Kapi 73: Frühstück

70 6 0
                                        

Deku's POV:

Ich weiß nicht, wann ich am nächsten Morgen aufwachte, aber ich wünschte, es wäre früher gewesen. Kiyoshi war nicht mehr im Bett, und als ich aufstehen wollte, um zu gucken wo er ist, konnte ich mich nicht mehr bewegen. Durch einen schwachen Lichtstrahl, der durch die Gardinen fiel, blickte ich auf meine Handgelenke, die mit Panzertape aneinander geklebt waren. Meine Beine waren auch mehrmals mit dem Klebeband umwickelt und auch auf meinem Mund fühlte ich einen Streifen von diesem. Ich bin in die Arme eines Psychopaten geraten! (Ich find's iwie lustig, das ausgerechnet Izuku das sagt) Mit wütendem, nicht verständlichen Gemecker und um-mich-geschlage und -getrete versuchte ich mich aus den fängen des Klebebands zu befreien, doch es war unmöglich. Dachte ich zumindest im ersten Moment.

Kiyoshi's POV:

Ich hatte die Mädels aus dem Haus gejagt und war gerade Frühstück für Izuku am machen, als ich im Augenwinkel eine Bewegung bemerkte. Langsam drehte ich mich um, nur um meinen Gast in der Tür stehen zu sehen. In seiner Hand war das Messer, das ich in der Tasche seines Hoodies neben der Tür gefunden hatte und mit der anderen umklammerte er das schwarze Buch, mit dem Namen ,,Death Note". Auch das hatte ich gesehen, als ich seine Sachen durchsucht hatte, wusste aber nicht was er damit anfangen wollte. In ihm standen nur lauter Namen. Izuku wechselte die Hand mit dem er das Messer umklammerte, sodass er eine Hand frei hatte. Mit dieser fuhr er sich dann über die Kehle.

,,Du bist tot."

Erst verstand ich nicht wieso, aber dann zog er mit spitzen Fingern ein Stück Panzertape von seinem Oberteil und ließ es auf den Boden fallen.

,,Hey, beruhig dich, Ich hab das nur getan, damit du meiner Schwester nichts tun kannst... Du hast heute Nacht mehrmals versucht aus dem Zimmer rauszukommen"

Das ich ihn noch zusätzlich zu dem zusammenkleben mit einer Decke einrollen und mich auf ihn drauflegen musste, ließ ich mal lieber aus, um ihn nicht noch wütender zu machen.

,,Ich hab die Mädels zu Yuna geschickt, das heißt sie sind jetzt in Sicherheit... jetzt kannst du mir deinen genauen Plan erklären"

Ich hoffte einfach, ihn da mir beruhigen zu können. Zu meinem Glück funktionierte das so ziemlich. Der grünharige steckte das Messer in seine Tasche, ich konnte aber sehen, dass er es weiterhin fest umklammerte. Freundlich zog ich einen Stuhl vom Tisch weg, sodass er sich darauf setzen konnte und stellte dann einen Teller vor ihm. Er beäugte das Essen misstrauisch und sah dann mich an.

,,Ist du zu erst was"

Formten seine Lippen. Um Vertrauen zu gewinnen nickte ich, nahm mir eine Gabe von seinem Teller und aß sie, wobei er mich die ganze Zeit beobachtete. Als er dann sicher war, dass ich nichts in das Essen reingemischt hatte begann er sich dann auch damit voll zu stopfen.

,,Und wie ist dein Plan?"

,,Du bringst mich in die Vergangenheit. Ich beobachte das alte ich vom Boss, finde seine Schwächen heraus und bringe ihn dann in der richtigen Welt um."

Es war ziemlich schwer zu erkennen was er sagte, weil er nebenbei immer noch am Essen war und deshalb die ganze Zeit kaute, aber ich verstand den groben Sinn und nickte.

Ehrlich gesagt war ich mir nicht mal sicher, ob er mir bei dem allem hier die Wahrheit sagte. Aber warum sollte er sich das ausdenken? So eine komplexe Geschichte für eine Person die er kaum kennt? Nein, er muss die Wahrheit sagen

-----------------------------

Kiyoshi ist schon ein bisschen naiv... naja, sein Glück, dass Izuku denkt, dass er die Vergangenheit sehen kann und deshalb nicht lügt

Eure Pikagirl~✨

Death Note ~Bakudeku~Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt