Kapitel 48 Der Tanzabend

105 6 0
                                        

Zusammen machen sie sich auf den Weg. Sie fahren mit Jasons SUV, die Delle vorne haben Steve und Jason gestern noch ausgebeult, dadurch sind kaum Spuren von dem kleinen Unfall zu sehen. Die drei sind aufgeregt und freuen sich auf den Abend. An der Schule angekommen, herrscht schon viel Betrieb auf dem Parkplatz. Jason parkt und sie machen sich auf den Weg zur Turnhalle. Alle Teilnehmer haben sich schick rausgeputzt und tragen die verschiedensten Kleider. Ein paar tragen Teile einer Leder-Rüstung eines Faschingskostüms, andere elegante weiße Kleider und andere in den verschiedensten Pastelltönen. Vor der Halle ist am meisten los. Isabella, Sementa, Mails, Anthony und April warten bereits vor der Halle. Antony und Mails tragen trägen leichte Rüstungen aus Plastik, was an die Hopliten und Peltasten erinnert, während die Mädchen elegante Kleider tragen, in den Farben Mint, Flieder und Hellrosa. Sie waren erstaunt, als sie die drei mit ihren Kleidern sehen. „Wo habt ihr die denn her?" fragt Isabella. „Ich hatte es noch von früher, wir haben, in meiner alten Schule mal eine Senatssitzung nachgespielt". Annabeth hingegen erklärt: „Ich war zusammen mit Percys Tante in verschiedenen Secondhand- und Stoffläden. Wir wurden glücklicherweise schnell fündig und nähten den Rest selbst um", die anderen sind beeindruckt „Wirklich? Ihr habt das selbst gemacht? Das sieht aus wie aus einem Film!" meint Sementa. „Nun, meine Tante ist Näherin von Beruf, daher hat sie ein Händchen dafür", schließt Percy schnell an. Über seine schnelle Reaktion, ist Annabeth beeindruckt, lässt es sich jedoch nicht anmerken. „Und die Lorbeerkränze erst" meint Mails. „Die waren ein Geschenk", erklärt Jason.

Während sie erzählen geht die Schlage voran und sie sind bereits die nächsten. Nachdem sie ihre Karten vorgezeigt haben, gehen sie rein. Die Sporthalle ist kaum wiederzuerkennen, es ist wunderschön und ganz im Stil des alten Griechenland geschmückt. An den Wänden entlang stehen in Abständen weiße Säulen, zwischen denen weiße durchsichtige Tüllstoffe gespannt sind, diese wurden einmal um die ganze Halle aufgehängt, um sie wie eine Tempelhalle aussehen zu lassen. Sie schaffen den Eindruck eines offenen Atriums, durch das das Licht sanft strahlt. Die Beleuchtung war sanft und warm, der die Atmosphäre eines kühlen griechischen Winters widerspiegelt.
Die Halle ist in zwei Bereiche aufgeteilt, einer Tanzfläche hinten und der vordere Teil ein Steh- und Essbereich. Über der Tanzfläche hängen diskrete Lichterketten, die wie funkelnde Sterne wirken. Im Stehbereich stehen verteilt ein paar runde Stehtische, die mit weißem Stoff umhüllt sind und mit einem goldenen Band am Fuß zusammengebunden sind. In der Mitte jedes Tisches steht eine kleine Vase, in denen sich kleine Blumengestecke aus Rosen und Olivenzweigen sind. Diese sehen aus, wie antike Amphoren, der Töpfer Club hat sie in den letzten Tagen hergestellt. An der Wand neben der Eingangstür ist ein Buffet aufgebaut, welches wie ein Marktplatz gestaltet ist. Lange Tische, auf denen Schalen mit Weintrauben, Käseplatten und Brotlaiben arrangiert wurden, ergänzt durch moderne Speisen, die dekoriert im antiken griechischen Stil und umbenannt wurden, wie z.B. Hades' Schokoladendessert. Auf der anderen Seite, in der Ecke des Einganges, ist die Wand als Fotowand vorgesehen, diese ist gestaltet wie der Eingang zu einem Tempel. Zwei hohe Säulen flankieren eine Kulisse mit einer riesigen Darstellung des Olymp, komplett mit Wolken und goldenem Licht. Lorbeerkränze und goldene Masken liegen bereit, um das Thema in die Bilder zu integrieren, genauso wie andere kleine passende Accessoires.
Um den Winteraspekt einzubinden, waren einige Säulen und Dekorationen leicht mit „Schnee" aus Kunstflocken bedeckt, und vereinzelt stehen kleine weiße Zweige, die mit silbernen Olivenzweigen und Lichterketten verziert sind. Ebenso lehnen an manchen Basen der Säulen, aus Pappe gemachte Schilder, Helme und Waffen. Die gesamte Halle strahlt eine Mischung aus Eleganz, Geschichte und winterlicher Magie aus.

Die Gruppe genießt zusammen den Abend, sie machen vor der Fotowand gemeinsam, lustige und epische Gruppenfotos. Dabei probieren sie die verschiedensten Accessoires aus. Anschließend bedienen sie sich am Buffet und stellen sich an einen der freien Stehtische. Sie unterhalten sich über die verschiedensten Themen, ihren Clubs, den Unterricht, etc. Ab und zu gehen ein paar von ihnen Tanzen. Mails und Anthony tanzen abwechselt mit den Mädchen, während Jason am Tisch bleibt und sich bei jeder Aufforderung rausredet. Auch Percy fordert Annabeth zu mehreren Tänzen auf. Jason schaut den anderen zu, als er Percy und Annabeth so sieht, wie sie sich Arm in Arm langsam zu der Musik bewegen. Ein schöner, einzigartiger und insbesonders ein normaler Moment der Zweisamkeit. Vor allem in diesen Augenblicken vermisst er Piper wieder am meisten.

Percy dreht Annabeth elegant, als das Leid sich dem Ende neigt. Als nächstes, wird ein langsameres Lied gespielt. Die sanften Klänge der Melodie erfüllen die Halle, während Percy Annabeth langsam näher zu sich zieht. Der Rest der Welt scheint um sie herum zu verblassen. Die Lichterketten, die wie funkelnde Sterne über ihnen hängen, werfen ein warmes, schimmerndes Licht auf ihre Gesichter. Percy hält Annabeth in seinen Armen, seine Hände ruhen sanft auf ihrer Taille, während sie ihre Arme um seinen Nacken legen. Sie bewegen sich synchron, fast wie im Takt ihres eigenen Atems. Ihre Augen treffen sich, und Annabeths graue Augen leuchten wie ein stürmisches Meer. Annabeth lächelt, ihr Blick ist weich und doch voller Stärke. Sie schauen sich tief in die Augen. Sie wissen, dass sie diese seltenen Momente, genießen und bewachen müssen, denn sie sind kostbar.

 Sie wissen,  dass sie diese seltenen Momente, genießen und bewachen müssen, denn sie  sind kostbar

Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.

Langsam kommen sie sich einander näher, ihre Bewegungen werden langsamer, intimer. Percy hebt eine Hand und streicht ihr sanft eine lose Strähne aus dem Gesicht. Sein Daumen verweilt kurz an ihrer Wange, bevor er ihn zurückzieht. „Weißt du, Neunmalklug" beginnt Percy, seine Stimme gedämpft, „du bist wirklich..."
Doch bevor er den Satz beenden kann, schließt Annabeth die Augen und stellt sich leicht auf die Zehenspitzen. Ihre Gesichter sind jetzt nur Zentimeter voneinander entfernt. Ihre Umarmung ist fest, und in diesem Moment existiert nur noch ihr gemeinsames Atmen, das die Stille zwischen ihnen ausfüllte.
Dann, gerade als sie sich näher kommen, ihre Lippen fast einander berühren, durchbricht ein lauter Knall die Stille. Es ist, als wäre ein Blitz in die Halle eingeschlagen. Der Boden unter ihnen bebt leicht, eine kaum spürbare Erschütterung, die jedoch ausreichen, dass ein paar Dekorationen umfallen.

Nachdem die drei zur Tanzveranstaltung losgegangen sind, haben Natasha und Steve eine Runde zusammen trainiert. Natasha zog sich danach in ihr Zimmer zurück, während Steve es sich auf der Couch gemütlich macht. Dr. Banner hingegen, kommt etwas später aus dem S.H.I.E.L.D Hauptquartier zurück. Er war den ganzen Tag dort, um mehr über das Panther Junge in Erfahrung zu bringen, was leider nicht ganz so geklappt hat, wie er erhoffte. Was sie nun wissen ist, dass das Panther kein normales Tier ist, sondern scheinbar auch zur Welt der Götter gehört. Zumindest vermutet er das, die Tests waren nicht 100% aussagekräftig, ähnlich wie bei der Chimäre. Es scheint jedoch nicht aggressiv zu sein, eher im Gegenteil. Dr. Banner kam grade im Tower an und macht sich frisch, als der Alarm erklingt. Natasha reagiert schnell, schlüpft in ihren Anzug, schnappt sich ihre Waffen und geht runter. Auch Steve und Dr. Banner machen sich bereit während Jarvis sie informiert. „Es gab eine Sichtung einer Kreatur, die einem mythologischen Wesen ähnelt. Die Kreatur ähnelt, alten Berichten nach, den sogenannten Keres. Sie wurden in der Nähe der High School, der dreien entdeckt. Nach der Analyse ihres Bewegungsmuster zufolge, ist ihr Ziel mit hoher Wahrscheinlichkeit Mr. Jackson, Mr. Grace und Mrs. Chase". Auf dem Weg zur High School fragt Steve Jarvis „Welche Informationen kannst du uns über diese Kreatur sagen?" „Die Keres sind bekannt als Wesen des Chaos und des Todes. Sie werden oft mit dem Tod auf dem Schlachtfeld in Verbindung gebracht und gelten als Vorboten von Unheil. Ihre Erscheinung wird in historischen Berichten als geisterhaft, düster und von einer Aura der Finsternis begleitet, beschrieben. In alten Überlieferungen werden ihre Berührungen als tödlich beschrieben. Ebenfalls wird angenommen, dass sie die Ängste und Schwächen ihrer Feinde spüren und ausnutzen können. In vielen Berichten heißt es, dass sie anfällig für Licht sind". Natasha fragt knapp: „Was ist mit Tony?" „Mr. Stark ist derzeit unterwegs und wird über die Lage informiert. Er hat angedeutet, dass er auf dem Weg ist, sich Ihnen jedoch möglicherweise erst später anschließen kann." „Wie ist die Lage vor Ort?" fragt Steve. „Nach meinen Scans befindet sich die Mehrheit der Schüler und Lehrer noch in der Turnhalle. Sie scheinen bemerkt zu haben, das etwa nicht stimmt. Panik breitet sich aus." Steve gibt mehr Gas.


Avengers X Percy JacksonGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt