Hallo und auch gleich wieder VIELEN LIEBEN Dank an alle Kommentarschreiber und Voter vom letzten Kapitel, ihr seid KLASSE!!!
Und auch gleich weiter mit dem nächsten Kapitel... weiter mit Robert und Lena <333
LG eure Lewi
~Robert~
„Nehmt die bloß mit", hatte Lenas Mitbewohnerin gegrummelt, kurz nachdem sie uns in die Wohnung gelassen hatte und wir ihr erzählt hatten, was wir vorhatten. „Die kann ich hier nicht brauchen. Ständig dieses Gefiedel", sie klimperte auf einer unsichtbaren Geige um ihre Worte zu unterstreichen, „das hält ja keiner aus. Und dann ist sie ja nicht gerade gesellig. Immer sitze ich hier allein und sie kommt manchmal tagelang nicht aus ihrem Zimmer. Wozu, um Himmels Willen, habe ich denn eine Mitbewohnerin?", hatte sie gemeckert, dabei war ich mir nicht ganz sicher gewesen, ob sie das wirklich ernst gemeint hatte. Auf mich machte die stämmige Brünette ehe den Eindruck als wolle sie sich nicht anmerken lassen, dass sie doch sehr an ihrer fiedelnden schweigsamen Mitbewohnerin hing.
Mir gefiel überhaupt nicht, was ich da noch alles von Mira gehört hatte, als wir auf Lena gewartet hatten. Lena war bei ihr eingezogen mit einem ganzen Haufen Probleme. Nicht nur, dass sie von ihrer Familie gemieden wurde, die und ihr Exmann hatten ihr alle Kosten der Hochzeit überlassen und so war Lena gezwungen gewesen ihre wertvolle Violine zu verkaufen. „Sie hat tagelang nur geheult", hatte Mira kopfschüttelnd erzählt, „nur geheult. Es klingt mir heute noch in den Ohren. Sie meinte es sei ein Erbstück ihres Großvaters. Hat das arme Ding ganz schön mitgenommen. Ist ja auch verständlich, da verkauft sie das Teil schon und hat von der Million Zloty nicht mal besonders viel übrig."
Ich war sehr froh, dass Mira dann zur Uni musste und uns hier allein ließ. Noch mehr freute mich, dass Kuba und ich Lena dazu überreden konnten mit nach Dortmund zu kommen.
„Können wir dir helfen beim Packen?", bot ich an, als Lena die Küche verließ.
„Nein, geht schon", gab sie recht emotionslos zurück.
„Aber denk bitte daran, dass wir schon bald los müssen", rief ich ihr in Erinnerung.
Darauf kam keine Antwort. Ich hörte nur eine Tür knarren. Ohne zu zögern ging Kuba ihr hinterher und ich folgte ihm einfach mal.
Lenas Zimmer sah ehe funktional als gemütlich aus. Ein Einzelbett, ein großer Kleiderschrank, so etwas wie ein Schreibtisch, ein etwas lädierter Notenständer mitten im Raum und ein simpler Kaktus auf dem Fensterbrett. Keine Bilder an den weißen Wänden, nicht mal ein Bilderrahmen mit Familienfotos drin. Aber alles sah so sauber aus, wie in einem Operationssaal.
Lena wuselte fleißig zwischen dem offenstehenden Schrank und dem Bett, auf dem nun ein aufgeklappter Koffer lag, hin und her und füllte den Koffer mit ihrer Kleidung.
„Sollen wir dir wirklich nicht helfen?", fragte ich noch einmal und lehnte mich, so wie Kuba an den Türrahmen.
Lena sah kurz auf, legte dann aber sofort die Jeans, die sie schon in der Hand hatte, in den Koffer. „Das Meiste ist jetzt nur noch Unterwäsche."
Kuba neben mir schnaufte. „Glaub mir, selbst vor fremder Unterwäsche macht er in letzter Zeit keinen Halt mehr", dabei ruckte sein Kopf in meine Richtung rüber.
Ich warf ihm von der Seite her einen warnenden Blick zu und hoffte für ihn, dass er ab jetzt die Klappe halten würde.
Lena war inzwischen stehen geblieben und sah uns fragend an. „Wie meinst du das?", fragte sie Kuba.
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Ihr verlorenes Lächeln
FanfictionMit seiner ersehnten Ruhe ist es für Robert schnell vorbei, als sich die lebenslustige Quasselstrippe Lena im Flugzeug neben ihn setzt. Er ist auf dem Weg zu seiner Familie, sie auf dem Weg zu ihrer Hochzeit. Aber als Robert sie Monate später wieder...
