Eddie's Sicht:
Ich saß an der Küchentheke und starrte auf den Kaffee vor mir. Der Duft war beruhigend, aber mein Kopf war voller Gedanken, die einfach nicht verschwinden wollten. Irgendwie fühlte es sich so an, als ob ich in den letzten Tagen in einem ständigen Zustand des Umbruchs war – und es war nicht nur Venom, der mich beschäftigte, sondern auch Amalia.
Es war, als hätte sich etwas verschoben, als ob ich an einem Punkt angekommen war, an dem ich die Dinge nicht länger ignorieren konnte. Alles, was ich jemals dachte, wusste oder glaubte, stand plötzlich zur Diskussion. Aber es war nicht mehr nur um mich – es ging um sie. Um uns.
Ich hatte Amalia gestern beim Frühstück beobachtet. Sie hatte mit Venom gescherzt, war entspannt gewesen und hatte so selbstverständlich Platz in meinem Leben gefunden, dass es mir fast die Sprache verschlug. So viele Menschen in meinem Leben hatten mich verlassen oder mich von sich gestoßen, aber sie... sie blieb. Sie war da. Und sie hatte mich nicht aufgegeben. Sie hatte Venom akzeptiert. Sie hatte uns beide akzeptiert, auf eine Weise, die ich nie für möglich gehalten hätte.
Venom hatte es zuerst gemerkt. Er hatte mich immer wieder darauf hingewiesen, dass ich es nicht länger aufschieben konnte. Dass ich nicht nur eine Entscheidung über das, was wir waren, treffen musste – sondern auch über das, was ich für Amalia fühlte. Und das war der Punkt, an dem ich ins Schwanken geriet.
Ich hatte mich nie wirklich auf jemanden eingelassen. Zu viele Dämonen, zu viele Ängste, zu viele Fehler. Aber bei ihr... bei Amalia war es anders. Sie war keine flüchtige Begegnung. Sie war wie ein fester Bestandteil in meinem Leben, wie ein Puzzle, das endlich an den richtigen Platz fiel.
„Du bist still heute Morgen", sagte Amalia plötzlich, die in die Küche trat und sich mit einem Lächeln zu mir setzte. Ihr Haar war noch ein wenig zerzaust, aber das machte sie nur noch schöner, irgendwie... authentisch.
Ich erwiderte das Lächeln, aber mein Herz pochte schneller. Jetzt, wo sie mir so nahe war, wusste ich, dass ich es sagen musste. „Ich denke nach", sagte ich einfach und nahm einen Schluck Kaffee, um die Nervosität zu vertuschen, die in mir aufstieg.
„Über was?", fragte sie, und ich konnte den sanften Druck in ihrer Stimme hören – sie wollte wissen, was in meinem Kopf vor sich ging, was mich beschäftigte.
„Über uns", antwortete ich und legte die Tasse ab. „Über dich und mich. Und darüber, wie viel du für mich bedeutest."
Amalia blinzelte überrascht und zog dann ihre Beine auf den Stuhl, ihre Arme um sie geschlungen, als ob sie sich selbst für das Gespräch vorbereiten wollte. Sie schien zu spüren, dass ich etwas Wichtiges zu sagen hatte.
„Eddie, was meinst du damit?", fragte sie, ihre Stimme vorsichtig und gleichzeitig neugierig.
Ich atmete tief ein, wischte mir mit der Hand über das Gesicht und starrte auf den Tisch, als müsste ich meine Gedanken sortieren. Aber dann hob ich den Blick und sah in ihre Augen. „Ich meine, dass ich... ich denke, ich bin bereit. Bereit für mehr. Bereit für uns."
„Mehr?", wiederholte sie und ließ ihre Stirn leicht runzeln, als ob sie versuchte, die Bedeutung hinter meinen Worten zu erfassen. „Du musst mir schon ein bisschen mehr erklären."
Ich spürte, wie Venom in meinem Inneren leise lachte. „Du kannst das, Eddie", flüsterte er. „Sie muss es wissen. Sie verdient es, es zu wissen."
„Ich will mit dir zusammen sein, Amalia", sagte ich dann, die Worte endlich herausgelassen. „Ich... ich weiß, es ist verrückt, alles, was passiert, aber du bist... du bist alles, was ich mir gewünscht habe. Du und Venom – und ich weiß, dass das nicht einfach ist. Aber ich will, dass du weißt, dass ich es ernst meine. Mit dir."
Amalia starrte mich an, ihre Augen weit, als ob sie versuchte, die Schwere meiner Worte zu begreifen. „Eddie..." Ihre Stimme war fast ein Flüstern. „Bist du sicher?"
Ich nickte, das Gefühl von Entschlossenheit immer stärker werdend. „Ja. Ich weiß, es klingt vielleicht seltsam, aber ich kann das nicht mehr ignorieren. Ich will nicht länger in der Angst leben, dass du irgendwann... weggehst. Ich will nicht, dass wir uns selbst im Weg stehen."
Ich konnte sehen, wie sich ihre Miene veränderte. Zuerst war da Unsicherheit, dann ein leises Lächeln, das sich auf ihren Lippen bildete. Sie stand auf, ging um den Tisch und kniete sich vor mich. Ihre Hand legte sich auf meine, und ich spürte die Wärme, die von ihr ausging – es war ein stilles Versprechen.
„Eddie", flüsterte sie und schaute mir tief in die Augen. „Ich habe nie gedacht, dass du mir das sagen würdest. Aber ich habe immer gewusst, dass du das in dir hast. Und ja... ich möchte mit dir zusammen sein. Ich will dich nicht verlieren. Und ich will... dass wir es zusammen schaffen."
Ein Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus, und ich konnte die Erleichterung förmlich in mir aufsteigen spüren. Es war, als würde sich ein riesiger Felsen von meiner Brust lösen. Ich konnte endlich atmen.
„Du hast mich nie verloren, Amalia. Und ich werde dich nie verlieren", sagte ich leise, und in diesem Moment war alles klar. Ich hatte keine Angst mehr vor der Zukunft, vor den Dingen, die wir noch erleben mussten. Wir hatten uns gegenseitig, und das war alles, was zählte.
„Du gehörst zu mir", flüsterte ich, und es fühlte sich so natürlich an, als würde es ein ungeschriebenes Versprechen zwischen uns geben.
„Und du gehörst zu mir", antwortete sie, ihre Stimme ruhig, aber voller Gewissheit.
Ich zog sie in meine Arme, und es war, als hätten wir die letzten Ängste hinter uns gelassen. Als hätten wir unsere eigenen Dämonen besiegt. Und in diesem Moment wusste ich, dass wir gemeinsam alles schaffen konnten – Amalia, Venom und ich.
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𝐷𝑢 𝑔𝑒ℎ𝑜̈𝑟𝑠𝑡 𝑚𝑖𝑟
FanfictionDu bist Y/n das normale Junge Mädchen im Alter von 20 Jahren und triffst deinen alten Freund Eddie und du erfährst was komisches aber auch andererseits beeindruckendes, das dein Leben sich um 180 grad verändert
