Kapitel 33

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"Alpha Shay wird bald wieder zurückkehren."

"Glaubst du das wirklich?", fragte einer der Kinder. Ich kannte ihn nicht, doch er kannte meinen Bruder.

"Natürlich. Er ist stark."

Der kleine Junge lächelte und auch ich versuchte zu lächelnd. Doch meine Gedanken schweiften zu Cam. Wann kehrte er zurück? War er überhaupt noch am Leben?

...

Nach einer gefühlten Ewigkeit, öffnete sich die Tür der kleinen Hütte und sein Blick fiel direkt auf mich. Stürmisch kam er auf mich zu und hob mich auf meine Beine um mich in seine Arme zu schließen.

Camdens ganzer Körper war angespannt. Er war nervös und wütend.

"Cam, geht es dir gut? Was ist passiert?", fragte ich besorgt.

"Ich habe etwas Schlimmes getan!", flüsterte er als Antwort. Ich drückte ihn leicht von mir weg, damit ich in seine Augen blicken konnte. Sie waren schwarz und der Glanz fehlte.

"Komm, wir gehen woanders hin!", sagte ich und zog ihn aus der Hütte. Camden schien verängstigt zu sein und ich wollte nicht, dass es dir Kinder mitbekamen. Als wir nach einer Ewigkeit in sein Schlafzimmer ankamen, drückte ich ihn auf dem Bett, damit er sich auf die Bettkante hinsetzen konnte. Da ich klein war, war ich so nun direkt in seiner Augenhöhe.

"Was ist geschehen, Cam? Bitte sag es mir."

"Ich habe Raven getötet. Ich wollte ihn einsperren, aber die Situation eskalierte. Sein Tod bedeutet für Kira Schmerz. Ich habe ihr das Herz gebrochen. Selbst wenn er ein Arsch ist, Kira spürt wegen des Gefährtenbandes alles."

Ich legte meine Handflächen auf seine Wange.

"Es wird alles wieder gut, Cam. Kira wird ein wenig Zeit brauchen, aber sie kann sich immer noch in jemanden anderen verlieben. Sie hat zwar die Bindung gefühlt, aber sie hat sich nie verliebt. Sie kennt dieses Gefühl nicht und wenn sie dies bei jemand anderen fühlt, wird es nicht so schlimm sein."

Das hoffte ich jedenfalls. Ich wollte Cam einfach nur aufmuntern. Denn ihn so zu sehen, schmerzte fürchterlich.

...

Die Tage vergingen und zwischen Cam und mir lief es gut. Wir hatten viel unternommen und uns auch besser kennengelernt. Die Sache mit Kira beschäftigte ihn immer noch. Seine Schwester hatte sich zurückgezogen und sprach mit niemanden mehr. Ich hatte es mehrmals versucht, doch sie wollte selbst mit ihrer Mutter kein Wort wechseln.

Am nächsten Morgen wachte ich eng umschlungen an Cam, auf. Er war bereits wach und lächelte.

"Schön geschlafen?", fragte er lächelnd.

Ich schmiegte mich näher an ihn heran und seufzte. "Noch nie besser."

Er streichelte mein Haar und küsste meine Stirn.

"Du bist perfekt, weißt du das?"

"Das sagst du nur, weil ich deine Gefährtin bin."

"Nein, Neela. Ich sage das, weil es die Wahrheit ist. Du bedeutest mir alles."

Lächelnd blickte ich zu ihm nach oben und küsste ihn kurz auf dem Mund. Doch dies war ein Fehler. Schnell lag Cam über mir und blickte mich an, als wäre ich seine Beute.

"Ich gehe lieber. Sonst tue ich etwas, wofür du nicht bereit bist."

"Ich bin bereit!", sagte ich und zog ihn zu mir runter. Sein Kuss war leidenschaftlich und meine Mitte zog sich zusammen. Cam stöhnte und ich wusste, dass er meine Erregung riechen konnte. Ich schlang meine Beine um ihn und stöhnte laut auf, als seine Härte auf meine Mitte traf. Der einzige Stoff, der uns trennte waren unsere Unterwäsche.

"Neela, wenn du nicht willst, müssen wir jetzt aufhören. Ich kann mich sonst nicht beherrschen."

"Ich will nicht, dass du dich beherrscht. Cam, bitte."

Er zeriss mein - eigentlich sein - Hemd und entblößte meine nackten Brüste. Schon lag Cam's Mund auf meiner Brustwarze und saugte daran. Ich zog Cam stöhnend an den Haaren. Dieses Gefühl war unbeschreiblich.

Sein Mund wanderte tiefer, bis er mein Höschen zeriss und ich nun komplett nackt vor ihm lag. Er küsste meine Innenschenkel und seufzte: "Du weißt gar nicht, wie gut du riechst."

Bevor ich etwas sagen konnte, fuhr er mit seiner Zunge über meine Spalte.

"Oh shit!", schrie ich und drückte seinen Kopf bewusster nach unten.

Wenn sich das schon wie der Himmel anfühlte, wollte ich nicht wissen, wie es sich anfühlt, wenn wir eins wurden.

Ich stöhnte, als er einen seiner Finger in mir verschwinden lies.

Ich schloss meine Augen und stöhnte bei jedem Stoß seiner Finger. Ein zweiter kam dazu und ich sah fast Sterne. Seine Zunge saugte an meinen Kitzler und während er seine Finger in mich stieß, überkam mich ein unglaubliches Gefühl.

Mein ganzer Körper zitterte und ich war mir bewusst, dass jeder meinen Orgasmus hören konnte. Ich atmete schnell und Cam legte sich wieder über mich.

"Es wird zu Beginn weh tun und ich will, dass du mir sagst, wenn ich aufhören soll."

Ich nickte benommen und schon spürte ich Cams Spitze an meinen Eingang. Wann hatte er sich ausgezogen? Langsam drang er immer weiter vor, bis er sich stöhnend komplett in mich vergrub.

"Alles okey?", fragte er erregt. Ich nickte nur. Es fühlte sich schmerzhaft an, aber gleichzeitig auch unbeschreiblich gut.

Cam fing an sich langsam aus mir rauszubewegen und schließlich stößte er immer schneller.

"Gott, fühlst du dich perfekt an!", sagte Cam

Ich schloss meine Augen und genoss Cam's Stöße. Es fühlte sich viel besser an, als seine Finger.

Kurz bevor ich kam, zog sich Cam aus mir heraus und ich wollte schon protestieren. Doch er drehte mich um und drang nun von hinten in mich an. Ich stöhnte lauter. In dieser Position fühlt es sich noch intensiver an.

"Cam!", schrie ich und er zog mich zu seinem Körper. Mein Rücken berührte seine Bauchmuskeln und er schob die Haare von meinem Hals weg.

"Du bist perfekt, weißt du das?", sagte er leise während er hart und schnell in mich stieß.

"Cam, ich...ich halte es nicht aus."

"Komm für mich, meine Schöne!"

Ich hörte auf ihn und bekam den nächsten Orgasmus. Genau in diesem Moment spürte ich Cams Fangzähne an meinem Hals und er markierte mich. Auch er war gekommen.

Blood Moon (Camden & Neela)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt