Samstag, 26.7
,,Arden kannst du das Lied lauter machen?", frage ich ihn und rutsche ein wenig auf dem Beifahrersitz rum. Während er das Lied lauter macht singe ich mit und bewege meine Arme passend dazu und tanze somit zu den nächsten Liedern auf der Autofahrt zum Schwimmbad. Meine Mutter hat mich praktisch dazu gezwungen mit Arden im Auto zu fahren. Sie einte, dass sie schon mal losfahren würden und dort auf mich warten würden. Ich wüsste ja die Adresse. Da Collin noch einen Kumpel abgeholt hat den er mitgenommen hat stand ich dann da so ziemlich alleine und musste auf Arden warten. Ein Trost war es, dass ich zum Glück meine Hausschlüssel bei mir hatte und deswegen rein gehen konnte und gewartete hatte, bis Arden mir geschrieben hat.
Am Schwimmbad angekommen sehe ich schon wie alle am Eingang stehen und auf uns warten. Mein Vater unterhält sich mit Collin und Tyler, während meine Mutter sich nach uns umschaut und uns zuwinkt als sie Arden und mich entdeckt. Kurz nachdem Arden den Wagen anhält schnalle ich mich ab und schnappe mir meine Tasche als ich vom Sitz hüpfe und auf die Gruppe dicht gefolgt von Arden zuschlender. ,,Ach wie schön, jetzt wo alle da sind können wir ja reingehen." Ja okay ich weiß wir sind ein wenig später angekommen, ich habe es verstanden. Schwatzend gehen meine Eltern vor und bezahlen die Chipkarten, während Arden und ich den Schluss bilden. ,,Du hast nichts darüber gesagt, dass dein Bruder noch wen mitnimmt." Sein Ernst? ,,Es stand doch noch nicht mal richtig fest ob jetzt ein Kumpel mitkommen würde oder nicht.", kommt es kurz angebunden von mir. ,,Wieso, ist das ein Problem?" ,,Ja ist es." ,,Es wird schon nichts passieren...", beschwichtigte ich ihn. Auf einmal greift er mit seiner Hand um meine Taille und zieht mich an ihn ran und geht mit mir im Gleichschritt zu den Umkleiden, bis wir uns kurz trennen. Er geht mit dem Tyler, Collin und mit meinem Vater in die Umkleide, während ich mit meiner Mutter in die Umkleide gehe.
Während ich meine Tasche in den Spind tue bemerke ich den scharfen Blick von meiner Mutter auf dem Rücken. Seufzend lasse ich von dem Spind ab und drehe mich zu meiner Mutter. ,,Was ist denn?" ,,Nichts, Nichts alles gut. Mach nur weiter.", schmunzelt sie und dreht sich einmal kichernd um. Augenverdrehend mache ich mich wieder an dem Schrank zu schaffen und ziehe mir meine Klamotten aus. Praktischerweise habe ich mir meinen Bikini schon runtergezogen und schmeiße alles in den Spind und schließe ab. Mit der Chipkarte in der Hand und einem Handtuch in der anderen mache ich mich in meinen sexy pinken Plüschbadeschuhen auf den Weg zum Ausgang. Vor der Tür warten schon die werten Herren etwas ungeduldig und laufen vor, als sie mich aus der Umkleide heraustreten sehen. Zwar ist es nicht das erste mal, dass ich im Bikini vor Arden stehe, aber jetzt wo er mich so eingehend mustert fühle ich mich ein wenig unwohl in meiner Haut. Er gleitet mit seinem Blick komplett über meinen Körper weswegen ich mir mein Handtuch vor den Bauch halte, um den Bauch ein wenig zu bedecken. ,,Komm wir gehen auch mit.", gebe ich standfest von mir und ziehe ihn hinter mir her. Jungs... pfff. Ich habe ihn doch auch nicht inspiziert wie ein Arzt seinen Patienten untersucht. Direkt, als wir in die Halle kommen, schlägt mir eine Hitzewelle entgegen. Immer noch Arden hinter mir herziehend laufe ich meinen Eltern und den beiden anderen Menschen vom anderen Geschlecht hinter her und setze ich zu ihnen auf eine freie Liege.
Zusammen mit meiner Mutter liegen wir hier und entspannen uns in der angenehmen Wärme vom Schwimmbad und plaudern über die neusten Trends, die in der Vouge vorgestellt werden. Zun Glück sind wir beide der Meinung, dass man Autoreifen nicht als Kleidung tragen sollte, wie es bei der Pariser Fashion Week war. Kurz greife ich nach links und hole meine Kopfhörer und stecke sie in ein Handy und spiele meine Remixes ab. Leicht verträumt bewege ich mich auf der Liege und gehe im Kopf die Tänze zu den Liedern durch, bis ich plötzlich nass werde. Schlagartig reiße ich meine Augen auf und sehe einen grinsenden Collin über mir stehen. Mit einem fragenden Blick hole ich meine Kopfhörer raus und stoppe das Lied. Auf einmal werde ich hoch gehoben und zu den Becken getragen. Verzweifelt versuche ich mich aus seinen Armen zu kämpfen, und kratze ihn mit meinen Nägeln an den Armen, am Bauch, an den Schultern und am Rücken. ,,Ey lass das!", kommt es harsch von ihm worauf ich ihn provozierend anschaue. ,,Was wenn nicht?", frage ich und bereue diese Frage Sekunden später, da er mich hoch wirft und wieder auffängt. Wenn er mich jetzt fallen gelassen hätte, dann Gnade ihn Gott... Dann würde das Werwölfchen kommen und meine Eltern. Während er immer zu weiter geht, sehe ich Arden im Becken stehen und uns beobachten. Collin geht auf ihn zu und Arden kämpft sich im Wasser ebenfalls an den Rand vor und bleibt da stehen. Kurz bevor Collin am Beckenrand steht und reinspringen möchte lässt er mich los.
Ich falle, falle, falle und werde dann ruckartig gestoppt. Meine Augen habe ich aus Reflex zusammen gekniffen und kann somit nichts sehen, was mich gestoppt hat. Nach einigen stockenden Atemzügen in denen ich realisiere, was mein Bruder gerade gemacht hat öffne ich zaghaft meine Augen und sehe in das Gesicht meines Retters. Arden. Mit einem leichten Grinsen hält er mich in seinen Armen und schaut mir in die Augen. ,,Könntest du mich bitte runterlassen?", frage ich ihn ganz lieb und klimper mit den Augen. ,,Klar gerne.", kommt es von ihm und lässt mich in das kalte Wasser fallen. Wie nett er doch immer ist. Schnell tauche ich hoch und versuche ihn durch den Schwung nach oben unter Wasser zu drücken, doch er bewegt sich gerade mal einen Centimeter... Was ein Fels er doch ist. ,,Was versuchst du da Gwen? Es sieht zugegeben ziemlich lustig aus." Er soll aufhören sich über mich lustig zu machen, während ich hier versuche ihn runter zudrücken. ,,Ich versuche dich unter Wasser zu drücken, doch du Fels bewegst dich kein Stück.", gebe ich murrend von mir. ,,Versuch es ruhig weiter, du wirst es nicht schaffen. Ich bin zu stark für dich Kleines.", gibt er lachend von sich und wuschelt mir einmal durch die Haare. Bei dem Namen Kleines läuft mir ein warmer Schauer über meinen Rücken der sich angenehm über meinen ganzen Körper ausbreitet. Nach noch unzähligen versuchen seufze ich ergeben ein ,,Ich gebe es auf...", und lasse von ihm ab und streiche mir meine Haare aus dem Gesicht. ,,Komm wir gehen in den Struden.", schlägt Arden vor und zieht mich sofort am Arm durch das Wasser auf den Strudel hin. ,,Habe ich denn überhaupt eine Wahl gehabt?", frage ich ihn schmunzelnd und beginne kurz darauf zu husten, weil ich eine beachtliche Menge Wasser geschluckt habe. Sofort stoppt Arden und klopft mir sachte auf den Rücken, bis sich alles beruhigt hat. ,,Wieder alles gut?", kommt es etwas besorgt von ihm. Echt faszinierend wie schnell sich seine Stimmungen verändern können. Mit einem Nicken signalisiere ich ihm, dass alles wieder gut ist und laufe ihm dieses mal eigenständig hinterher und werde nicht gezogen.
Am Strudel angekommen schwimmen wir hinein und lassen uns durch das Schwimmbad treiben und versuchen sogar einige male gegen den Strom zu schwimmen, was bei Arden besser funktioniert als bei mir. Ich werde jedes mal weg gerissen, wenn ich mich auch nur versuche umzudrehen. Danach ist er so gnädig und lässt mich zurück auf meine Liege, aber nur, weil er selber es sich auch auf seiner Liege gemütlich macht. Die restliche Zeit pendeln wir immer zwischen den Becken und den Liegen hin und her und sind am Ende des Tages ziemlich ausgelaugt. Gerade möchte ich meine Sachen zusammenpacken und diese vom Boden aufheben, als ich es hinter mir zischen höre. Erschrocken über diesen tierischen Laut drehe ich mich um und sehe Arden, der mich beobachtet und sich einmal durch die Haare fährt. Verlegen streiche ich mir über mein Schlüsselbein und greife meine Sachen und mache mich auf den Weg in die Umkleide und Dusche.
Grüße gehen raus an Lee Ann und Finja💓
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DieautorinvonWP
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Wolfsblut
Loup-garouOpen End bis jetzt. Die Geschichte hört mittendrin auf!! Ausschnitt: Schlagartig drehe ich mich in der Mensa nach Arden um und das ist das erste mal, dass ich mich nach ihm umsehe. Ich bemerke wie er gespannt zu uns sieht und ich könnte schwören, da...
