Kapitel 38

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Vielen, vielen Dank für 4K!^-^

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Micha schaute mich erst skeptisch und dann nachdenklich an. "Liebst.... du ihn denn noch?", fragte ich vorsichtshalber noch mal nach. 

"Natürlich lieb ich ihn noch! Es gibt glaub ich keinen Tag an dem ich nicht an ihn denken muss..." Den Rest der Wartezeit verbrachten mir schweigend nebeneinander in unseren eigenen Gedanken vertieft. 

Nachdem Lara uns beide aus unseren Gedanken gerissen hatte, gingen wir zusammen zu Ardy. Wir setzten uns nachdem wir das Zimmer betreten hatten. 

"Sieht er nicht wunderschön aus? So friedlich...", meinte ich ihn Gedanken und hielt währenddessen wieder seine Hand und streichelte sanft seinen Handrücken.

Micha reagierte nicht sondern musterte ihn mit vorsichtigen Blicken als könnte er jeden Moment in ganz viele Einzelteile zerspringen. Doch dann antwortete er mir doch noch.

"Um ganz ehrlich zu sein, sieht es total schrecklich aus wie er hier so liegt. An so viele Geräte gebunden, das große dicke Gips, sein blasser Körper..." 

Er hielt inne und fasste langsam und mit höchster Vorsicht seine Hand an. "Und er ist ist kalt...", fügte er noch hinzu und lies wieder von Ardy's Hand ab. 

Er hatte ja recht. In allen Punkten. Es war schrecklich das er dort regungslos lag und an gefühlte 100 Maschinen angewiesen war. Aber ich wollte optimistisch bleiben und die Hoffnung nicht verlieren. 

Micha stand auf und entfernte sich langsam von dem Krankenbett. "Es tut mir Leid, Taddl!", meinte er auf einmal. Ich wandte meinen Blick von Ardy ab und schaute in Micha's Richtung.

Er stand einfach nur da und es rollten langsam immer mehr und mehr Tränen seine Wangen hinunter. Ich lies langsam Ardy's Hand los, stand auf und ging zu Micha um ihn in den Arm zu nehmen und ihn zu trösten.

"Es muss dir nicht Leid tun. Du trägst überhaupt keine Schuld." Ich schloss ihn in eine Umarmung und er weinte sich bei mir aus. 

Als er aufhörte zu weinen, löste er sich langsam wieder von mir und wischte sich über die nassen Wangen. Wir setzten uns wieder und fingen an Ardy Geschichten zu erzählen über das was in den letzten Tagen alles passiert war. 

Nach 3 Stunden mussten wir dann leider wieder gehen, da die Besuchszeit vorbei war. Wir verließen das Krankenhaus, stiegen in den Bus ein und fuhren zurück zum Internat.                           

Im Bus dachte ich ein wenig über mein Leben nach. Mir war aufgefallen, dass ich ,seit Ardy im Krankenhaus lag, nicht mehr Zuhause war. Ich wollte aber auch nicht dort hin. Warum wusste ich auch nicht.

Am Internat angekommen, verabschiedete sich Micha von mir um mit Manu zu reden. Und ab da verlief der Tag relativ schnell. Ich hatte kein Bock mehr in die Stadt zu gehen weshalb ich mich den Rest des Tages in meinem Zimmer verkroch, Musik hörte und nachdachte.

Am Abend war ich besonders müde weshalb ich schon um halb 10 im Bett lag und mit den Gedanken, dass Ardy bald wieder wach werden würde, einschlief.

Die nächsten Tage war ich immer nach der Schule bei ihm und war im Unterricht nie wirklich anwesend. Ich schrieb auch Abends und Nachts immer mit Lara um auf dem neusten Stand zu sein.

In den letzten Tagen ging es ihm immer schlechter und die Chancen standen schlecht das er wieder wach werden würde oder es generell überleben würde. Ich hatte zu viel Angst um ihn weshalb ich einige schlaflose Nächte hatte.

Bis ich am Freitag mitten in der 4.Stunde eine Nachricht von Lara bekam, dass man ihm die Spritze gegeben hatte...

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Ja, ich liebe diesen Kliffhanger.^-^ Bitte nicht töten!

P. Zombey<3





Der Streber und der Coole||TardyGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt