Moritz Sicht
»Ihr wollt sie befreien, richtig?«, alle nickten und ich stöhnte genervt auf. »Ich fragte die Runde: "Wer passt auf Sie auf?" »Du«, kam es von Logan, was mich zynisch machte. Warum bin ich so gereizt im Moment? »Ernsthaft jetzt? Auf diese Tussi?«, gab ich genervt von mir, was ihm nicht passte. Ich hab echt kein Bock auf die, zudem vertraue ich ihr noch nicht. »Wagst du es nochmal so über sie zu sprechen! Dann knallt es!«, sprach er zu mir bedrohlich, was ich nicht ernst nehme. Selbst wenn er es in die Tat umsetzt, ist mir das egal. »Leute, hört auf! Ihr schreitet ja wie Mädchen«, alberte Padre, was immerhin noch ernst klingt, dennoch reizte es mich. »Wollt ihr auch ein Tässchen Tee, Schwestern?«, eine Tasse kam vor mein Gesicht zum Vorschein. Ich blickte in die Richtung von Alonzo und eins frage ich mich immer: Wo hat er die Sachen immer her? So wie die Tasse? »Padre sagte, ihr seid Mädchen«, »Fresse!«, kam es von Logan und mir gleichzeitig. Er zog die Tasse weg und stellte sie auf die Kommode, die neben uns steht. »Pf, dann halt nicht! Dachte Mädels trinken Tee beim Streiten«, sagte er, was mich etwas schmunzeln ließ. Er überrumpelt uns immer, egal was es ist. Wie zum Beispiel das mit der Tasse. Alonzo dreht sich schmollend weg und sagte gleichzeitig, dass wir Spaß Verderber sind. »Wisst ihr überhaupt, wo sie sich befindet?«, alle nickten. »Rocco hat sie ausfindig gemacht«, ich verdrehte die Augen. Ich vertraue diesen Rocco nicht... Mein Gefühl sagt, ich soll ihn nicht trauen. »Du weißt ganz genau, dass ich ihn nicht vertraue«, gab ich zu und sah in die Runde. Es herrschte Stille, lediglich unser Atem war zu hören.
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Ich ging ins Wohnzimmer und setzte mich auf die Couch. Der Fernseher ist aus und mir ist richtig langweilig. Warum durfte ich nicht mit? Hätte ich lieber fragen sollen. Als diese Tussi gestern zusammen brach, wurde mir eins klar: Sie ist anders und verbirgt was! Aber nur was? Ich dachte die ganze Zeit nach, was sie verheimlichen könnte. Doch es gab nichts. Warum ist sie so, wie sie drauf ist? Sie wechselt ständig ihre Persönlichkeiten und ihre indatität. Kann es sein, dass sie psychische Probleme hat? Warum hat sie uns dreien, angegriffen und die anderen beiden nicht? Ist es so, dass sie beide kennt?
Ich legte mich hin und starre zur Decke. Diese ganzen Gedanken ficken mein Gehirn. Mein armes verficktes Gehirn, wird einfach von einem fremden gefickt. Das mag ich ganz und gar nicht! Was mich noch nachdenklich machen lässt, woher weiß Rocco, wo ihre verfickte Schwester ist? Als ob sie uns was sagen würde! Oder, meine Familie wird sich was Krankes ausdenken, das sie was sagen würde. Genervt verdrehte ich die Augen. Vielleicht, kann ich ja etwas aus der Tussi, rausquetschen. Wenigstens nur eine Sache, was mich nicht so sehr misstraut. Vielleicht, mit einer kleinen Bestechung?
Ich hörte von oben, wie die Tür ins Schloss fiel. Oh, sie ist wach. Ich versuchte mich unauffällig zu machen, damit sie denkt, dass keiner da wäre. Als sie sich um blickte, was ich durch den Fernseher sah, stand ich still schweigend auf. »Ach, auch mal wach?«, sprach ich zu ihr und sie erschrak. Wie niedlich. Doch nicht so stark, wie ich dachte. Ich konnte merken, dass sie jetzt schon genervt ist. Glaub mir, das bin ich auch. Ihr Mimik verrät mir, dass sie denkt, dass ich sie hasse. Oh nein, ich vertraue dir nur nicht. Aber im Moment, lasse ich sie fürs erste, so denken. »Wo sind die anderen?«, fragte sie mich und wartete auf meine Antwort. »Sie mussten was erledigen, wieso?«, antwortet ich ihr und fragte sie zugleich. »Nur so«, gab sie zynisch als Antwort zurück und wandte sich zum gehen. Sie lief Richtung Garten und ich tue es ihr gleich. Sie blieb stehen und betrachtet den Garten. »Schön, nicht wahr«, nun blickte ich in schöne Aussieht, was mich ein wenig beruhigte. »Da geb ich dir recht, guter Geschmack«, sagte sie und setzte sich auf einen Stuhl. Der Wind weht, die Blätter rascheln und dazu die Vögel, die zwitschern. Das beruhigt mein inneres, was gut für sie und mich ist.
Es war die ganze Zeit stille, doch sie unterbrach die Stille. »Sag mal Moritz, wieso lässt ihr mich nicht gehen?«, fragte sie mich. Ich blickte zum See hinüber und hatte kein Bock, jetzt ihre Fratze zu sehen. »Logan will dich und da du von uns weißt, ist es für uns kritisch«, antwortete ich schroff zu ihr. Ich holte aus meiner Tasche eine Zigarettenschachtel heraus und zog eine Zigarette aus der Schachtel. »Auch eine?«, fragte ich sie und sie schüttelte nur mit dem Kopf. »Ich rauche nicht«, gab sie mir als Antwort und zündete die Zigarette an. Ich zog fest daran und pustete es wieder heraus. So ein beschissenes Leben. Ich bemerkte, wie sie nach dachte. »Woran denkst du nach?«, fragte ich schließlich und sah halb weg, zu ihr hin. »An meiner Schwester, wie es ihr wohl geht«, sagte sie und starrt in die Natur. Ich verstehe sie, aber sie weiß nicht, dass sie entführt wurde. Außerdem, frage ich mich immer noch, woher er sie gefunden hat! »Verstehe, ich mache mir auch Sorgen«, brummte ich und zog fest an meiner Zigarre. »Du wurdest gezwungen, mit mir zu sprechen, oder?«, fragte sie mich. Ich sah sie, mit schiefem Kopf an und fragend. »Denkst du, ich hasse dich?«, sie nickte zurückhaltend und sah wieder zu der schönen Aussicht hin. »Nein, ich hasse dich nicht. Nur vertraue ich Leuten nicht zu schnell«, sprach ich als Antwort, zog an meiner Zigarre und pustete denn Qualm heraus. »Der Qualm stört«, gab sie genervt von sich. Ich verdrehte die Augen und machte die Zigarre aus.
»Du hast aber ganz schön lange geschlafen, die Dame«, unterbrach ich auf einmal die Stille. »Wovon sprichst du?«, sie sah mich verwundern an ihr gleichzeitig fragend. »Gestern bist du zusammen gebrochen und hast denn ganzen Tag und Nacht gepennt«, gab ich knapp als Antwort und langsam frage ich mich, wieso sie so ist? »Ich liebe halt schlafen«, antwortete sie und stand auf. Sie ging wieder in die Villa und ging in die Küche. »Hunger?«, sie erschrack als ich plötzlich neben ihr stand und sprach. »Ja! Meine Fresse, nochmal und du wirst es nie mehr wieder wagen!«, sagte sie so bedrohlich und setzte sich. Das wird ja lustig werden. »Tz« kam es von mir, ehe ich denn Kühlschrank auf machte und eine Schüssel mit Wassermelone heraus hole. Ich drehte mich zu ihr um und sah, das ihre Augen leicht funkelten. Ich fragte die Dinge, die ich wissen wollte. Als sie zu der Schüssel greifen wollte, haute ich ihr auf die Hand. »Nicht mit dreckigen Händen«, sie schmollte und dachte nach. Dann erzählte sie mir, warum sie Jungs nicht ganz mag. Verstehe, deswegen also. Ich wollte gerade noch eine Frage stellen, da hörten wir aber wie die Tür ins Schloss fiel. »Wir sind wieder da! Mit einer großen Überraschung!«, ach du scheiße. Als Nonna in die Küche kam, stand ein Mädchen hinter ihr. Dieses Mädchen sieht sehr wütend aus und weiß jetzt schon, das es Streit gibt. »Was zum Fick, tust du da!«, »Auch Wassermelone?«, versuchte sie nett und reichte ihr die Schüssel.Fortsetzung folgt....
Ich bearbeite später das Kapitel.
Schreibt mir gerne Feedbacks, wie ich mich verbessern kann und was ich verbessern kann! Habt keine Scheu! WAS MACH ICH FALSCH EY 😭
Eure Panda 🐼
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Sotto Il Manto Oscuro
RomanceAsuna ist ein freches Mädchen, was Aggression Probleme hat. Die nur dumme- lebensmüde Gedanken hat. Ihre Schwester und sie, hatten nämlich nicht die rosigste Kindheit. Deswegen, möchte sie am liebsten andere nicht helfen, aber trotzdem tut sie es. ...