28~about harry

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Ich dachte noch eine Weile nach,versuchte ein paar Mal mit meiner besten Freundin zu reden und lag so dann bis 3 Uhr morgens wach.

Ich stöhnte,als ich auf die Uhr sah und bemerkte,dass es sich nicht mehr lohnen würde zu schlafen.Allerdings wollte ich auch nicht die ganze Zeit rumliegen,also entschloss ich mich einen kleinen Spaziergang zu machen.

Da ich mich noch nicht umgezogen hatte,musste ich nur in meine Schuhe schlüpfen und konnte direkt los.

Dafür das es mitten in der Nacht war,war es noch relativ warm,sodass ich nicht fror.

Ich ging ein wenig die Straßen entlang.Das warmgelbe Licht der Laternen schien auf mich hinab,es war wenig los und ziemlich ruhig.

Ich wusste zwar nicht,wo ich war,doch ich machte mir keine Sorgen,schließlich hatte ich ja mein Handy und somit Google Maps dabei.Bei dem Gedanken musste ich leicht schmunzeln.

In meinen Gedanken versunken ging ich durch einen Tunnel.Erst spät bemerkte ich,dass dort eine Person auf dem Boden saß.

Zuerst wich ich erschrocken zurück,entschloss mich aber dann die Person anzusprechen,vielleicht brauchte sie Hilfe.

Langsam und vorsichtig ging ich auf sie zu.Ich war schon immer etwas ängstlich gewesen,was fremde Menschen anging.

Etwa 2 Meter vor ihr blieb ich stehen.

„Hallo?“,fragte ich vorsichtig,um die Aufmerksamkeit der Person zu bekommen,was auch gelang,denn die Person drehte ihren Kopf zu mir.

Da es im Tunnel dunkel war konnte ich nicht erkennen,wer es war,doch ich konnte erkennen,dass es sich bei der Person um einen Mann handelte.

„Ich-ehm..brauchen Sie Hilfe?“,frage ich zaghaft.

Der Mann stand wortlos und langsam auf während ich mich bereitmachte wegzulaufen.

Langsam kam er auf mich zu.

„Hey“,sagte er leise.Obwohl es nur ein Wort war und es so leise war,hatte ich die raue Stimme erkannt.Mit den braunen Haaren und den leicht glänzenden Augen,die sogar in der Dunkelheit leuchteten musste es sich um Harry handeln.

„Was machst du hier?“,fragte ich ihn.Er blieb kurz ruhig,schien nachzudenken. „Nachdenken“,antwortete er dann schließlich kurz und gebunden.Ich nickte,ich verstand ihn. „Worüber?“,fragte ich weiter.Er zuckte mit den Schultern. „Alles einfach“,meinte er „Aber vor allem über Hannah“,fügte er leise hinzu.Bei diesen Worten riss ich meine Augen auf.

Eigentlich war es ja nicht so überraschend,dass es über sie nachdachte,aber trotzdem überraschte es mich irgendwie. „Es macht mich irgendwie fertig“,murmelte er wohl eher zu sich,als zu mir. „Ich wusste von Anfang an,dass da was ist.Ich mochte sie von Anfang an.Ich wusste es einfach“,sagte er diesmal ein wenig lauter. „Was wusstest du?“,fragte ich vorsichtig „Dass ich sie verdammt noch mal liebe!“,schrie er nun und trat mit voller Wucht gegen die Tunnelwand. „Harry“,sagte ich vorsichtig und legte meine Hand beruhigend an seinen Arm,doch er schüttelte sie ab und lief kurz auf und ab,blieb dann stehen und murmelte immer,dass er sie liebte.Er raufte sich die Haare und sah mich dann verzweifelt an.

„Sag was“,forderte er.Ich schaute ihn nur ratlos an. „Sag mir,was ich tun soll“,meinte er.Ich zuckte nur mit den Schultern „Harry“,setzte ich leise an „Du solltest sie vergessen“,riet ich ihm heiser.

Ich musste es einfach tun.Es kam einfach so über mich.

Wenn sich da noch etwas zwischen Harry und Hannah entwickeln würde,wäre alles noch komplizierter als eh schon.Außerdem hatte ich irgendwie im Gefühl,dass es schief gehen würde.Dass Han Harry oder Harry Han verletzen würde.

Ich fühlte mich in dem Moment einfach verpflichtet es zu sagen.

Harry sah mich enttäuscht an.

„Warum?“,fragte er gekränkt.

Jetzt wurde ich unruhig.

Sollte ich ihm die Wahrheit sagen?Aber wenn ich ihm gesagt hätte,was ich dachte und das es einfach mein Gefühl war,wäre er bestimmt sauer geworden.

„Glaub mir einfach“,sagte ich deshalb leise und schaute auf den Boden,um Blickkontakt zu vermeiden.

Ich hörte Harry irgendetwas grummeln,dass sich zustimmend anhörte,also wich ich mit meinen Augen wieder zu seinen.

„Was machst du eigentlich hier?“,fragte er dann.Ich zuckte mit den Schultern.Gute Frage,was machte ich hier?Ich wusste es eigentlich selbst nicht.Also sagte ich einfach die Wahrheit. „Um ehrlich zu sein habe ich keine Ahnung“,gestand ich also und lachte am Ende kurz.Auch Harry schmunzelte. „Einfach den Kopf freibekommen“,setzte ich leise hinzu und Harry nickte verständnisvoll. „Wollen wir ein Stück zusammen gehen?“,fragte er.Ich nickte.Als Harry mir seine Hand ausstreckte griff ich nach ihr,ohne über die Folgen nachzudenken.

Lächerlich,was so eine kleine Bewegung alles verändern kann.

ein etwas kürzeres kapitel :) donnerstag (erster ferientag,wohoooo!) kommt dann noch ein kapitel,bevor ich zwei wochen lang abtauche :D jaa,ich fliege in der nacht von donnerstag auf freitag nach cuba und komm zwei wochen später wieder :3 ich freu mich soo :D nur der flug wird schlimm -.- 13 stunden fliegen,arghh!langeweile pur..aber wofür gibt es wattpad :D ?! fahrt ihr weg :) ? vote&comment wie immer erwünscht :) & dann hören wir uns donnerstag (vllt morgens,mittags,abends oder nachts auf dem weg zum flughafen..keine ahnung,aber auf jeden fall donnerstag :D) byeee <3

English Boys (1D FF)Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt