Eddie's Sicht:
Später am Vormittag, als wir gefrühstückt hatten (Venom hatte natürlich darauf bestanden, dass es Pancakes gab – „mit extra Schokolade, Eddie, oder ich streike!"), schlug Amalia plötzlich vor:
„Wollen wir schwimmen gehen? Es ist so warm draußen..."
Ich sah aus dem Fenster. Tatsächlich – die Sonne knallte runter, die Vögel zwitscherten wie irre, und sogar Venom war ungewöhnlich still.
"...Schwimmen...", murmelte er dann. "Ich mag Wasser. Und Bikinis."
Ich musste mir ein Lachen verkneifen. „Klar, warum nicht? Ich kenn da 'nen kleinen See, nicht weit von hier."
Amalia strahlte, sprang fast schon vom Stuhl auf – und sofort rief Venom alarmiert: "Langsam, Kleine! Du bist nicht Hulk!"
Wir packten schnell ein paar Sachen zusammen – Handtücher, Wasserflaschen und Sonnencreme (Venom bestand darauf: "Sonst verbrennst du! Und dann musst du mich eincremen. Und das will keiner!") – und fuhren los.
Am See angekommen, war kaum jemand da. Perfekt.
Amalia schlüpfte in ihr Bikinioberteil und eine kurze Hose, und ich? Ich war kurz davor, auf der Stelle zu verdampfen, so verdammt gut sah sie aus.
Venom röchelte in meinem Kopf: "Wir sind verloren. Komplett verloren."
„Na los", rief sie lachend, warf ihr Handtuch ins Gras und rannte Richtung Wasser. Ich schüttelte den Kopf, grinste und rannte hinterher.
Das Wasser war kühl, aber angenehm. Als ich sie endlich eingeholt hatte, plantschte sie mich lachend nass.
„Hey!", protestierte ich und spritzte zurück.
Venom quietschte begeistert: "Schlachten sie! Keine Gnade!"
Wir tobten durchs Wasser wie Kinder, lachten, ärgerten uns gegenseitig, bis wir schließlich völlig außer Atem nebeneinander auf dem Rücken im See trieben, die Sonne über uns, die Welt für einen Moment perfekt.
Amalia drehte den Kopf zu mir und lächelte. „Das fühlt sich alles so... leicht an. Endlich wieder."
Ich streckte die Hand aus, legte sie in ihre. „Das hast du verdient, Amalia. Du hast so viel gekämpft. Jetzt darfst du auch glücklich sein."
Venom nuschelte zustimmend: "Und Eis. Ich will danach Eis."
Ich musste lachen. „Und danach gibt's Eis", versprach ich feierlich.
Amalia kicherte. „Für uns oder für Venom?"
„Für uns alle", grinste ich.
Nachdem wir eine ganze Weile im Wasser geplanscht hatten und uns jetzt am Ufer auf unsere Handtücher gelegt hatten, schloss Amalia für einen Moment die Augen und ließ die Sonne auf ihre Haut scheinen. Ich konnte den Blick einfach nicht von ihr abwenden. Dieses Mädchen – meine Kämpferin – war einfach alles für mich.
Plötzlich öffnete sie die Augen, drehte sich auf die Seite und stützte den Kopf auf ihre Hand.
„Eddie...", begann sie zögerlich.
„Ja?", fragte ich, bereit, ihr jeden Wunsch von den Augen abzulesen.
Sie biss sich leicht auf die Lippe – verdammt süß – und meinte dann:
„Ich... ich würde Venom gerne mal richtig sehen. Also nicht nur so halb, wenn er sich so durch deinen Körper windet oder eine Hand bildet. Sondern... richtig. Ganz."
Venom, der natürlich immer lauerte, quietschte fast in meinem Kopf: "Sie will mich sehen! Sie mag mich! HA!"
Ich musste grinsen. „Bist du dir sicher?", fragte ich sanft. „Er ist... na ja, ziemlich beeindruckend."
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𝐷𝑢 𝑔𝑒ℎ𝑜̈𝑟𝑠𝑡 𝑚𝑖𝑟
FanfictionDu bist Y/n das normale Junge Mädchen im Alter von 20 Jahren und triffst deinen alten Freund Eddie und du erfährst was komisches aber auch andererseits beeindruckendes, das dein Leben sich um 180 grad verändert
