Stimmen drangen an mein Ohr. Verzerrt, grausam, unwirklich und doch gewohnt und angenehm. Und doch konnte ich nicht ein Wort verstehen. Es war als würde jemand mit jemandem diskutieren, jemanden, den ich kannte, von dem ich aber gerade nur sagen konnte, dass seine Stimme mich mit Wärme und Zuneigung erfüllte. Trotz der Aggressivität, die deutlich vernehmbar in ihr mitschwang. Nur am Rande meines Bewusstseins spürte ich den Schmerz, der mich an verschiedenen Stellen meines ohnehin geschundenen Körpers heimsuchte. Es war, als würde ich wie durch Watte erneut spüren, was ich schon die letzten Tage hatte ertragen müssen. Dunkel, kalt, dreckig, aussichtslos. Doch nun war es, als wäre dort ein Licht am Ende des Tunnels. Ich spürte eine sanfte Berührungen auf meiner Haut. Es war ein Hauch von nichts. Und doch, gab es mir mehr, als es jede Umarmung hätte tun können. Hoffnung! Als ich dann noch spürte, wie sich zwei starke Arme um mich legten, driftet ich seelig zurück ins schwarze Nichts.
Ich wusste nicht, ob ich gerettet worden oder Grade gestorben war, aber egal was von beidem es war: Es war tausendmal besser, als das, was passiert war, bevor ich abgedriftet war.
Es war dunkel. Aber nicht schwarz. Es war leise, aber nicht stumm. Ich hatte Schmerzen. Tierische Schmerzen. Aber und dieser Gedanke ist sensationell, wenn du denkst du könntest nicht mehr denken, ich spürte meinen Körper. Wenn man tod war hatte man doch keinen Körper mehr, oder? Also, zumindest keinen der schmerzen hätte können. Demnach hatte entweder Satan es nicht gut mit mir gemeint, oder ich lebte noch. Das ich die zweite Variante bevorzugen würde, brauche ich ja keinem zu erzählen, denke ich zumindest.
Langsam aber sicher lichtete sich der Nebel in meinem Kopf und machte den Kopfschmerzen platz. Aber auch den Empfindungen. So spürte ich auch plötzlich, dass ich nicht alleine war. Ein Arm lag auf meinem Bauch. Der andere Arm lag unter meinem Kopf und umfing meine Schulter. Ich spürte auch, dass mein Kopf an einer starken, harten, aber warmen Brust rastete. Irritiert, aber trotzdem zufrieden, kuschelte ich mich noch etwas mehr in die Arme. Wem auch immer sie gehörten, es fühlte sich wundervoll an. Das Gefühl von Geborgenheit strahle aus jeder Faser seines Körpers. Verdammt, ich hatte über die Jahre des Single-Daseins wirklich vergessen wie gut sich das anführte.
Der Körper regte sich und drückte mich noch näher an sich.
"Au," entwich es mir, und ich versuchte mich so zu positionieren, dass es am Rücken nicht mehr weh tat. Da versteift sich der Körper plötzlich. Ich hörte ein gemurmeltes:"Entschuldigung," bevor ich nun versuchte auch mein Bein etwas um zu positionieren, da dort etwas hartes unbarmherzig gegen meinen Oberschenkel drückte.
Gerade wollte ich etwas sagen, als der Griff um mich noch etwas fester wurde und die tiefe Stimme von Taylor mich bat, mich nicht zu bewegen. Irgendwas an seiner Stimme sagte mir, dass ich jetzt besser schweigen sollte, und sei es nur, um den Moment nicht kaputt zu machen. Denn ich hatte das Gefühl, dass genau jetzt, in diesem Moment, Taylor mir emotional näher war, als jemals zuvor. Natürlich fragte ich mich, warum ich in seinen Armen lag, aber um nichts in der Welt hätte ich diesen Moment zerstören wollen. Wir würden uns sicher noch früh genug wieder in die Haare kriegen, also warum nicht einfach mal den Augenblick genießen?
Mit diesem Gedanken kuschelte ich mich noch enger an ihn und bekam nur noch am Rande mit, wie er aufstöhnte, das Ding an meinen Bein hart wie Stein, ehe ich wieder abdriftete.
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Die andere Mate
Werewolf*Achtung! Enthält sexuelle Inhalte und Szenen der Gewalt!* "Du bist schon feucht? So eine bist du also? Das macht es für mich einfacher...", seine Stimme war rau und belegt. Plötzlich gingen bei Gül alle Alarmglocken an. Sie wehrte sich, versuchte s...
