Die Schlacht gegen Gaia ist vorbei, alles scheint wieder ihren gewohnten Gang zu gehen.
Percy und Annabeth, erhielten eine Zusage, für dass sie auf die Universität in New Rome gehen könnten.
Percy und Annabeth besuchten Sally und Paul, um Zeit mit i...
Am Dienstag macht sich Percy wie immer fertig, er war verwundert, dass Annabeth noch nicht bei ihm war und ihn geweckt hatte. Auch als beim Frühstück, ist Annabeth noch nicht zu sehen. Sie kommt nur einige Minuten später als er. Besorgt fragt Percy : „Wir sind etwas spät dran, oder?" Annabeth trinkt genüsslich ein Schluck Saft und meint „Mach dir keinem Kopf. Ich hab gestern das letzte Organisatorische geregelt, daher können wir etwas später, zusammen mit Jason fahren". Percy freut sich und beißt in sein Tost als er anmerkt: „Dann hättest du mir gestern Abend bereits Bescheid geben können!" Annabeth lächelt und meint nur: „Stimmt, aber so sind wir ohne Hektik rechtzeitig fertig. Hättest du gewusst, dass wir später losfahren, hättest du verschlafen." Percy stimmt ihr nicht zu. Da schauen Steve und Jason ihn mit einem „doch hättest du" Blick an „Wir mussten dich oft genug wecken, damit du nicht verschläfst" stimmt Jason Annabeth zu und isst in Ruhe weiter. Annabeth nimmt ihr Geschirr und räumt es ab, dabei läuft sie an Percy vorbei und strubbelt ihm durch die Haare: „Deine Verpeiltheit ist etwas, was ich an dir liebe", er lächelt und isst weiter. Später fahren sie alle drei zusammen zur Schule.
Jason fährt mit seinem SUV vor und Percy folgt ihm. Der Parkplatz war bereits halb voll, was für Percy ungewohnt ist. In den letzten Tagen, als sie früher kamen, war der Parkplatz immer leer. Langsam rollt Percy hinter Jason her auf den Parkplatz. Mehrere Schulbusse stehen an der Seite und Schüler strömen heraus. Jason biegt ein, um zu parken, während Percy weiter nach vorne weiterfährt, zu den Parkplätzen für Motorräder. Percys Ankunft mit Annabeth erregt viel Aufmerksamkeit. Alle Schüler schauten verwundert Percy und Annabeth an, wie sie zusammen auf dem Motorrad sitzen und langsam auf einen Parkplatz rollen. Dieses Ereignis wird sicherlich Gesprächsthema Nummer eins sein heute. Die Mädchen, die immer vorne am Eingang warten fangen, an zu tuscheln und wenden den Blick von den beiden nicht ab. Annabeth ignoriert die eifersüchtigen Blicke und hält sich weiter an Percy fest. In den letzten Tagen hat Annabeth mitbekommen, wie viele Mädchen, darüber redeten wie schön sie es fanden, von Jason oder Percy zu dem Ball eingeladen zu werden. Sie merkt, dass Percy und Jason sehr beliebt sind, nicht nur durch ihr aussehen, sondern auch wegen ihren sportlichen Leistungen. Die Stille auf dem Parkplatz war greifbar. Niemand hatte damit gerechnet. Percy steigt von der Maschine, zieht den Helm und Handschuhe ab.
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Er streicht sich durch die Haare und reicht Annabeth seine Hand. Nachdem er die Hand hinhält, kommt Percy der Gedanke, Annabeth war niemand, der sich Hilfe suchend an jemanden wendet. Sie war unabhängig, selbstbewusst, die Art von Person, die alles allein regeln konnte. Doch zu seiner Überraschung nimmt sie seine Hand, dankend an. Ihre Finger waren warm und schmal, ein kleiner Kontrast zu seinen von der Fahrt leicht gekühlten Händen, trotz Handschuhe. Annabeth schwingt ihr anderes Bein auf die andere Seite und lässt sich vom Sitz gleiten, ihr Griff fest an seiner Hand, aber gleichzeitig geschmeidig, bis ihre Füße den Boden erreichen. Erst dann ließ sie ihn los, um ihren Helm abzunehmen. Sie schüttelt ihr Haar aus, das vom Fahrtwind etwas durcheinander ist. Percy, der sonst immer versucht so wenig wie möglich aufzufallen, scheint völlig gelassen zu sein. Beide greifen fast gleichzeitig nach ihren Händen und gehen Richtung Eingang. Auf dem Weg stoßt Jason dazu und meint: „Noch unauffälliger geht es nicht" Percy zuckt mit den Schultern „Wir sind ganz normal angekommen, wie auch in den letzten Tagen, nur dieses Mal waren wir nicht einer der ersten in der Schule." Jason lächelt. Die drei gehen zum Eingang, während der gesamte Parkplatz noch immer in Schweigen gehüllt war. Durch die Änderung von Annabeth Stundenplan, hatte sie nun drei gemeinsame Kurse und die gleiche Mittagspause. Percy bringt Annabeth zu ihrem ersten Kurs.
Die Neuigkeiten über die Beziehung zwischen den beiden macht schnell die Runde und nach der ersten Stunde wissen alle Bescheid. Percy ignoriert die Blicke und freut sich vor allem auf den Unterricht, den er zusammen mit Annabeth hat, wie die zweite und letzte Stunde vor der Mittagspause. In beiden Stunden sitzt sie eine Reihe vor ihm. Percy kann nicht anders, als sie zu beobachten, wie sie aufmerksam dem Lehrer lauscht, eifrig Notizen machte und dabei unbewusst mit dem Fuß wippte, ein kleines Zeichen ihrer ADHS. Nach dem Unterricht wartete Percy auf sie: „Bereit für die Mensa?" fragte er lächelnd. Annabeth nickt und gemeinsam machen sie sich auf den Weg. Unterwegs stieß Jason zu ihnen, und die drei tauschen sich über ihre bisherigen Stunden aus.
Auch in der Mensa sind die Blicke nicht zu übersehen. Percy tut sein Bestes, sie zu ignorieren, Annabeth und Jason scheint es ebenso wenig zu kümmern. Gemeinsam steuern sie auf ihren üblichen Tisch zu, an dem die anderen bereits sitzen. Sementa und Mails sitzen mit dem Rücken gewandt zu ihnen und diskutieren wild, daher bemerken sie die drei nicht sofort. Anthony hingegen nickt den drei freundlich zu, während Isabella sie mit einem breiten Lächeln begrüßt und meint: „Hey, setzt euch doch!" Sie setzen sich auf die freien Plätze und Annabeth lässt sich direkt neben Isabella nieder. Sie wirft den anderen ein freundliches Lächeln zu. „Hallo, es freut mich, euch kennenzulernen." Sementa und Mails halten plötzlich inne. Sementa starrt Annabeth an, ihre Augen funkeln vor Neugier, während Mails offensichtlich versucht, cool zu bleiben, was ihm allerdings nicht ganz gelingt. Isabella grinst: „Das hier sind Sementa und Mails," stellt sie vor und zeigt auf die beiden. „Und ich bin Isabella. Anthony kennt ihr ja schon." „Freut mich, euch kennenzulernen" erwiderte Annabeth höflich. Doch Sementa hällt sich nicht lange zurück. „Wie kommt es, dass du mitten im Schuljahr gewechselt hast? Und warum die neuen Fächer? Und, woher kennst du Percy überhaupt? Seit wann seid ihr zusammen?" „Sementa!" Isabella verdreht die Augen. „Du bist viel zu direkt. Lass sie doch erstmal Luft holen!" Sie wendet sich an Annabeth. „Entschuldige, die beiden können einfach nicht anders, wenn etwas Neues die Gerüchteküche aufheizt." Annabeth schmunzelt. „Kein Problem. Ich kenne das, überall gibt es Personen, die es lieben über die neuesten Gerüchte zu reden" und denkt dabei an die Kinder der XX, bei denen die meisten genauso sind. Mails nutzt die Gelegenheit, um Percy ins Visier zu nehmen. „Aber mal ehrlich, Percy" beginnt er mit einem spitzbübischen Grinsen. „Warum hast du uns nie erzählt, dass du mit der neuen Schülerin zusammen bist? Die, die Tyler so eiskalt abblitzen ließ?" Percy, gerade dabei, in ein Stück Pizza zu beißen, zuckt nur mit den Schultern. „Ihr habt ja nicht gefragt" sagt er gelassen. „Außerdem, was gibt's da groß zu erzählen?" „Was gibt's da groß zu erzählen?", wiederholt Sementa empört. „Das ist die Nachricht des Tages! Glaub mir, die halbe Schule redet über euch." „Das stimmt." wirft Mails ein. „Ich wurde heute Morgen mindestens hundertmal gefragt, ob das Gerücht stimmt." Annabeth wirft Percy einen amüsierten Blick zu. „Oh, wirklich?" „Wirklich" wiederholt Sementa dramatisch. „Viele Herzen sind heute gebrochen! Träume von gemeinsamen Fahrten auf dem Motorrad sind geplatzt" Annabeth grinst schelmisch. „Ehrlich gesagt war ich beim ersten Mal selbst skeptisch, ob er überhaupt Motorrad fahren kann." Percy sieht sie entrüstet an. „Was? Ich fahre großartig!" Annabeths humorvoller Blick sagt „Ja, das bist du" Anthony lacht, Jason schüttelt schmunzelnd den Kopf, und Isabella bricht in Gelächter aus. Der Rest der Mittagspause vergeht in ausgelassener Stimmung, während Annabeth sich schnell mit den anderen verstand. Percy lehnt sich entspannt zurück und beobachtet die Szene. Er konnte nicht anders, als sich zu freuen, endlich ein halbwegs normaler Alltag mit Annabeth zu erleben.
Am späten Nachmittag geht Annabeth auf dem Balkon der Schwimmhalle und sieht Percy bei seinem Training zu. Sie hat sich für den Modellbau Club entschieden, dieser endet etwas früher als das Schwimmtraining, daher kann sie die letzten paar Minuten des Trainings beiwohnen. Als sie sich umziehen gehen, macht Annabeth auf den Weg nach unten. Nachdem Percy herauskommt, sieht er, dass Annabeth und April sich unterhalten. Sie machen einen vertrauten Anblick, als würden sie sich bereits kennen. Annabeth erklärt ihm, dass sie beide im gleichen Sociology Kurs sind. Sie freuen sich schon alle auf den ruhigen Abend.