Überredungskunst

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Hi und erstmal wieder... WOW, vielen LIEBEN DANK an alle Kommentarschreiber und Voter vom letzten Kapitel, ihr seid ja KLASSE!!!

Und jetzt auch gleich weiter mit dem neuen Kapitel und Robert... der schon wieder Damenunterwäsche in der Hand hat ;)

Viel Spass damit...

LG eure Lewi




~Magdalena~


Ich machte eine Schleife in die Schnüre an meinem Rücken und zupfte das Bikinioberteil zurecht. Auch bei dem Unterteil des Bikinis half alles Zupfen nicht. Verzweifelt sah ich noch einmal in den großen Spiegel in der Kabine. Ich drehte mich und besah mich von allen möglichen Blickwinkeln, aber das Resultat war immer das gleiche: ich sah beschissen aus.

Jetzt war nur die Frage, wie ich aus dem ganzen wieder heraus kam. Die anderen wollten heute Baden fahren. Etwas außerhalb soll es wohl so einen tollen Badesee geben, wo die anderen den ganzen Nachmittag verbringen wollten. Da es heute für Ende April schon sehr warm war und es nicht regnete, gingen mir so langsam die Ausreden aus. Ich wollte nicht mit, weil ich im Bikini und Badeanzug völlig unansehnlich war. Und neben so unglaublich hübschen Frauen wie Tina, Jenny, Cathy und den beiden Lisas war ich das hässliche Entlein. Eigentlich sollte es mir ja egal sein, aber zu meinem großen Leidwesen, war es das nicht. Warum es mir nicht egal war, konnte ich mir auch nicht erklären. Mich versetzte die Vorstellung mit so wenig Stoff am Leib vor Robert und den anderen herum laufen zu müssen in blanke Panik.

„Lena, bist du fertig?", hörte ich Tinas Stimme von der Kabine nebenan.

„Nein, die gefallen mir alle nicht", maulte ich und zog die Schleife in den Bändern an meinem Rücken wieder auf.

Tina, Cathy, Jenny und Romans Lisa waren mit mir Einkaufen gegangen. Schon zum zweiten mal. Vor über einer Woche, also drei Tage vor unserem Beethoven Konzert, hatten sie sich bereit erklärt mich durch einige Boutiquen zu führen, weil ich ja noch Sachen für die kommenden Konzerte brauchte. An dem Tag hatten sich die anderen Mädels schon mit Bademode ausgestattet. Jetzt hatte es sich aber ergeben, dass wir alle zusammen frei hatten und so wollten die Mädels die Gelegenheit nutzen und noch einmal mit mir einkaufen gehen. Was hatte ich ihnen gegenüber auch erzählen müssen, dass ich in letzter Zeit unzufrieden mit dem Inhalt meines Kleiderschranks war. Gut, ich musste zugeben, der Rat der anderen Mädels war mir schon wichtig und sie hatten mir auch wirklich helfen können - aber bei Bademode hörte für mich der Spass auf.

„Das glaub ich nicht", hörte ich wieder Tinas Stimme. Da sie beim letzten Mal nicht hatte dabei sein können, wollte sie sich heute auch einen neuen Bikini kaufen.

Ich wollte gerade das Oberteil wieder ausziehen, da wurde der Vorhang leicht geöffnet und Tina schlüpfte hinein. Reflexartig zog ich das Oberteil wieder an und hielt die Bänder hinten zusammen.

Tina sah mich kurz an, dann erhellte sich ihr Gesicht. „Oh Mann, du siehst einfach toll aus." Sie stellte sich hinter mich und nahm mir die Bänder ab und verschloss sie mit einer Schleife. Dann betrachtete sie mich über meine Schulter im Spiegel, dabei strahlte sie mich zufrieden an. „Ich weiß nicht, was du hast, das marineblau steht dir, es passt zu deiner schicken Haarfarbe und der Schnitt des Bikinis unterstreicht deine perfekte Figur." Sie sah mich abwartend an. Wahrscheinlich dachte sie ich würde ihr zustimmen.

Tat ich aber nicht. Ich schüttelte leicht den Kopf und begann an den Bändern am Rücken zu ziehen, aber die gaben nicht nach. Hatte sie da einen Doppelknoten reingemacht oder was? „Ich bin nicht so der Bikinityp", maulte ich weiter.

Ihr verlorenes LächelnGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt