Kapitel 8

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Dylan:

Es waren bereits weitere Tage vergangen, seid Bella ihren Nervenzusammenbruch hatte. In dieser Zeit war einiges passiert.
Unser Plan ein Paar abzugeben, hatte begonnen. Unsere Eltern hatten von unserer 'Beziehung' erfahren und auch Kate war dies nicht entgangen. Jedoch hatte jeder diese Neuigkeit anders aufgenommen. Meine Mum war sehr erfreut, mein Dad hingegen war sauer. Bellas Eltern hatten sehr ängstlich gewirkt, was mich wunderte. Sie kannten mich schließlich und wussten das ich Bella niemals verletzen würde. Meine Schwester hatte sich gefreut wie ein Honigkuchenpferd, doch wir hatten ihr schnell die Illusion, eine Familie zu werden, genommen und ihr die Situation geschildert. Sie fand es zwar schade, aber hatte auch gesagt, dass sie uns bei unserem Plan helfen würde. Bella und ich hatten uns an die Situation gewöhnt. In der Schule waren wir beste Freunde und verstanden uns fast so gut wie früher und zu Hause spielten wir ein Paar. Auch das schafften wir immer besser und langsam aber sicher, schienen unsere Eltern auch kein Problem mehr damit zu haben. Die einzige Person die mir Sorgen machte, war mein Dad. Er stand der ganzen 'Beziehungssache' noch sehr skeptisch gegenüber. Doch ich war davon überzeugt, auch ihm weiß zu machen, das Bella und ich ein Paar waren.

Heute war Donnerstag und die Schule war schon vorbei, ich saß mit Bella im Wohnzimmer und wir schauten einen Film. Nebenbei erzählte sie mir von einer Auseinandersetzung zwischen ihrem Mathelehrer und einem Klassenkameraden.
Als ich draußen jedoch das Auto meines Dads hörte, unterbrach ich Bella in ihrer Erzählung, indem ich sie packte und mir auf den Schoß setzte. Sie hatte ihre Augen ein wenig aufgerissen und sah mich überrascht an. Da ich jedoch keine Zeit hatte ihr etwas zu erklären, fing ich einfach an sie zu küssen. Zuerst war sie immer noch verwundert, doch als sie hörte, wie sich ein Schlüssel im Schloss umdrehte, schien sie zu begreifen und erwiderte den Kuss. Ihre Hände wanderten in meine Haare, während meine auf ihrer Taille lagen. Kurze Zeit später vernahm ich ein Räuspern und löste mich von Bella. Erwartungsvoll schaute ich meinen Vater an, während Bella vor Scharm ihren Kopf an meiner Brust versteckte. Mein Dad schüttelte jedoch nur seinen Kopf und wandte sich dann wieder von uns ab. Als er außer Hörweite war, fragte Bella: "Was war das denn?" "Ich weiß es nicht, aber ich glaube das mein Vater uns das ganze nicht abkauft." "Das Gefühl habe ich leider auch." Etwas niedergeschlagen drehten wir uns wieder zum Fernseher und schauten den Film weiter. Jedoch konnte ich mich auf diesen nicht mehr konzentrieren. Vielmehr machte ich mir Gedanken, wie ich meinen Vater überzeugen könnte, hierzu bleiben. Ich war gerade erst wieder hier und sollte schon wieder gehen. Ich hatte mich eingelebt und meine alten Freunde wieder gefunden. All das wollte ich nicht schon wieder aufgeben, nur damit mein Vater seinen Willen bekam. Und dann war da noch Bella. Wir waren sechs Jahre getrennt gewesen. In dieser Zeit hatte sie mir unglaublich gefehlt, daher war ich sehr glücklich gewesen als ich sie endlich wieder hatte. Sie jetzt auf's neue zu verlieren, wäre schrecklich. Außerdem wollte ich erst heraus finden, was in der Zwischenzeit mit ihr passiert war und warum sie diesen Zusammenbruch vor ein paar Tagen hatte.
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Bella:

Im Fernseh lief schon lange nichts interessantes mehr und so hatte ich vor einiger Zeit angefangen, Dylan zu beobachten. Er schien völlig in seine Gedanken versunken zu sein, da er nichts von meiner Beobachtung mitbekam. Zu gerne würde ich wissen, über was er so angestrengt nachdachte. Als dann seine Mutter ins Wohnzimmer geschneit kam und fröhlich vor sich hintrellerte, erschrak er und zuckte zusammen. Seine Mum schien nichts mitbekommen zu haben und eröffnete uns weiterhin fröhlich: "Morgen wird es ein BBQ bei uns geben und ich brauche mal deine Hilfe Dylan. Deine Eltern wissen schon Bescheid Bella." Damit war sie auch schon wieder aus dem Wohnzimmer verschwunden. "Na dann, geh ich mal rüber, damit du deiner Mum helfen kannst." "Mh." Er schien immer noch in Gedanken versunken zu sein, daher zog ich ihn lächelnt von der Couch hoch und drückte ihm meine Lippen auf seine. Schlagartig war er wach und schien sich erst von mir lösen zu wollen, doch ich griff in seinen Nacken und hielt ihn wo er war. Als ich mich löste, flüsterte ich noch schnell: "Deine Mum." Schließlich war mir nicht entgangen das sie ihren Kopf wieder ins Wohnzimmer gesteckt hatte. "Bis morgen, Schatz." Dann drehte ich mich grinsend um und rief: "Bis Morgen Caro." Damit machte ich mich auf den Weg zu mir nach Hause und ließ einen verdatterten Dylan stehen.

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