,,Apple was möchtest du haben. Chips oder Schokolade oder was ganz anderes?"Ouh ein sehr interessanter und zweideutiger Unterton. Fragend kommt er mit einem Grinsen auf mich zu und legt seine Hände auf meiner Hüfte ab. Ein kleines Kribbeln entsteht in meiner Bauchgegend, wegen seiner zaghaften Berührung. Langsam fährt er mit seinen Händen hoch und wieder runter, bleibt aber fast immer auf der gleichen Stelle.
,,Wirklich, musst du mich wirklich Apple nennen?" Schon während der Autofahrt hat er mich Apple genannt. Er fand das ganz lustig, ich nicht.
,,Hast du zufällig ein paar Birnen hier? Ich verspüre gerade eine große Lust mir ein paar Birnen zu schneiden. Möchtest du auch ein wenig haben?" ,,Ich kann mal gucken gehen ob wir Birnen haben, Elazia isst auch sehr gerne und sehr viele Birnen." er geht zum Kühlschrank und greift nach oben zu der Schüssel und gibt mir diese, in der sich noch drei Birnen befinden. „Drei Birnen für dich, Apple.", er gibt mir die drei und stellt die Schale wieder auf den Kühlschrank. Unterdessen murmel ich ein Danke und mache mich daran diese zu schneiden. „Du möchtest keine?" Er verneint meine Frage und holt dann trotzdem Chips heraus und füllt diese in eine Schale, dazu stellt er diese mit zwei Packungen an Schokolade auf den Couchtisch und schaltet schon mal den Fernseher ein. „Was möchtest du gucken, hast du Wünsche?" „Nein ich lasse mich überraschen, such du dir einfach was aus." Mit einem Nicken verschwindet Arden aus dem Wohnzimmer und geht die Treppen hoch. Kurz ist es still und dann höre ich, wie er eine Tür öffnet und wieder schließt. Gemächlich schneide ich meine Birnen weiter und lege sie in eine Schale. Die wenigen Abfallprodukte schmeiße ich in den Restmüll, gleichzeitig schließe ich den Müll mit einem sanften Hüftschwung und gehe ins Wohnzimmer um mich auf die weich gepolsterte Couch zusetzen.
„Gwen ich habe da einen ganz tollen Film für uns." Schelmisch grinsend setzt er sich zu mir und schwenkt den zweiten Teil von Fifty Shades of Grey vor meinen Augen herum.
„Suchst du dir Inspiration?" Schmunzelnd lehne ich mich zurück.
„Ja um das alles später mit dir und an dir auszuprobieren."
Grinsend läuft er auf den Fernseher zu und legt die DVD ein damit er den Film starten kann. Das Licht wird gedimmt und er kommt zu mir und legt einen Arm um mich. Wir schauen beide den Film und lehne mich ein wenig an ihn ran.
Mit seinen Fingern kreist er auf meinem Oberarm und fährt auf und ab und versprüht eine entspannende Atmosphäre. Das lauschen seines langsamen Herzschlags trägt dazu bei. Trotzdem muss ich mich kurz von ihm entfernen, um nach meinen Birnen greifen zu können, die ich mir so gut es geht auf meinen Schoß ablege und kuschel mich wieder an Arden. Zwischendurch knabber ich immer wieder an meiner Birne bis nur noch fünf Scheiben von den ursprünglichen sechzehn Scheiben übrig sind. Schade, die waren doch so lecker und jetzt muss ich de einsparen. Rasch bahnt sich eine Hand von Arden an und stibitzt sich eine von den fünf Birnen. Toll, jetzt habe ich nur noch vier. Böse schaue ich ihn an, doch er zerquetscht nur mein Gesicht und tippt mir auf meine Nase. „Ich dachte du willst keine?", fragend sehe ich ihn an. „Jetzt wollte ich aber doch eine." Ich verschränke meine Arme vor der Brust und gucke wieder zum Fernseher.
„Ich glaube ich möchte noch eine." „Wehe!" Schnell schlage ich seine Hand aus dem Weg um meine Birnen vor ihn zu schützen. Seine Hand legt er auf meinen Oberschenkel ab und platziert sie immer wieder aufs neue dahin, nachdem ich sie weg gedrängt habe. Gut dann lasse ich es einfach. Das gedimmte Licht kommt mir so vor, als wurde es noch ein bisschen mehr gedimmt, doch ich täusche mich. Fokussiert schaue ich den Film weiter und ignoriere Arden, der auf meinem Oberschenkel kleine Kreise malt, wie er es vorhin auch auf meinem Oberarm gemacht hat. Gerade als zusehen ist, wie Christian Ana mit dem Stab, den sie an den Beinen hat umdreht und sie auf dem Bauch vor Christian liegt flüstert Arden mir zu, dass er das später auch mit mir machen wird. Mir wird ganz heiß und mein Schambereich zieht sich einmal kurz zusammen. Er grinst mich dreckig an und wackelt mit seinen Augenbrauen. Indem er mit seiner Hand höher zu meinem Intimbereich fährt werde ich immer unruhiger, bis er anhält und wieder damit beginnt seine Kreise zu malen. Irgendwann lege ich meinen Kopf auf seiner Schulter ab und schaue mit ihm noch weiter den Film.
„Hast du jetzt genügend Inspiration?" „Ich denke fürs erste reicht das.", seine Augen gleiten einmal an mir herunter und er legt seine Hand noch ein Stückchen höher. Meine Augen weiten sich, während er meine Reaktion beobachtet und sie sogar noch ein bisschen mehr herausfordert. Er streckt seine Finger aus und tippt auf meiner Haut herum. In meiner Intimzone zieht sich alles an und entspannt sich kurz darauf wieder. Ihm scheint das nicht entgangen sein, was mich sonst gewundert hätte. Seine Finger waren ja genau da. Der Film geht zu Ende und seine Hand liegt mittlerweile nur noch still auf meinem Oberschenkel und strahlt eine unglaubliche Hitze ab. Mir ist schon leicht warm, aber mit seiner Hand ist mir noch wärmer. Jedoch gefällt es mir, dass er sie auf meinen Schoß gelegt hat und mich teilweise gekrault hat. Das hat eine gewisse Intimität.
„Was wollen wir jetzt machen?", frage ich leise. „Ich habe keine Ahnung. Wir könnten die Filmszenen nachmachen bei der einen mit dem Stab bräuchte ich vielleicht ein wenig Übung. Ich hätte nichts einzuwenden." Verlegen kicher ich und schüttel meinen Kopf. Grinsend nimmt er mich in den Arm und kuschelt sich an mich. Mir ist immer noch warm und ich habe das Gefühl, dass ich eine totale Hitze ausstrahle. Nicht , dass ich stinke! Kurz löse ich mich von ihm und ziehe mir meinen Rollkragenpullover aus und richte mir mein Top und kuschel mich wieder an ihn ran. Nach längerer Zeit wird die Position an meinem Hals unangenehm, wenn er die ganze Zeit so gestreckt ist, damit ich meinen Kopf auf seinem Kopf ablegen kann. Ich hebe meinen Kopf an und dehne meinen Hals ein wenig, doch trotzdem hat sich nichts gelockert. Vielleicht habe ich mir einen Nerv eingeklemmt.
,,Willst du deinen Kopf auf meinem Schoß ablegen? Wäre das gemütlicher für dich?",fragend sieht er mich an und klopft auf seinen Schoß. Kurz überlege ich, nehme dann das Angebot aber an. Wenig später nimmt er sich eine Strähne aus meinen Haaren und spielt mit dieser die ganze Zeit. ,,Ich mag deine Haare. Sie sind schön weich und lang." ,,Dankeschön." ,,Schon mal über einen Kurzhaarschnitt nachgedacht?", fragt er lachend, empört drehe ich meinen Kopf zu ihn um und schaue ihn böse an. ,,Nein habe ich nicht und mache ich auch nicht. Die sollen noch länger werden." ,,Dann darf man sie dir nicht abschneiden?" ,,Richtig, man darf sie mir nicht abschneiden." Augenrollend drehe ich meinen Kopf wieder auf die Seite. ,,Naja ich kann sie dir ja im Schlaf abrasieren." , höre ich ihn noch murmeln. ,,Auch das nicht.", hänge ich empört hinter her. ,,Ist ja gut!", beschwichtigend hebt er seine Hände, spielt aber dann weiter an der Strähne.
Den ganzen Abend hatten wir dann nur noch geredet und mussten für mich nochmal kurzfristig kochen, weil ich auf einmal großen Hunger hatte. Zu erst wollte ich nicht, aber nachdem mein Magen immer wieder geknurrt hat meinte Arden, dass er mit kochen würde, nur damit ich etwas zu essen bekomme. Das klingt ja so, als würde ich sonst nie etwas essen. Zusammen saßen wir dann mit einer Portion Spaghetti im Wohnzimmer auf der Couch. Gerade sind wir dabei uns fertig zumachen. Arden ist im Badezimmer und putzt sich seine Zähne und macht sich fertig, während ich mich in seinem Zimmer umziehe und mich in Leggings und T-shirt auf sein Bett setze und warte, damit ich noch in das Bad gehen kann. Nach kurzer Zeit kommt er in das Zimmer und ich mache mich im Badezimmer fertig und lege mich dann unter der Decke zu ihm.
Ein paar Fragen:
1. Du wärst der erste Mensch der in Kontakt mit Außerirdischem Leben (das unserer Lebensform ähnelt) kommt. Was wäre deine erste Reaktion?
2. Was war zuerst da? Das Huhn oder das Ei?
3. Du bist ein Umweltaktivist und hättest die Möglichkeit, dass jeder auf der Welt dir zuhört. Was würdest du sagen?
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Wolfsblut
Loup-garouOpen End bis jetzt. Die Geschichte hört mittendrin auf!! Ausschnitt: Schlagartig drehe ich mich in der Mensa nach Arden um und das ist das erste mal, dass ich mich nach ihm umsehe. Ich bemerke wie er gespannt zu uns sieht und ich könnte schwören, da...
