Teil 16
"Feena was ist das?"
"Wunden wie sieht es den aus?" Meine Stimme bebte. Vor Wut.
"Wer hat dir das angetan", schrie Negan wütend und betrachtete dabei nur meinen Rücken.
"Rick. Ich wollte ihm nichts sagen wegen unserer Gruppe und dann hat er mich eben geschlagen um was aus mir herauszubekommen. Halb so schlimm."
"Halb so schlimm?! Dein Rücken sieht wie ein verdammtes Schlachtfeld aus. Glaubs mir das werden sie büßen", schreit Negan immer noch.
"Negan bitte. Beruhige dich. Komm runter und setz dich aufs Bett. Ich komm gleich nach", murmelte ich sanft und zu meiner Verwunderung tat er dies auch.
Schnell schmiere ich noch etwas salbe auf meinen Rücken und wandere dann nackt ins Schlafzimmer. Negan sitzt wie ich es ihm befohlen hatte auf dem Bett. Sein Kopf in seinem Händen vergraben. Irgendwas murmelte er vor sich her, aber ich wusste nicht was.
"Hey. Alles gut Babe", frage ich ihn und stand nun direkt vor ihm.
Er sah mich an und ließ seinen Blick über meinen nackten Körper gleiten.
"Nein. Ich hätte dich niemals dort lassen sollen. Ich hätte sie gleich alle umlegen sollen. Diese Schweine."
"Babe. Mir geht es gut. Soll ich dich ein wenig ablenken?"
"Du weißt wie gerne ich wollen würde das du das tust. Aber ich muss jetzt nachdenken und mir überlegen wie ich diese Menschen auslösche."
"Die Narben erinnern mich daran, wie es ist von dir getrennt zu sein. Gut das sie bald verblassen werden, denn dann haben sie keine Bedeutung mehr. Negan. Es ist mir egal. Ok? Du bekommst deine Rache. Aber nicht jetzt. Jetzt bist du hier und das bleibst du auch noch einige Zeit."
Meine Lippen legen sich ganz automatisch auf seine und mein Körper fand den Weg auf seinen Schoß.
Anfangs erwiedert er den Kuss nur leicht und nicht so fordernd wie sonst immer. Nachdem ich allerdings sein Hemd entfernt hatte und ihn auf die Matratze drückte verstärkte er den Druck und ich konnte mich fallen lassen. Es tut gut nicht als einzige die ganze Arbeit zu machen.
Das Kribbeln durchzuckt meinen Körper und die Gänsehaut breitet sich von meinen Armen weiter auf den Rest meines Körpers aus.
Seine Hände packen meinen Po und drücken kurz fest zu. Das Stöhnen konnte ich mir nicht verkneifen.
Negan will mich auf den Rücken drehen, doch denkt dann wieder an meine Wunden und hört apprupt auf mich zu küssen.
"Das geht nicht. Du bist verletzt."
"Tja dann muss wohl ich heute mal die Oberhand haben."
Das Grinsen konnte ich mir nicht verkneifen und Negan grummelte nur gespielt beleidigt vor sich hin. Ich ließ mich nicht beirren und unsere Lippen zogen sich wie Magneten aneinander.
Die Nacht war wunderschön und ich war so glücklich Negan wieder bei mir zu haben. Er war so zärtlich und ich fand es toll mal oben zu liegen anstatt immer nur das unterwürfige Tier zu spielen.
Ich schlief bequem auf seiner Brust ein und er hatte beide Arme um mich geschlungen.
Am nächsten Tag wachen wir in der genauen Position wieder auf und ich sah Negan an.
Allerdings hatte er dieselbe Idee und starrte mich schon lange davor an.
"Ich bin so froh dich zu haben", flüstert er kokett in mein Ohr.
"Und ich erst!"
Dann drücke ich ihm einen kurzen Kuss auf die Lippen und stand auf. Das Bettlaken um meine Hüfte gewickelt.
"Ich geh kurz ins Bad ja?" Ich bekam ein Nicken und verschwand auch schon.
Mein Rücken musste dringend eingecremt werden um schlimmeres zu vermeiden.
Ungeschickt verstrich ich die kalte salbe auf den Wunden. Ich hatte sichtlich Probleme damit und beschloss Negan um Hilfe zu bitten. Er eilte sofort zu mir und verstrich behutsam das Zeug auf meinem Rücken.
"Es ist grausam."
Ich nicke kurz.
"Feena. Ich schwöre dir du bekommst deine Rache ja. Ich werde Rick und seine Gruppe leiden lassen, bis sie an dem Leid ersticken."
"Ich mag diese Art von dir aber du weißt wie ich dazu stehe. Es ist mir egal. Hauptsache ich bin bei dir."
"Ich werde immer bei dir sein. Ich lass dich nicht mehr alleine in die Nähe dieser Gruppe."
"Danke."
Ich drücke ihm einen Kuss auf die Stirn und zog mir dann schnell ein weites Shirt von Negan an.
Als ich damit in die Küche kam fragt er mich belustigt: "Hast du eigentlich keine eigenen Anziehsachen mehr?"
"Doch aber ich trage gerne deine Sachen."
"Und mich immer verurteilen weil ich jeden Tag das gleiche trage. Frauen kann ich einfach nicht verstehen", sein lautes, raues Lachen dringt in mein Ohr und ich fing ebenfalls mit meinem piepsigen Lachen an.
Lesenacht 1/5
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Unter seinem Befehl!
Fiksi PenggemarFeena (25) lebt wie viele andere in der Apokalypse ein ganz normales Leben. Ihre Gruppe, bei der sie seit Anfang an dabei ist namens die Saviors hat sie gut aufgenommen und sie und der Anführer Negan haben ein Verhältnis miteinander. Allerdings ist...
