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Pov. Stegi

Toni: Super, dann müssen wir da nur aufpassen, dass wir nicht entdeckt werden. Dafür brauchen wir aber auch die Stärksten, denn wir haben alle so viel dabei.

Fabo: Ich werde allen helfen, die es brauchen.

Hugo: Chef.

Fabo: Stegi müsste mir nur zeigen, wo genau das ist.

Stegi: Mach ich.

Veni: Ich würde dann Fabo helfen.

Nooreax: Ich auch!

Kevin: Jo, ich probiere es mal.

Besetzung: Gleich! Kevin weißt du schon, welches 7 Schuhpaar du anziehst?

Kevin: Digga, was seid ihr alle so gemein zu mir?!

Toni: Basti und ich kümmere mich dann darum, zu schauen, wo wir lang müssen und wie es ab da weiter geht. Ich kenne mich ja jetzt etwas besser aus mit der Umgebung hier dank Kevins Krankenhausbesuch. Und Basti ist ja unser Geoguesser-Genie.

Kevin: Eyy, dann war ich ja voll hilfreich!

Stegi: Bild dir nur nicht zu viel darauf ein, hahaha

Veni: Ich würde sagen, der Rest sollte schauen, wo er noch anpacken kann und dann sollten wir eigentlich good to go sein.

Und damit gingen wir allen unseren Aufgaben nach. Während Norisk und Veto irgendwie versuchten, den Schlüssel vom Bus zu kommen, überlegten Basti und Toni wohin es gehen sollte, sobald wir hier draußen waren. Ich zeigte solang Fabo und den Anderen den Schlossgarten und unsere dazugehörige Fluchtmöglichkeit. Danach ging es eigentlich auch schon primär darum, alles einzupacken und über die Mauer zu bugsieren. Während Leute wie ich und Mike sich eher um leichtere Taschen und Kleinkram kümmerten. So war Fabo dafür wie gemacht den schweren Kram zu schleppen.

Diese Nacht schliefen wir nicht, um so früh wie möglich von hier unbemerkt zu fliegen. Veto und Norisk waren erfolgreich und haben die Schlüssel ran geholt. Jetzt war Bastis Glanzstunde gekommen. Während wir andere über die Schlossmauer kletterten, um auf die andere Seite zu gelangen, schlich sich Basti zu Bus und fuhr ihn zu uns raus. Ganz so unentdeckt blieben wir jedoch nicht. Nichtsdestotrotz sind wir schneller und ehe die Orga uns einholen konnte, waren wir mit unserem Gepäck im Bus davon gedüst.  

Wir haben alle unsere Plätze von zuvor eingenommen. Nur Basti nicht, dieser war endlich am fahren und ich muss schon sagen er macht das verdammt gut dafür, dass er nur ETS Erfahrung hat und das ist verdammt einfach nur ein Spiel.  

Ich saß derweil allein im hinteren Teil des Busses, den Kopf gegen die Fensterscheibe gelehnt. Die leisen Gespräche und das gedämpfte Lachen der anderen empfanden sich für mich wie ein ferner Hintergrund an, schnell wie ein Soundtrack zu einer Szene, in der ich selbst nicht wirklich mitspielte. 

Von vorne nahm ich Bastis Stimme wahr, der sich mit Toni über die nächsten Schritte austauschte. Nach einer Weile, als die Gespräche der anderen verstummten und die meisten sich zum Ausruhen schlafen legten, tönte Bastis Stimme plötzlich nach hinten zu mir:

Basti: Stegi? Bist du noch wach?

Ich blinzelte und richtete mich auf etwas.

Stegi: Ja, klar. Was gibt's?

Basti: Komm mal nach vorne.

Langsam stand ich auf und ging nach vorne, wo Basti die Straße konzentriert im Blick hatte, während die Scheinwerfer des Busses die Dunkelheit durchbrachen. Ich setzte mich auf den Beifahrersitz, spürte das Vibrieren des Motors unter meinen Füßen und blickte auf zu Basti.

StegiGHGWo Geschichten leben. Entdecke jetzt