Eddie's Sicht:
Die letzten Tage waren fast zu ruhig gewesen. Amalia wurde stärker, die Therapie lief weiter, und ich hatte mich fast dabei ertappt zu glauben, dass das Schlimmste vorbei war.
Fast.
Bis heute Abend.
Ich war gerade auf dem Rückweg von einer kurzen Patrouille mit Venom – nur ein paar kleinere Diebe, nichts Großes – als mein Handy vibrierte. Keine Nummer, kein Name. Nur eine einzige Nachricht:
„Hübsche Freundin. Wäre schade, wenn ihr was passiert."
Ich blieb stehen, mitten in der Gasse, das Handy in der Hand. Mein Herz schlug sofort schneller.
„Das ist keine Drohung. Das ist ein Spiel." Venom knurrte in meinem Kopf, dunkel und tief. „Jemand beobachtet uns."
Ich tippte die Nummer an – kein Anschluss. Natürlich.
Ich rannte los. Der Rest der Stadt konnte mir gerade gestohlen bleiben. Ich musste zu Amalia.
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Als ich zu Hause ankam, war alles still. Viel zu still. Ich stürmte durch die Tür, und für eine Sekunde blieb mir die Luft weg – doch dann sah ich sie.
Amalia saß auf dem Sofa, das Buch aufgeschlagen, ein Kissen im Arm. Sie sah auf, überrascht von meinem Tempo.
„Eddie? Was ist los?"
Ich schloss die Tür hinter mir, schob die Riegel vor. „Jemand... hat mir geschrieben. Über dich."
Sie wurde sofort ernst. „Was stand drin?"
„Nur ein Satz. Aber genug. Jemand weiß von dir. Und er will, dass ich es weiß."
*„Er spielt mit uns", sagte Venom. „Er will, dass wir nervös werden. Das heißt, er kennt unsere Schwäche."
Amalia war jetzt aufgestanden, trotz der Ermahnungen, sich auszuruhen. Sie kam zu mir, legte eine Hand auf meinen Arm. „Was heißt das?"
„Das heißt", sagte ich langsam, „dass ich dich ab jetzt keinen Meter mehr allein lasse."
Ich griff zu meinem Laptop, holte alles an Infos hoch, was ich hatte. Kein Zufall. Kein Zufallsverbrecher. Der hier war gezielt. Und das war das wirklich Beunruhigende: Er war ruhig. Organisiert. Und er hatte gewartet.
„Er will mich provozieren", murmelte ich. „Mich aus der Reserve locken. Mich zwingen, Fehler zu machen."
„Oder er will uns beide brechen", ergänzte Venom.
Ich drehte mich zu Amalia. „Von jetzt an – keine Wege allein. Keine Türen unverschlossen. Und wenn ich sage, du bleibst irgendwo, dann bleibst du."
Sie sah mich an, ganz ruhig. „Und was ist, wenn er dich will und mich nur als Köder benutzt?"
„Dann kriegt er uns beide – aber zu seinen Bedingungen ganz sicher nicht."
Ich wusste noch nicht, wer er war. Aber eins war klar: Dieser Gegner war anders.
Er kannte unsere größte Stärke – und genau deshalb war Amalia jetzt auch unsere größte Gefahr.
Es war mitten in der Nacht, als das Handy wieder vibrierte. Die Nummer, die auf dem Bildschirm auftauchte, war wieder die gleiche wie die, die mir vor Tagen die Drohung geschickt hatte. Ein Schauer lief mir den Rücken hinunter. Der Feind hatte entschieden, dass es Zeit war, uns zu konfrontieren.
Ich öffnete die Nachricht:
„Treffen um Mitternacht. Ort: Der alte Lagerraum bei der Dockstraße. Komm allein, oder deine Freundin wird es bereuen."
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𝐷𝑢 𝑔𝑒ℎ𝑜̈𝑟𝑠𝑡 𝑚𝑖𝑟
FanficDu bist Y/n das normale Junge Mädchen im Alter von 20 Jahren und triffst deinen alten Freund Eddie und du erfährst was komisches aber auch andererseits beeindruckendes, das dein Leben sich um 180 grad verändert
