„Ich bin zurück!", rief Simi in den Fuchsbau hinein. Das letzte Mal war sie nach der Eröffnung von Weasleys Zauberhafte Zauberscherze da gewesen und nun stand Weihnachten vor der Tür. Charlie hatte leider nicht freibekommen. Sie wollte nicht, dass er Weihnachten alleine verbringen musste, doch Charlie hatte darauf bestanden, dass sie dennoch in den Fuchsbau fliegt. Für sie fühlte es sich an wie nach Hause kommen.
„Simona, Liebes. Es ist so schön, dass du hier bist.", kam Molly aus der Küche gelaufen. Sie war schon am Kochen. Heiligabend war zwar noch etwas hin, aber abends sollten alle aus Hogwarts und auch Fred und George ankommen. Da wollte Molly etwas besonderes vorbereiten. In der Luft hing bereits der Duft von Weihnachten und es waren einzelne Deko Artikel im Haus verteilt.
„Kann ich dir zur Hand gehen?", fragte Simi.
„Gerne. Mach doch bitte einen Salat und später gehen wir die anderen am Kings Cross abholen."
„Wo ist Arthur?"
„Noch bei der Arbeit. Er wird später nachkommen."
Nachdem alles erledigt und alle zum Essen da waren, wurde Simi leicht nervös. Sie hatte die Zwillinge nicht mehr gesehen, seit sie damals mitten in der Nacht in den Fuchsbau geflohen war. Ginny und Ron halfen beim Tisch decken, während Harry einen Brief an Remus schrieb. Er war sichtlich angespannt, warum allerdings, konnte sie nicht sagen. Plötzlich ging die Tür auf und die Zwillinge traten ein.
„Der lustige Teil der Familie ist endlich eingetroffen.", rief Fred laut und lachte kurz auf. Man merkte, wie sich die Stimmung sofort erhellte, wenn die beiden eintrafen. Sie brachten einfach gute Laune mit.
„Meine Jungs!", umarmte Molly sie, „Ihr bleibt? Das freut mich aber sehr!" Sie hatte die Reisetaschen in ihren Händen entdeckt und drückte beiden einen Kuss auf die Wange. Dann trat Simona ihnen in den Weg. Sie sah die beiden an. Die Zwillinge hatten ihr so gefehlt, dass all der Streit vergessen war, als sie sie ansah. Ein weites Grinsen bildete sich auf ihrem Gesicht. „Freddie! Georgie!"
„Unser Drachenmädchen ist zurück.", lachte George, als sie den beiden um den Hals fiel.
„Halt die Klappe George. Ihr sollt mich nicht so nennen."
Der Abend war wirklich schön. Alle saßen zusammen, unterhielten sich und lachten. Für einen Abend war all der Streit vergessen. Doch sobald die Nacht einbrach war alles wieder da. Simi war gerade auf den Weg in ihr Zimmer, nachdem sie sich ihre Zähne geputzt hatte. Vor der Tür von Fred und George blieb sie kurz stehen und lauschte ihren Stimmen.
„Sie hat mich angelächelt..."
„Aber bei mir hat sie sich angelehnt."
„DU setzt sie unter Druck."
„Dann tritt doch zurück."
„Sicherlich nicht... Tritt du doch zurück. Ich ganz sicher nicht."
Sie konnte durch die Tür nicht genau erkennen, wer was sagte. Doch das war egal. Sie stritten. Ihretwegen. Ihr Herz zog sich schmerzhaft zusammen und Tränen stiegen ihr in die Augen. Das hatte sie nicht gewollt. Es war ihre Schuld. Verletzt ließ sie sich aufs Bett fallen. Vielleicht wäre es das Beste, wenn sie etwas auf Abstand gehen würde.
Genauso tat sie es dann auch. Simona versuchte den beiden aus dem Weg zu gehen, denn auch die Nächte darauf stritten sie und mit jedem Mal hasste sie sich mehr. Es funktionierte auf relativ gut, bis zum Weihnachtsabend. Remus und Tonks waren zum Essen gekommen und alle saßen gemeinsam im Wohnzimmer. Im Kamin knisterte ein Feuer und die Luft war gefüllt mit Weihnachtlichen Gerüchen, wie Zimt und Plätzchen, die Simona, Ginny und George gemeinsam gebacken hatten.
„Komm schon, Fred. Das ist das einzige was noch fehlt.", bettelte Ginny und hielt ihm die Gitarre hin. Fred allerdings stellte sich quer. Mit verschränkten Armen lehnte er sich zurück und beobachtete amüsierte, wie Ginny bettelte, dass er etwas auf seiner Gitarre vorspielt. Letztendlich willigte er doch ein.
„Für meine kleine Schwester doch alles. Aber nächstes Mal ist George dran."
„Klar doch.", erwiderte dieser.
Fred nahm das Instrument, das ihm und George gehörte, entgegen und begann zu spielen. Dann stieg er mit seiner Stimme ein. Das Lieb war äußerst sanft. Simi lächelte, als er beim Singen zu ihr sah.
„She's a, She's a lady, and I am just a boy.
He's singing she's a she's a lady and I am just a line without a hook.
Baby I am a wreck when I'm without you
I need you here to stay.
I broke all my bones that day I found you
Crying at the lake
Was ist something I said to make you feel like you're a burden, oh
And if I could take it back
I swear that I would pull you from the tide"
Das ganze Lied lang sah er Simi an, was sie leicht rot werden ließ. Immer wieder sah sie weg, doch so richtig ausweichen konnte sie seinem Blick nicht. Er hatte sie wie gefesselt. Alle klatschten, als Fred, die Gitarre grinsend weglegte.
DU LIEST GERADE
Das Drachenmädchen||~ Fred & George Weasley
FanfictionCharlie Weasle ist fasziniert von Drachen. Sie sind sein leben und sein Beruf. Im Drachencamp in Rumänien trifft er auf Simi. Ein Mädchen, dass seine Leidenschaft genauso teilt. Die beiden werden beste Freunde und da Simi allein ist, nimmt er sie mi...
