Hochzeit...

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Hi, erstmal vielen Dank für die Kommentare und die Votes... obwohl es ruhig etwas mehr hätten sein können...

Viel Spass jetzt mit dem neuen Kapitel und MEHR Lena und Robert <3

LG eure Lewi



~Robert~


Valeska sah mich einen quälenden Augenblick lang an, dann drehte sie sich zu Lena um und sagte ihr etwas. Kurz darauf drehte Lena, die mit dem Rücken zu uns gestanden hatte, sich um und winkte uns freudestrahlend zu. „Hallo, kommt doch her und steht da nicht nur so rum", forderte sie uns auf. „Wollt ihr etwas trinken? Egal was, wir sind hier in einem Hotel, ihr könnt also alles haben was ihr wollt", bot sie uns an, als wir näher kamen.

„Na, wie läuft's so?", fragte meine Schwester auch gleich.

„Bis auf einen kleinen Zwischenfall läuft eigentlich alles bestens, nicht wahr?", fragte sie in Valeskas Richtung. Die gab ihr etwas murrend Recht. „Übrigens, das ist meine Trauzeugin und beste Freundin Valeska. Valeska, das sind Robert und seine Schwester, und meine Nachbarin, Milena."

„Freut mich", sagte Valeska und wirkte schon wieder etwas besser gelaunt, als sie Milena und mir die Hand reichte.

„Wir stören doch hoffentlich nicht?", fragte Milena.

„Nein, natürlich nicht. Und wenn, dann hätte ich es euch schon gesagt, glaub mir", versicherte Lena uns und tat Milenas Vorbehalte mit einem Handbewegung ab. „Was ist nun, wollt ihr etwas trinken? Wir könnten aber auch vor gehen und eine Kleinigkeit essen", sie sah auf ihre Armbanduhr, dessen Gehäuse an ihrer Unterarminnenseite hing. Es war mir schon im Flugzeug aufgefallen, dass sie ihre Uhr so trug. Zuerst dachte ich, dass das Lederband nur zu lose und die Uhr verrutscht sei, aber Lena trug sie immer so.

„Ich würde schon ganz gern etwas trinken", verkündete meine Schwester.

„Dann hol ich dir schnell etwas", bot sich Valeska an.

„Ach, ich kann doch schnell mitkommen. Hältst du die mal bitte kurz?", fragte Milena mich und drückte mir, ohne auf meine Antwort zu warten, ihre Tüten in die Hand. „Willst du auch was?"

„Wasser, bitte."

Dann waren die beiden weg.

„Sieht aus, als hättet ihr im großen Stil zugeschlagen", meinte Lena und deutete auf die vielen Tüten.

„Ja, meine Schwester. Wenn die einmal damit angefangen hat, dann findet sie so schnell kein Ende."

Lena lachte. „Das ist, glaube ich, bei jeder Frau so. Bei mir ist es jedenfalls so. Sie hat dich sicher ganz schön rum gescheucht, willst du dich kurz hinsetzen?", sie schob mir einen Stuhl an dem Tisch, der uns am nächsten stand zurecht.

„Nur, wenn du dich kurz dazu setzt", sagte ich, weil ich mir dachte, dass sie bei dem ganzen Stress der Vorbereitungen schon länger nicht mehr gesessen hatte.

Lena ließ einen Moment lang ihren Blick durch den Saal schweifen, als wolle sie sicher gehen, dass sie niemand dabei erwischen konnte, wie sie dem süßen Nichtstun nachging. Dann setzte sie sich auf den Stuhl neben mir.

Ich stellte die Tüten zwischen meine Füße auf den Boden und ließ mich auch nieder. Ein herrliches Gefühl endlich einmal wieder sitzen zu können. In dem Schuhgeschäft hatte es nur eine kleine unbequeme Holzbank gegeben, auf die ich mich hatte setzen können, zum Anprobieren der Schuhe. Besonders einladend zum Verweilen, war das nicht gewesen.

Ihr verlorenes LächelnGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt