vielleicht war ihre Lebenslinie bald vorbei. Faya schüttelte den Kopf. Bloß nicht darüber nachdenken. Egal was passieren würde, sie hoffte das Legolas in Sicherheit sein wird.

Es geht weiter. Danke, dass ihr die Geschichte immer noch lest.
Bis hoffentlich ganz bald.

Die letzte FaeGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt