Kapitel 19

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"Ich konnte nicht fassen was ich in dem Moment sah. Am Spiegel und an den Wänden war überall geschrieben:Wenn ich dich nicht habe, soll dich keiner haben! Ich betrat dann leider doch ganz langsam das Badezimmer und plötzlich fiel hinter mir die Tür zu und sie wurde von außen abgeschlossen. Ich kann mir bis heute nicht erklären wer das war. Ich bekam total Panik in diesem blutverschmiertem Raum und wollte drauf los brüllen doch ich wurde aufgehalten. Er packte mich von hinten und hielt mir den Mund zu. Er hatte ein Messer in seiner Hand und sagte: Ich werde dich immer lieben Taddl! Dann verlief alles in Zeitlupe. Er stach mir erst von hinten in den Rücken durch meinen Bauch bis ich die Spitze seines Messers an meinem Bauch heraus ragen sah. Ich war wie gelähmt. Psychisch,seelisch und körperlich konnte ich rein gar nichts mehr in diesen Sekunden. Mein Leben zog vor meinem Innerlichen Auge schon an mir vorbei bis endlich alles schwarz wurde und ich zu Boden fiel. Als ich wieder aufwachte, lag ich natürlich schwer verletzt im Krankenhaus. Es stellte sich heraus, dass er mir mehrere Wunden an Armen, Beinen und Oberkörper zugefügt hatte und mich anschließen in die Dusche gelegt habe. Er ist abgehauen bevor die Ärzte mich fanden. Sie wurden von den Nachbarn angerufen, weil sie jemandem mit einem Messer an meinem Fenster sahen. Die Ärzte sagten, wenn sie mich 2 Minuten später gefunden hätten und meine Blutungen nicht hätte stoppen können, wäre ich wahrscheinlich verblutet....."

Er starrte immer noch auf den Boden. Er richtete jedoch seinen Blick nun direkt in meine Augen und er sah mich mit seinem starren Blick an. 

"Er wollte mich umbringen Ardy..."

Sein starrer Blick verwandelte sich ruckartig in einen ängstlichen Blick. Er hatte sichtlich Angst. Aber ich fragte mich wovor er jetzt in diesem Moment hier solche Angst vor hatte.

"Ich habe immer noch die Bilder vor Augen wie er vor dem Fenster steht und mich anlächelt. Wie seine Schmierereien an meinen Wänden stehen. Wie er sein Messer langsam durch mein Bauch gebohrt wird... Ich sehe wie sich das Blut langsam aus meinem Bauch nach unten auf den Boden begibt... Es fühlt sich alles so real an..."

Er fasste sich an seinen Bauch und sah mich nicht mehr an sondern sah nach hinten an die Wand. Plötzlich fing er an zu weinen und sah wieder zu mir. 

Ich nahm ihn schnell in meine Arme und er lies alles raus. 

"Ich habe so Angst, Ardy!"


Der Streber und der Coole||TardyGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt