Amalia's Sicht:
⸻
Ich stand in meinem Zimmer, das Fenster weit geöffnet, und der sanfte Wind strich über mein Gesicht, als ich versuchte, einen klaren Kopf zu bekommen. Die frische Luft sollte mir helfen, die düsteren Gedanken zu vertreiben, die mich seit Tagen quälten. Doch irgendetwas war anders in diesem Moment. Ein ungutes Gefühl kribbelte an meinem Nacken, als ob jemand hinter mir stand, mich beobachtete.
Ich drehte mich um, doch der Raum war leer. Nur der Wind, der durch das offene Fenster strömte, war zu hören. Ich wollte mir nichts dabei denken, doch der Gedanke ließ mich nicht los. Hatte jemand gerade das Zimmer betreten? Mein Herz schlug schneller, als ich mich erneut umsah, doch da war niemand. Trotzdem... ich konnte mich nicht beruhigen.
Dann, plötzlich, hörte ich Schritte hinter mir. Ein kaltes Kribbeln ergriff meinen Körper. Ehe ich reagieren konnte, spürte ich eine feste Hand an meinem Arm – und als ich mich erschrocken umdrehte, sah ich ihn. Der Feind. Ich erstarrte.
„Schön, dich endlich alleine zu haben", flüsterte er in mein Ohr, und eine Gänsehaut kroch über meine Haut. „Du bist viel schöner, als ich dachte. Eddie hat Glück, dich zu haben... aber ich könnte dir mehr geben."
Seine Hand glitt über meinen Arm und er versuchte, sich mir zu nähern, doch mein Körper wehrte sich. Ich konnte es nicht glauben. Wie hatte er es nur so weit geschafft? Ich hatte gehofft, dass er nie wieder auftauchen würde.
„Lass mich los!", schrie ich, doch meine Stimme war kaum mehr als ein Zittern. Doch der Feind ließ nicht locker. „Du wirst schon sehen, dass es dir besser gefallen wird, wenn du dich einfach hingibst", sagte er mit einem grausamen Lächeln.
In dem Moment packte er mich fester, und ich spürte, wie sein Griff immer stärker wurde. Meine Panik stieg, mein Herz raste, als ich mich versuchte zu befreien. Doch alles, was ich tat, schien ihm nur noch mehr zu gefallen.
„Stopp!", keuchte ich, doch er lachte nur und zog mich näher. „Du wirst dich daran gewöhnen. Und wenn Eddie es nicht besser weiß, dann wirst du es schon bald verstehen."
Ich kämpfte, meine Finger drückten sich gegen seinen Handgelenk, doch es war vergebens. Er war stärker. Zu stark.
Und dann hörte ich es – die Tür flog auf. Die ganze Luft schien sich zu verändern. Eddie. Ich fühlte die Präsenz von ihm, bevor ich ihn sah, und eine Welle der Erleichterung durchströmte mich. Doch der Feind war schneller. Er drehte sich um, und ich sah, wie sich der Ausdruck in Eddies Gesicht sofort veränderte.
„Lass sie los, du Mistkerl!", brüllte Eddie und stürmte auf ihn zu. Die Wut, die in seiner Stimme lag, war greifbar, und ich wusste sofort, dass er bereit war, alles zu tun, um mich zu retten. Doch es war zu spät. Der Feind hielt mich immer noch in seiner festen Umklammerung.
„Eddie!", schrie ich, als ich versuchte, mich aus dem Griff des Feindes zu winden. Doch der Feind packte mich noch fester, und ich konnte spüren, wie er versuchte, mich zu kontrollieren, mir die Kontrolle zu rauben.
Dann hörte ich es. Das Knacken. Und plötzlich war die Atmosphäre im Raum anders. In einem Moment der völligen Umwandlung trat Venom aus Eddie heraus. Ich spürte es – die Veränderung war sofort da. Eddie war nicht mehr nur Eddie. Es war Venom, der übernahm, der den Körper von Eddie jetzt kontrollierte, seine Wut und seine Rachegelüste durch ihn hindurch spürbar.
„Lass sie in Ruhe, du Drecksack!", schrie Venom, als er den Feind packte und ihn mit einem einzigen, brutalen Griff gegen die Wand drückte. Der Feind stöhnte auf, während er gegen die Wand prallte, und die Panik war in seinen Augen deutlich zu erkennen.
„Du wirst nie wieder in die Nähe von Amalia kommen", sagte Venom in einem tödlich ruhigen Ton. „Du bist am Leben, weil ich es dir erlaube. Doch das wird sich ändern, wenn du dich wieder in unsere Nähe wagst."
Der Feind keuchte, doch er wusste, dass er keine Chance hatte. Die Wut von Venom war zu viel für ihn. Mit einem letzten, angsterfüllten Blick drehte er sich um und rannte aus dem Raum, als ob er das Leben eines Mannes in den Händen von Venom verstanden hatte.
Ich sank erschöpft auf das Bett und sah zu, wie Eddie, der jetzt wieder er selbst war, zu mir trat. Er war atemlos, und es war klar, dass er sich unglaublich aufgebracht fühlte. Doch als er meine Hand nahm, veränderte sich sein Blick. Die Besorgnis, die er in seinen Augen trug, war nicht zu übersehen.
„Es tut mir leid, dass du das durchmachen musstest", flüsterte er, als er sich zu mir setzte. „Ich hätte früher da sein sollen, Amalia."
„Es ist okay", antwortete ich leise, obwohl mein Herz noch immer raste und mein Körper erschöpft war. „Ich hatte Angst, Eddie. Aber du... du hast mich gerettet."
„Ich werde dich immer beschützen", sagte er, und seine Stimme war nun ruhig, beinahe zärtlich. „Ich werde dich nie wieder allein lassen."
Ich sah ihn an, und für einen Moment schien die ganze Welt stillzustehen. Die Bedrohung war vorbei, doch ich wusste, dass wir immer noch vorsichtig sein mussten. Der Feind war immer noch da draußen, aber ich hatte Eddie. Und ich hatte Venom. Und zusammen waren wir stärker als alles, was uns je begegnen könnte.
DU LIEST GERADE
𝐷𝑢 𝑔𝑒ℎ𝑜̈𝑟𝑠𝑡 𝑚𝑖𝑟
FanfictionDu bist Y/n das normale Junge Mädchen im Alter von 20 Jahren und triffst deinen alten Freund Eddie und du erfährst was komisches aber auch andererseits beeindruckendes, das dein Leben sich um 180 grad verändert
