~Eine Kriegerin. Ein großes Geheimnis. Ein vergessenes Volk.~
Was treibt die Orks und Uruk-Hais nach Bruchtal? Und wer ist die mysteriöse Kriegerin? Diesen und weiteren Fragen müssen sich Elrond, Gandalf, Galadriel, Legolas, Aragorn und Gimli stelle...
Von unten erklang ein hartnäckiges Klopfen. Amaya öffnete die Augen und schloss sie sogleich wieder. Die Sonne schien ihr direkt ins Gesicht. Während ihre Augen sich an das Licht gewöhnten, ertönte von unten aus ihrem Zimmer eine Stimme. „Amaya?" Die Kriegerin erkannte Legolas. Er wollte sie bestimmt zum Kämpfen abholen. Doch so früh hatte sie ihn nicht erwartet. Sie kroch bis zum Rand des Daches und schaute auf den Balkon. Dort stand Legolas und blickte sich suchend um.
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Amaya konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. „Aniron aur vaer echin, Legolas. (Ich wünsch dir einen guten Morgen, Legolas)", rief sie nach unten. Der Elb drehte sich überrascht um, doch hinter ihm stand niemand. Dann erst schaute er nach oben und entdeckte Amaya. „Fuin aur, Amaya. (Guten Morgen, Amaya)", erwiderte er. Grinsend sprang Amaya vom Dach und landete vor dem Elben. Sie hatte noch ihre Kleidung von gestern an, aber ihr machte es nichts aus. „Taw badmen? (Wollen wir gehen)", fragte Legolas. Amaya zog die Augenbrauen hoch. „Si? (Jetzt)", hackte sie nach. „Ma. (Ja)", antwortete der Elb gelassen. Amaya ging ins Zimmer und betrachtete sich im Spiegel. „Geh schonmal vor. Ich komme gleich nach.", meinte sie. Legolas nickte und ging. Amayas Haare gingen ihr bis zum Rücken in Wellen, aber heute Morgen waren sie verfilzt. Die Kriegerin nahm sich eine Bürste und kämmte ihre Haare. Als sie ein Bündel Haare begutachtete, konnte sie die weißen Strähnen darunter sehen. Bald müsste sie ihre Haare wieder einfärben, wenn sie nicht ihre wahre Haarfarbe zeigen wollte. Amaya flocht ihr Haare im einfachen elbischen Stil.
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Sie überprüfte, ob ihr Dolch immer noch da war, wo sie ihn gestern Nacht platziert hatte, nämlich an ihrem Oberschenkel und ging hinaus. Die Kriegerin schaute in der Küche vorbei. Sie steckte sich Lembas, ein Stück Salat und Käse ein. Unterwegs aß sie wie jeden Morgen einen Apfel.
Als sie bei Legolas ankam, fingen sie an. Natürlich kannte sie seine Schwächen und seinen Kampfstil. Genau deswegen lag er nach wenigen Minuten auf den Rücken am Boden und Amaya hielt ihm ihr Schwert an die Kehle. „Das war gut.", sagte Legolas. Er durfte aufstehen und Amaya hielt ihm seine Kurzschwerter hin. Der Elb betrachtete beide Schwerter. Wie konnte Amaya ihn schlagen, wenn er doch zwei Schwerter hatte? „Woher kannst du so gut kämpfen?", fragte Legolas. „Ich hatte Zeit.", antwortete Amaya knapp. Legolas nahm seine Schwerter, aber ließ nicht locker. „Erzähl mir mehr.", forderte er. Amaya rammte ihr Schwert in die Erde und sah ihn aus den goldenen Augen an. „Ich hatte schon vorher eine bestimmte Kampfkunst. Ich weiß nicht von wem, sie war einfach da. Dazu war ich noch bei Menschen, Zwergen, Elben und ... anderen. Von jeden lernte ich die jeweilige Kampfkunst, damit auch die Schwächen und Stile.", erklärte die Kriegerin zögernd. Da schaute Legolas an ihr vorbei, doch Amaya hatte ihn schon gehört. Sie parierte Aragorns Schwertschlag mühelos. Der König von Gondor war gut, aber auch er stand nach wenigen Minuten ohne Schwert da. „Ich könnte euch zwei mit nur zwei Dolchen besiegen.", sagte Amaya, als sie Aragorn sein Schwert wieder gab. Legolas legte den Kopf schief. „Wirklich?", fragte er herausfordernd nach. „Na das will ich sehen.", rief eine weibliche Stimme. Alle drei fuhren zu ihr herum. Arwen stand mit verschränkten Armen dort. Amaya grinste wölfisch. „Herausforderung angenommen.", sagte sie zu den Männern. Alle drei stellten sich kampfbereit hin. Aragorn mit seinem Schwert, Legolas mit einem Elbenschwert und Amaya mit zwei Dolchen. Arwen gab das Signal und sie griffen an. Amaya parierte, duckte sich, wisch aus und Arwen erkannte, dass die Fae die Männer nur müde machen wollte. Wären es Orks oder Uruk-Hais würden sie jetzt schon tot auf dem Boden liegen, da war sich Arwen sicher. Nach einer Weile wurde es Amaya langweilig und mit einem schnellen Manöver knallte sie den Männern die Knaufe der Dolche auf den Hinterkopf. Legolas und Aragorn gingen zu Boden. Arwen sprang von der Bank auf, auf der sie gerade eben noch gesessen hatte und lief zu ihren Mann.
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„Keine Sorge, die erholen sich schon wieder.", sagte Amaya ruhig. Arwen sah sie skeptisch an. Bei Amayas Grinsen musste die Elbin auch lächeln. Jetzt hatte sie etwas, womit sie Aragorn ärgern konnte. Die Frauen setzten sich auf die Bank und unterhielten sich. Amaya erzählte Arwen, wie es draußen in der Wildnis ist. Gimli tauchte auf. Er hatte die vier gesucht, aber als er Aragorn und Legolas auf dem Boden lagen sah, dann zu Amaya schaute, schien er sich zu überlegen, ob er lieber gehen sollte.
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„Sie haben mich herausgefordert, Gimli. Du brauchst keine Angst zu haben.", sagte Amaya spöttisch. Der Zwerg räusperte sich und trat näher. „Ich? Ich habe keine Angst.", meinte er. In diesem Moment regten sich Aragorn und Legolas. Sofort eilte Arwen zu ihrem Mann. Aragorn fasste sich kurz an den Hinterkopf und zog eine Grimasse. Legolas schaute verärgert zu der heranschlendernden Amaya. Diese zeigte nur ein breites Lächeln. Legolas' Blick fiel auf Gimli. „Sie hat euch ganz schön zusammen geschlagen. Ich dachte ihr Elben seid härter im Nehmen.", fing der Zwerg an. Amaya prustete los und lachte. Sie lachte so ausgiebig, dass ihr die Tränen kamen. Arwen und Gimli schlossen sich ihr an. Nur Aragorn und Legolas fanden es überhaupt nicht witzig. Diese Schande mussten sie über sich ergehen lassen. ---------------- Armer Legolas und Aragorn. Tja wer sich aber mit Amaya anlegen will.....
Schreibt Mal eure Meinung zum Kapitel.
Ich werde wohl nicht gleich morgen oder übermorgen ein neues Kapitel hochladen. Seid mir bitte nicht böse.🙏 Eure captain4marvel ♥️