Erstaunlicherweise war mein Vater am Telefon. "Hallo Thaddeus. Wie geht es dir?", fragte er mich voller Begeisterung und Aufregung was ich jedoch nicht erwidern konnte. "Gut", meinte ich neutral.
"Ich wollte dir eigentlich nur Bescheid sagen, dass wir drei hier ein schönes großes Haus gefunden haben und dort hinziehen werden. Das Haus ist in einer gut bewohnten Gegend mit vielen jungen Leuten. Und eine wirklich schöne deutsche Privat Schule gibt es auch hier in der Nähe! Ich muss dich nur noch beim Internat abmelden und die Möbel abholen und schicken lassen. Ich buch dir ein Ticket sobald alles fertig ist, ok?"
Er ratterte alles so schnell runter, dass ich es alles erst mal verarbeiten musste. "Thaddeus? Bist du noch dran?" Ardy hatte inzwischen bemerkt was los war und stand neben mir und hielt meine Hand.
"Ich werde nicht zu euch kommen... Ich verstehe nicht warum du wieder umziehen möchtest. Und warum soll ich überhaupt mitkommen wenn du mich nicht mal sehen willst und mich nicht in deinem Haus leben lässt sondern mich auf ein Internat nebenan schickst? Und dass obwohl du nicht mal selber da bist... Ich werde mich nicht länger von jemandem rum schubsen lassen der sich nicht mal wirklich für mich interessiert. In einigen Monaten bin ich endlich 18 und werde alleine bestimmen wo und wie ich lebe!"
Ich war wütend und er merkte es. "Thaddeus, ich-"
"Ich sag dir nur wie es ist und du weiß es! Und ja ich weiß, dass ich eigentlich nicht gewollt war. Du hast meine Mutter nicht mal richtig geliebt! Ich war ein Unfall! Ihr wart besoffen und bekifft als ihr dachtet ihr würdet euch eine Familie aufbauen! Ich hab Mama's altes Tagebuch damals gefunden und gelesen! Ich weiß mehr als ich wissen wollte. Im Gegensatz zu dir hat Mama mich geliebt... Du hast mich ihr weggenommen... und nur darum hat sie angefangen Drogen zu nehmen... Weil du uns nur herum geschubst hast und uns gesagt hast was wir tun und lassen sollen...Du wolltest uns lieben aber es hat nicht geklappt... Aber so zu sehen hast du jetzt eine neue Familie. Und ich auch. Darum bitte ich dich erstmals aus meinem Leben zu verschwinden... Fürs erste..."
Stille. Er hatte nichts zu sagen. Ardy stand immer noch neben mir und klammerte sich an meine Hand. "Es tut mir Leid das zu sagen aber du hast recht. Und es tut mir alles so Leid. Alles was ich euch angetan habe...Ich wollte immer ein guter Vater für dich sein. Ich wollte immer nur das Beste für dich. Für euch... "
Ich hörte wie mein Vater am Telefon seufzte. "Ich verspreche dir, dass ich mich aus deinem Leben raushalten werde. Trotzdem möchte ich dich noch finanziell unterstützen und dir das Haus geben. Ich möchte, dass du ein gutes Leben lebst und keine Probleme im finanziellen Bereich bekommst. Weil da entstehen meiner Erfahrung nach immer die größten Probleme. Und da ich eh nicht weiß wohin mit dem Geld, gebe ich es lieber dir für eine gute Zukunft... falls wir uns nicht wiederhören oder wiedersehen, wünsche ich dir alles Gute auf dieser Welt, Thaddeus..."
Ich merkte wie er auflegen wollte doch ich hielt ihn davon ab. "Warte! Bevor du auflegst möchte ich mich bei dir bedanken. Für deine Unterstützung und so... Und ich wünsch dir auch alles Gute. Euch!"
"Auf Wiedersehen, Thaddeus..." Dann legte er auf. Ich nahm das Telefon von meinem Ohr und legte es weg. Kurz darauf legte Ardy seine Arme um meinen Bauch und schaute mich mit traurigen Augen an.
"Es war die richtige Entscheidung...", sagte ich zu ihm. "Ich hab doch dich!" Er legte seinen Kopf auf meine Brust und ich legte meine Arme um ihn. "Wir sind jetzt also eine Familie, huh? Ich mag den Gedanken!", nuschelte Ardy in mein T-Shirt.
Ich seufzte glücklich und gab ihm einen Kuss auf sein Haar. Er erhob seinen Kopf wieder von meiner Brust und legte seine Hände in meinen Nacken. Ich merkte wie er sich auf die Zehenspitzen stellte und mich zu sich zog.
Ich musste grinsen und küsste ihn sanft. Nach dem Kuss meinte ich: "Höchste zeit ins Bettchen zu gehen. Sonst ist mein Ardymon morgen früh schlecht gelaunt wenn ich ihn um halb 7 aus dem Bett schubsen muss!"
Er lachte und ich musste automatisch auch lachen. Wir machten eben noch alle Lichter und Geräte aus und legten uns gemeinsam ins Bett. Bevor ich mit einem schlafenden Ardy in meinen Armen einschlief, flüsterte ich: "Du bist die Familie die ich liebe! Und das ist das Einzige was wirklich zählt!"
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Ich wünsch euch allen Frohe Weihnachten! Und kommt alle gut ins neue Jahr rein!^-^
Und ich möchte allen nochmal danken, dass ihr 1. diese Story lest und 2. mich immer wieder durch euer Dasein dazu bringt weiter das zu tun was mir Spaß macht!<3
Einfach Danke<3
P_Zombey^-^
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Der Streber und der Coole||Tardy
FanfictionTaddls Vater hat eine neue Freundin und sie ziehen zum 4 Mal im Jahr um. Taddl muss leider mit und hat sich gerade mal wieder in sein neues Zuhause eingelebt als sein Vater ihm sagte, dass er in wenigen Tagen auf ein Internat gehen soll. Dort angeko...
