Teil 2
Als ich am nächsten Morgen aufwache, lag Negan nicht mehr neben mir.
Zwar war sein Geruch immer noch im Bett aber von ihm fehlte jede Spur.
Ich stand langsam auf und Decke mich ab. Ich hatte Unterwäsche an. Musste wohl Negan gewesen sein. Er machte das oft, damit ich mich nicht unwohl fühlte wenn ich am nächsten Morgen aufwache.
Ich wandere also aus dem Schalfzimmer Richtung Küche und zu meiner Erleichterung war er noch hier.
"Hey Babe", meint er locker und gab mir einen Kuss auf die Stirn zur Begrüßung.
Ich murmelte nur ein "Morgen".
"Hast du Frühstück da?" Er nickt und stellt mir ein wenig Obst und eine Waffel hin.
"Danke Liebling", antworte ich freundlich und frage an zu essen.
Er saß sich gegenüber von mit auf einem der Stühle.
"Hast du heute Lust mit zu kommen? Ein wenig Rache und Unruhe verbreiten?"
Ich nicke hastig.
Ich liebe diese Art von Negan. Die Bestrafung und am liebsten hatte ich ja Lucille.
"Wir sind ein paar Tage unterwegs, also such dir was zusammen", informiert er mich.
Ich nicke immer nur zur Bestätigung.
Dannach starre ich ihn lange an. Ich war so glücklich ihn zu haben und sicher zu sein. Negan verlieh meinem Leben einen ganz neuen Sinn. Der alte Abschnitt wurde wegworfen und der neue Abschnitt aufgemacht. Und ich war ziemlich glücklich damit. Ich fühle mich frei und Selbstbewusst.
"Ich liebe dich", murmelte ich ihm entgegen.
Wie immer bekam ich ein Lächeln auf die Antwort und ein Luftkuss flog mir entgegen.
Er hatte es noch nie erwiedert, aber ich wusste das er es tat. Sein Ego war einfach zu groß um zu einer Frau "Ich liebe dich" zu sagen.
Männer.
Nach dem Essen packe ich meine Sachen und war nach einer viertel Stunde bereit zum aufbrechen.
Negan öffnet bereits die Haustür und nimmt mir meinen Rucksack ab. Dort hatte ich auch Sachen für ihn eingepackt.
So hielt er also in der einen Hand die Tasche und in der anderen Lucille.
Vielleicht sollte ich schnell erklären wer Lucille ist. Sie ist Negans Waffe und ihr könnt euch das so vorstellen: ihr nehmt einen Stacheldraht und wickelt ihn um einen Baseballschläger.
Fertig.
Man konnte jemanden ganz schön stark damit die Birne einhauen, das hatte ich schon oft genug mitbekommen. Anfangs fand ich es abstoßend und hatte sogar mal in den Busch gekotzt, weil ich dieses Bild nicht ertragen konnte.
Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und konnte sogar hinsehen wenn er zuschlug.
"Vorhin ist Clive zu mir gekommen. Er meinte unsere Gruppe hat die Pisser zusammenbekommen. Sie sind noch bewusstlos und wir müssen nur noch hinfahren", erklärt er mir.
Ich nicke und folge ihm bis nach unten. Ein Wagen stand bereits bereit und wir mussten nur noch einsteigen und losfahren.
Es war bereits 15 Uhr, anscheindend hatte ich fast bis um 2 geschlafen. Reife Leistung Feena!
Negan steigt bei der Fahrerseite ein und ich folge ihm auf die Beifahrerbank.
"Babe. Ich will nicht das dir was passiert ja. Halt dich bitte immer fern wenn es brenzlig wird", meint er besorgt.
"Es wird nichts passieren", versichere ich ihm.
"Ich wollte es dir nur noch mal sagen."
Weitere Worte wechselten wir während der Fahrt nicht mehr. Allerdings schätze ich es sehr, dass sich Negan so liebevoll um mich sorgte.
Er wollte nicht das mir etwas passiert. Es macht mich glücklich, das ich immer weiß das jemand hinter mir steht.
Als wir ankamen, sah ich schon unsere Gruppe. Vor ihnen auf den Knien die "Pisser" wie Negan sie nannte.All ihre Gesichter auf den Boden gerichtet. Ein paar zitterten und ich war gespannt was sie so schlimmes angestellt hatten und was Negan jetzt mit Ihnen vorhatte.
Von draußen ertönt Clive's Stimme: "Also. Dann lernt mal den Chef kennen."
Negan war schon immer für seine triumphierenden Auftritte bekannt.
steigt aus dem Wagen und legt sich wie immer Lucille um die Schultern. Ich grinse kurz als ich die Blicke von den Pissern sah.
"Also. Ihr seit also die, die unsere Männer getötet haben. Warum tut ihr das? Mich verärgert das versteht ihr doch oder? Wer ist hier der Anführer? Mhh. Welcher Pisser ist es?"
"Ich." Ich beobachtet das Geschehen immer noch von der Scheibe aus. Als sich der braunhaarige Typ mit dem dreitagebart bemerkbar machte geht Negan ein paar Schritte auf ihn zu. Lucille wird unter sein Kinn geführt und so wird es langsam nach oben befördert. Er war gezwungen Negan anzusehen.
"Das war doch sicher deine Idee nicht? Warum hast du das gemacht, mhh?"
Er antwortet meinem Liebling nicht. Er hasste das und so packt er einfach den Jüngling neben den Anführer und zieht ihn in die Mitte. "Nein. Nicht", stottert Mr. Anführer ich bin zu cool um zu antworten.
Ach. Du bist sein Sohn", lacht er dreckig und beugt sich zu dem Jungen mit den langen zu einem Pony gestuften Haaren hinunter. "Hab ich recht?" Der kleine nickte.Negan schmeißt ihn auf den Boden und legt ihm Lucille in den Hals. "Bitte nicht", stottert sein Vater. "Denkst du es würde mir was ausmachen? Dir hat es ja auch nichts ausgemacht 100 Männer auszuschalten oder?" Er drückte Lucille fester in die Haut des Jünglings. "Nein. Bitte er ist das einzige was ich noch habe", stottert der Anführer und ihm kommen die Tränen.
"Negan es reicht", zische ich und mache mich bemerkbar.
Mein Weg führt zu ihm und ich verharre dann neben ihm. Langsam drücke ich Lucille weiter von dem Jungen entfernt auf den Boden.
"Ach. Darf ich euch vorstellen. Mein Mädchen Feena. Ihr hattet Glück mit ihm, dank ihr."
"Feena", flüstert eine helle Frauenstimme ungläubig neben mir.
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Unter seinem Befehl!
FanfictionFeena (25) lebt wie viele andere in der Apokalypse ein ganz normales Leben. Ihre Gruppe, bei der sie seit Anfang an dabei ist namens die Saviors hat sie gut aufgenommen und sie und der Anführer Negan haben ein Verhältnis miteinander. Allerdings ist...