Teil 50 (wtffffffff)
"Ich weiß nicht was passiert wäre ja?"
Wow. Das war ehrlich und verletzend.
Danke Negan.
"Sag mir nur eins, findest du mich nicht mehr attraktiv oder liegt es daran das wir keinen Sex mehr haben? Liebst du mich überhaupt noch, weil seit ein paar Stunden habe ich nicht mehr das Gefühl!"
Er atmet laut ein und wieder aus und antwortet dann: "Klar. Ich liebe dich. Du fehlst mir halt."
"Ja merkt man! Verdammt ich hab gerade echt Zweifel daran ob das mit unserem Kind eine gute Idee war und du vergnügst dich mit einer anderen? Man ich brauche dich und weißt du was meine Zweifel waren berechtigt. Von wegen alte Tochter von deinem besten Freund. Das Mädl ist 17 oder 18. Und du 43! Hör auf mit diesem Kinderkram und konzentriere dich auf deine Anführerposition und unser Kind! Hör auf mit der 'alles was nicht bei drei auf dem Baum ist fick ich'-Nummer. Du wirst Vater, ob du das realisiert hast weiß ich nicht, ich zumindest nicht!"
Ohne auf seine Antwort zu warten stürme ich aus dem Zimmer und laufe wieder in unser Apartment.
Es war bereits halb 2 Uhr morgens und heute wollten wir um 9 Uhr los fahren.
Super, ich bekam mal wieder nicht die Zeit Schlaf, die ich gebrauchen konnte.
Ob ich jetzt noch schlafen könnte, das war die große Frage.
Ich hatte Negan ziemlich zugesetzt, aber hoffentlich denkt er endlich mal nach und entscheidet sich für die richtige Seite. Meine Seite. Die Baby Seite.
Oder er nimmt sich das Hurenleben.
Wer weiß.
Ich lege mich einfach in unser Bett und drehe mich hin und her. Bis ich endlich die richtige Position fand um einzuschlafen.
Die traumlose Nacht ging schnell vorüber und ohne mich noch kurz auszuruhen bevor ich aufstehe, setze ich dies auch schon um und laufe zum Kleiderschrank wo ich mir eine Jeans und ein weites Shirt von Negan herausnehme.
Die perfekten Schwangerschaftsklamotten.
Es war 8'50 Uhr und ich beschließe jetzt schon nach unten zu gehen. Auf dem Weg zur Haustür muss ich allerdings an den Behandlungsräumen vorbei und zu meinem Pech stehen alle Türen offen.
Er würde mich sehen, wenn sein Blick auf den Gang gerichtet ist. Was würde er tun? Ruft er mich zu sich? Lässt er mich ziehen?
Ohne weiter darüber nachzudenken laufe ich einfach vorbei und als ich vor der Haustür war vernehme ich nur meinen Namen. "Feena!" "Feena!" Er wusste, dass ich ihn hörte. Allerdings gehe ich nicht darauf ein und maschiere nach draußen.
Dwight wartet vor dem Tor schon auf mich. Er hielt ein Sandwich in der Hand, dass er mir als ich vor ihm stand überreichte. "Guten Morgen", meint er lächelnd und ich starre nur verwirrt auf das Essen in meiner linken Hand.
"Hab ich für dich gemacht. Negan hat es mir befohlen", erklärt er und ich nicke nur kurz darauf.
"Danke. Können wir los?" Er nickt und hält mir die Tür auf um in den Truck zu steigen.
Dann klettert er auf der anderen Seite hinein und gibt den Männern das Zeichen das Tor zu öffnen.
Er fährt schnell vom Hof und die Straße nach Hilltop entlang.
Während der Fahrt reden wir nicht, verhalten uns ruhig und schauen auf die Straße vor uns.
Kurz vor Hilltop meint allerdings Dwight: "Danke für alles. Das mit Sherry und so..."
"Kein Ding", locker kamen mir diese Worte über die Lippen, aber ich war unglaublich aufgeregt, da ich nicht wusste was es werden wird.
Wäre es ein Mädchen würde ich mich unheimlich darüber freuen, aber ich weiß genau das Negan sich einen Jungen wünscht.
Wir hatten auch schon einige Namen für Jungs, aber konnten uns für keinen so recht entscheiden:
-Jack
-Derek
-Richard (engl. Aussprache)
-Jim
oder Ben.
Er fand Jack ganz toll und ich Richard. Aber entscheiden konnten wir uns nicht. Die nächsten Tage wohl noch weniger. Der Streit hatte mir zugesetzt und nicht nur ich bemerke das.
"Wir sind da", reißt Dwight mich aus meinen Gedanken und passiert gerade das Tor zu Hilltop.
Jesus erwartet uns schon und lächelt mir kurz zu. Ich erwiedere, bevor mich Dwight auch schon Richtung Container lotste.
Alex, der Gynäkologe begrüßt mich und wir reden ein wenig darüber wie es mir die letzten Wochen ergangen war. Als ich ihm mitteilte, das mir nichts fehlte bittet er mich auf dem Stuhl platzzunehmen und ohne das er mir weitere Anweisungen geben musste ziehe ich mein Shirt weiter nach oben und die Hose ein Stück runter. Jetzt war mein Bauch gut sichtbar und als er sich wieder zu mir umdrehte lächelte er kurz und nimmt das Gel zu Hand. Er verstreicht die kalte Flüssigkeit quer über meinen ganzen Bauch und nachdem er damit fertig war wäscht er sich den Rest ab und greift zum Ultraschallgerät.
"So bereit?"
Zögerlich nicke ich und lasse meinen Blick auf den Bildschirm gleiten.
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Jo. Was macht ihr an diesem regnerischen Sonntag?
Ich lerne Chemie mit solch einer Freude, das mir mein Lächeln fast aus dem Gesicht springt.
*hust* Sarkasmus *hust*
Ich hab keinen Boooock. Das ist so lw 😂
Würde lieber die Story weiterschreiben um die neue endlich anfangen zu können 😅😂
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Unter seinem Befehl!
FanfictionFeena (25) lebt wie viele andere in der Apokalypse ein ganz normales Leben. Ihre Gruppe, bei der sie seit Anfang an dabei ist namens die Saviors hat sie gut aufgenommen und sie und der Anführer Negan haben ein Verhältnis miteinander. Allerdings ist...
