Kapitel 22: ,,Morgen ist mein Geburtstag.."

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Nachdem wir gefrühstückt haben, stehe ich nun an dem Auto, indem ich auch zum Rudelhaus von der Party gefahren wurde. Ich warte auf Arden, damit er zu mir nach Hause fährt. Ich möchte meine Wechselsachen bevor die Schule beginnt loswerden. Meine Eltern sind schon auf der Arbeit, weswegen ich mir keine Sorgen machen muss, ihn zu erklären warum ich von Arden, anstatt Jill gebracht werde. Als der Geländewagen vor unserem Haus anhält, schnalle ich mich ab und springe mit meiner großen Tasche in der Hand schon mal aus dem Auto heraus und schließe die Haustür auf, nur um sie schnell wieder zu zumachen. Nenn mich paranoid aber Vampire Diaries hat mich zwar gelehrt, dass nur Vampire in ein Haus gebeten werden müssen aber vielleicht ist das im echten Leben bei Werwölfen auch so. Und die geschlossene Tür bietet zusätzliche Sicherheit. Ich weiß das es nicht das netteste von mir ist, aber ich bin auch nicht immer die netteste, nur gerecht. Und außerdem ist es mein gutes Recht, meine Haustür offen stehen zu lassen oder eben geschlossen zu haben.

Oben in meinem Zimmer angekommen, leere ich schnell die Tasche aus und werfe die Boyfriend Hose in meinen Wäschekorb. Hier sieht es aus als hätte eine Bombe eingeschlagen. Das Chaos muss ich nach der Schule beseitigen. Schnell springe ich die letzten Treppenstufen runter und schnappe mir noch schnell eine kleine Packung Nerds und mache mir auch noch schnell ein paar Brote mit Nutella. Fix räume ich alles wieder auf und schlüpfe durch die Haustür, und entdecke Arden mit Sonnenbrille in dem Auto sitzen. Wo hat er die denn her? Mit einem „Wir können losfahren", schnalle ich mich an und lasse mich von ihm zur Schule bringen. Während der Fahrt mustere ich ihn von der Seite. Die Sonnenbrille steht ihm gut, verdammt gut. Arden ist keineswegs ein hässlicher Mensch, nur zeigt er nicht wirklich was für einen Charakter er hat. Auf dem Parkplatz der Schule halten wir an und steigen schließlich aus. Ich laufe auf meine Freunde zu, die ich von dem Parkplatz aus entdeckt habe und ihnen schon zu winke. Arden jedoch zieht mich zu der Gruppe von ihm. Genervt blicke ich ihn an und löse mich von ihm. ,,Arden ich verbringe fast das ganze Wochenende mit dir, da kann ich doch wohl mal mit meinen Freunden in der Schule was machen oder? Das gleich gilt auch für nach der Schule und vor der Schule. Eigentlich für immer.", mecker ich ihn entrüstet an. Mit einem Nicken lässt er von mir ab und geht zu seinen Freunden, während ich mich auf den Weg zu meinen Freunden mache. Manchmal ist er nun wirklich etwas nervig, oder eher gesagt anhänglich. Ich quatsche noch mit Jill und Ivor ein bisschen über das restliche Wochenende, und was nach unserem Treffen im Café passiert ist bis die Schulklingel klingelt und ich mich in den Englischunterricht mache. Toll jetzt sitze ich wieder mit Arden im Unterricht, und muss mir wahrscheinlich noch irgendwas von ihm anhören.

,,Guten Morgen Klasse. Am Freitag hatte ich euch gebeten eure Dialoge fertig zu schreiben. Allerdings möchte ich euch heute noch ein wenig Zeit geben, damit ihr diese auch einstudieren könnt. Ihr habt ungefähr 20 Minuten Zeit. Hinterher werden wir zwei von den Dialogen hören.", begrüßte uns der Englischlehrer und erklärt uns die Aufgabenstellung, für die ersten Minuten von dem Unterricht. Ich drehe mich mit einem Augenrollen und einem genervten Stöhnen zu Arden um, der mich mit einem Grinsen ansieht und dannn mit den Augenbrauen wackelt. ,,Arden denk gar nicht erst dran, wir werden jetzt die Aufgaben schön weitermachen.", teile ich ihm mit, und mache ihm somit einen gehörigen Strich durch seine Rechnung. Wie schade für ihn. Nicht. ,,Aber Gwen, wir haben doch schon längst die Aufgaben beziehungsweise den Dialog von Freitag fertig, was glaubst du weswegen wir uns am Freitag noch so unterhalten konnten?" Mist! ,,Na ja wir können trotzdem noch mal den Dialog durchgehen und nach Fehlern suchen. Meinst du nicht auch? Falls wir unseren Dialog präsentieren müssen, soll der sitzen." Mit einem Nicken stimmt er zu und wir gehen noch mal den Dialog durch. Als die Zeit um ist, wurden zwei Partner aufgerufen ihren Dialog vorzustellen. Kurzzeitig dachte ich schon, wir müssten unseren Dialog vorstellen. Zum Glück wurden wir aber nicht aufrufen, denn ich hege wenig Interesse mit Arden vor der ganzen Klasse einen Dialog vorzustellen. Bei beiden Partnerarbeiten soll jeder aus der Klasse ein Feedback geben. Während sich die Stunde wie Kaugummi zieht, weil spätestens nach der sechsten Person jeder das gleiche sagt, zähle ich die Linien auf meinem Blatt Papier. Schließlich komme ich an die Reihe und nenne eine positive Sache, die ich und allem Anschein nach die ganze Klasse auch gut finden.

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