Konfrontationen.

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Teil 31

Ich sitze angespannt auf dem Fensterbrett und starre weiter auf den Hof hinunter. Der schwarze Van hält an und nach kurzer Zeit steigt Negan aus und streckt sich erstmal. In seiner Hand Lucille an der immer noch Blut klebt.

Er sieht sich um und wirft Clive noch irgendwelche Worte entgegen, bevor er auf unser Apartment zugeht und kurz darauf warscheinlich im Treppenhaus verschwindet.

Kurz darauf öffnet sich die Haustür und eine Stimme brüllt: "Babe! Komm her." Ich zögerte, stand aber dann trotzdem vom Fensterbrett auf und laufe auf den Flur. Negan stand an der Tür und hing gerade seine Jacke auf die Stange. Ich stand einfach nur da und hielt mir meinen Bauch. Die Vorstellung ihm gleich zu sagen das ich schwanger von ihm bin macht mich stottert.

Als er sich zu mir umdreht lächelt er und kommt geschwind auf mich zu: "Ich hab dich so vermisst."

Seine Arme schlingen sich sofort um meinen Körper. Ich erwidere kurz und bevor ich ihm irgendetwas sagen konnte nahm er mich hoch er trug mich sofort ins Schlafzimmer. Währendessen küsste er sanft meine Lippen und ich wäre ihm fast verfallen...doch ich konnte einfach nicht. Die Ersatzfrauengeschichte und das Baby waren für mich zu bedrückend. Das muss ich erst mal klären.

Ich erwiedere den Kuss nicht und versuche Negan von mir wegzudrücken, doch er war zu stark und hatte mich auch schon aufs Bett gedrückt.

"Negan", zische ich trotz seiner Lippen. Ich klopfe gegen seine Brust, doch er reagiert nicht. Ich drücke mit meinen Armen seinen Kopf weg. Erst jetzt bemerkt er das mit mir etwas nicht stimmt. "Verdammt was ist und was verdammt kann SO wichtig sein, das wir nicht nach dem Sex Zeit dafür haben", knurrt er und schiebt mir den BH-Träger über die Schultern.

"Negan...lass uns reden", meine ich sanft und richte mich auf. Meine Hand lag auf meinem Bauch und ich verspürte kurz Schmerzen, was ich mir aber nicht anmerken ließ.

"Sprich", knurrt er und sieht mich gierig an. 

"Stimmt es das du eine Ersatzfrau hast falls ich sterbe?"
Meine Stimme enthielt viel Wut und Enttäuschung. Ich schlucke schwer und halte meinen Blick starr auf seinen gerichtet.

"Woher...", stottert er. "Das ist nicht wichtig", unterbreche ich ihn und sehe ihn an. In meinen Augen platzierten sich bereits erste Tränen.
"Sag mir was du dir dabei gedacht hast", schreie ich und erhebe mich nun vorsichtig. Die Schmerzen in meiner Bauchgegend waren immer noch erhalten und ich hielt mir kurz mit einem kurzen Zischen darauf gefolgt den Bauch.

Negan bemerkte dies anscheindend nicht und stottert die ganze zeit nur vor sich hin: "Ich muss das tun. Ich brauch eine Frau an meiner Seite."

"Du bist so ein Arschloch", schreie ich und laufe ins Bad in dem ich mich fürs erste barrikatiere. Negan klopfte kurz darauf wie verrückt an der Tür, doch dies bekomme ich nur stumpf zu hören da die Schmerzen in meinem Unterleib sich wie ein Dröhnen in meinem Kopf breit machten.

"Ahh", schrie ich und hielt mir den Bauch erneut. Ich sank die Wand hinunter auf den Boden, wo ich kurz unter keinen Schmerzen leidete.
Ich hatte ein wenig Angst das etwas wegen dem Baby nicht stimmte.

"Feena ist alles ok", schrie Negan von draußen.

"Verpiss dich du Arsch!"

Schon kamen die Krämpfe zurück und durchzuckten erneut meine ganze Bauchgegend.

"Feena. Es ist nichts in Ordnung ich hör dich doch schreien", meint Negan von draußen.

Ich antworte nicht wegen meinem Bauch.

"Ich trete jetzt die Tür ein wenn du nicht in 10 Sekunden aufmachst."

Ich wollte schreien und ihn irgendwie davon abhalten doch ich konnte nicht. Ich war ziemlich benommen von den ganzen Schmerzen und Krämpfen.
Mein Kopf lehnte sich gegen die Wand und ich höre nur den dumpfen Knall der Tür die mit einem lauten Scheppern zu Boden fällt.

Verschwommen nehme ich wahr wie er auf mich zuläuft und sich vor mich kniet.
"Schmink...beutel", stottere ich und zeige auf den Beutel.
Negan reicht ihn mir und meint: "Ich glaub das ist nicht der richtige Moment um..."

Ich musste ihm einfach den Test zeigen. Er muss mich nach Hilltop zu dem Gynäkologen bringen. Der weiß ob es meinem Baby gut oder schlecht geht.

Das Leben von unserm Kind hängt davon ab!

Ich glaube ich entwickle erste Mutterschaftsgefühle.

Unter seinem Befehl!Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt