Was passiert, wenn zwei Menschen auseinander gerissen werden und sich irgendwann wieder gegenüber stehen?
Mit dieser Situation werden Bella Anderson und Dylan Johnson konfrontiert.
Als Kinder sind die beiden unzertrennlich und die besten Freunde. D...
Als ich das Telefon klingeln hörte, stand ich auf und öffnete meine Tür. Ich erschrak, als ich meine weinende Mutter vor mir stehen sah. "Mum, was ist los?" Fragte ich besorgt. "Oh mein Mäuschen, es tut mir ja alles so leid." Schluchzte sie. Ich nahm sie in den Arm. "Was tut dir leid Mum?" Sie löste sich wieder von mir. "Ich habe euer Gespräch mitbekommen. Eigentlich wollte ich nur nach dir sehen, aber dann hab ich eben euer Gespräch mitbekommen. Ich hatte ja keine Ahnung. Ansonsten hätten wir dir doch beigestanden und natürlich hätte Dylan dich anrufen dürfen." Zuerst war ich geschockt, da sie anscheinend wirklich alles mitbekommen hatte. Die meisten Sachen davon sollte sie doch gar nicht wissen, doch als meine Mum mich ängstlich ansah, nahm ich sie wieder in den Arm. Wahrscheinlich hatte sie gedacht, dass ich ihr böse sein könnte, da sie ja unser Gespräch mitbekommen hatte. Doch das war ich nicht, es war alles gut. Ich sah meinen Vater die Treppe hoch kommen, in der Hand hielt er unser Telefon. Das hatte ich ganz vergessen. "Bella, dass ist Dylans Mutter, sie wollte...Was ist denn hier los?" Er sah meine Mutter besorgt an. "Alles gut." Sagte sie und ging zu meinem Vater, er drückte mir noch das Telefon in die Hand und ging dann mit meiner Mutter nach unten. Also lief ich mit dem Telefon in der Hand wieder in mein Zimmer. "Was war los?" Wollte Dylan wissen. "Alles gut, meine Mum hatte nur unser Gespräch mitbekommen und hat sich dann entschuldigt. Hier..." Ich streckte ihm das Telefon entgegen. "Deine Mum." Er nahm mir das Telefon aus der Hand. "Hallo." Ich ließ mich auf mein Bett fallen und beobachtete Dylan. "Nein. Ich geh nicht mehr mit nach Amerika." Bei dem Gedanken daran, dass Dylan wieder nach Amerika gehen könnte, zog sich mein Herz zusammen, doch gleichzeitig fühlte ich mich erleichtert, da er nicht gehen wollte. "Nein Mum, du verstehst es nicht. Ich gehe nicht nach Amerika...Es ist mir egal was Dad sagt...Ich geb das hier nicht nochmal auf." Er sah lächelnd zu mir und nahm meine Hand. "Ja ist gut, ich komm rüber." Damit legte er auf. "Es tut mir leid, aber meine Mum möchte das ich rüber komme. Ich muss noch was klären. Schließlich bin ich ja gestern vom Flughafen abgehauen." "Du bist einfach so abgehauen?" Fragte ich ungläubig. "Wie hätte ich denn sonst zu dir kommen können?" Fragte er grinsend. Ich fing an zu lachen. "Kein Problem, geh zu deiner Mum. Kate wird sich bestimmt auch freuen dich nochmal zu sehen." Er lächelte mich an, gab mir einen Kuss und sagte: "Ich komm später nochmal vorbei, ja?" "Ist gut." Damit verließ er mein Zimmer. Auch ich machte mich auf den Weg nach unten und gesellte mich zu meinen Eltern ins Wohnzimmer. "Wie geht es dir mein Schatz?" Wollte meine Mutter wissen. "Es ist alles gut Mum. Ich habe Dylan wieder und die Zeit in der wir getrennt waren, habe ich auch überstanden." "Es tut uns so leid, dass wir dir nicht geholfen haben und..." "Nein Mum, macht euch keine Vorwürfe. Ihr hättet mir nicht helfen können, da ich keine Hilfe wollte. Ich musste mir selbst einige Dinge eingestehen, für mich alleine." "Wann bist du nur so erwachsen geworden, mein Engel." Ich lächelte sie an und zog sie dann nochmal in eine Umarmung. Als wir uns lösten, meldete sich mein Vater zu Wort. "Du und Dylan seid jetzt also zusammen?" Es war klar das diese Frage kommen würde. Aber waren wir zusammen? Er hatte mich schließlich noch nicht gefragt. Jedoch hatten wir uns gegenseitig unsere Liebe gestanden und er hatte gesagt, dass er mich nicht mehr alleine lassen würde. "Ja." Antwortete ich also, mit einem Lächeln auf meinen Lippen. Meine Eltern schauten mich glücklich an und so unterhielten wir uns noch ein wenig.
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Nach einiger Zeit ging ich wieder in mein Zimmer und nahm erstmal eine ausgiebige Dusche. Danach föhnte ich mir meine Haare und zog mir eine einfache Jeans mit einem dunkel grauen Pullover, mit dem Aufdruck New York und eine Uhr an. Danach schnappte ich mir mein Handy und las mir entgangene Nachrichten durch. Alle waren von Blair, die wissen wollte, wie es mir ging. Also beschloss ich sie einfach anzurufen. Nach dem dritten Klingeln nahm sie bereits ab. "Bella? Wie geht es dir?" "Mir geht es gut, wirklich." "Was ist noch passiert?" "Nicht viel. Ich bin gestern direkt eingeschlafen. Heute morgen hatte ich dann ein langes Gespräch mit Dylan und habe ihm alles erzählt." "Wie hat er reagiert?" "Ihm tat das alles schrecklich Leid, da er für meinen Zustand vor sechs Jahren verantwortlich war, ohne es zu wissen. Er hat sich zehn mal entschuldigt und ich habe ihm dann versichert, das es zählen würde, dass er jetzt da ist." Danach erzählte ich Blair, noch von dem Zusammenstoß mit meiner Mutter und beichtete ihr, dass Dylan und ich jetzt zusammen wären. Sie freute sich mega für uns und dann legten wir auch schon auf. Anschließend machte ich meine Anlage an und hörte etwas Musik. Ich legte mich in mein Bett und schloss die Augen. Ich dachte nochmal über die Vergangenheit nach und darüber wie glücklich ich jetzt war. Dann spürte ich einen hauch zarten Kuss auf meiner Stirn und schlug die Augen wieder auf. Dylan lehnte lächelnd über mir. Ich hatte gar nicht mitbekommen, wie er in mein Zimmer gekommen war. Ich setzte mich auf und machte Dylan platz. "Wie lief das Gespräch mit deiner Mum?" Sein Lächeln kam ein wenig ins wanken. "Es ist so. Meine Mum hat mit meinem Vater telefoniert und dieser war gar nicht begeistert darüber, dass ich gestern abgehauen bin. Er wollte das ich heute in den nächsten Flieger steige und zu ihm komme." Er machte eine kurze Pause und betrachtete mich stumm. "Ich habe meiner Mum jedoch klar gemacht, dass ich nicht nach Amerika möchte, weil ich dich nicht nochmal alleine lassen werde. Daher haben wir uns auf einen Kompromiss geeinigt." Ich sah ihn abwartend an. "Es ist so. In Amerika habe ich meinen Abschluss bereits, jedoch wird dieser in Deutschland nicht anerkannt. Das war auch der Grund, warum ich hier ein Jahr wiederholen musste. Ich sollte hier meinen Abschluss nochmal machen, um in einer Firma in Deutschland arbeiten zu können. Als es dann zur Scheidung kam und ich wieder zurück nach Amerika sollte, hätte ich dort direkt in die Firma meines Vaters einsteigen können, da mein Abschluss dort ja zählte. Also hatte mein Vater schon fest mit mir gerechnet, da er im Moment sehr viel zu tun hat und ich ihn da gut hätte unterstützen können. Doch da ich jetzt nicht mehr nach Amerika gehen möchte, ist er erstmal vollkommen ausgerastet, als wir mit ihm telefoniert haben." Ich sah ihn fragend an. "Jetzt komm auf den Punkt. Was ist der Kompromiss?" "Ich soll bis zum Ende des Schuljahres ein Praktikum in der Firma meines Vaters machen und würde danach zurück nach Deutschland kommen. Damit könnte ich dann auch hier in eine Firma einsteigen. Es wären nur drei Monate in denen ich nicht hier wäre." Er sah mich abwartend an. Auch ein wenig Sorge konnte ich in seinem Blick sehen. Doch ich war gefasst, es traf mich nicht so stark wie erwartet. Was sind schon drei Monate, im Vergleich zu sechs Jahren? "Das klingt doch toll, so hast du auch die Möglichkeit hier zu arbeiten." Er sah mich überrascht an. "Du bist nicht sauer?" Jetzt war ich verwirrt. "Warum sollte ich denn sauer sein?" "Na ich habe gesagt, dass ich dich nicht mehr verlassen werde und jetzt würde ich es doch tun." "Ach Dylan. Es wäre ja nur für drei Monate. Danach habe ich dich wieder bei mir und muss mir auch keine Gedanken mehr darum machen, dass es anders sein könnte." Er lächelte mich wieder an. "Wann würde es denn dieses Mal los gehen?" "Morgen. Mein Vater braucht mich sobald es geht." "Gut, dann haben wir ja noch bis morgen Zeit." Sein Lächeln wurde wieder breiter und er zog mich auf seinen Schoß. Dann legte er seine Lippen auf meine und ließ seine Hände zu meinen Hüften wandern. Meine Hände legte ich in seinen Nacken und zog ihn näher an mich. "Ich liebe dich." Hauchte er zwischen zwei Küssen." Ich schenkte ihm ein kleines Lächeln und lehnte meknen Kopf dann ggen seine Schukter. "Du solltest dich jetzt fertig machen." Sagte er aufeinnal und ich konnte das Grinsen aus seiner Stimme hören. Also hob ich meinen Kopf und sah ihn fragend an. Er fuhr sich durch die Haare. "Wofür?" Fragte ich. "Für unser Date. Ich hol dich um 19 Uhr ab." Damit stand er auf und verschwand aus meinem Zimmer. Grinsend schüttelte ich den Kopf und ging in meinen Kleiderschrank.
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Als es pünktlich um 19 Uhr an der Tür klingelte, schaute ich noch ein letztes Mal in den Spiegel. Ich trug ein rosanes Kleid mit einem dünnen braunen Gürtel. Dazu beige Highheels und eine goldene Kette. Schnell nahm ich noch meine Clutsch und lief dann nach unten.