Mittwoch, 23.7
Mittlerweile ist es Mittwoch und ich bin gerade zu Hause angekommen und setze mich an meine Chemie Hausaufgaben. Warum gibt uns die Lehrerin auch so viele Aufgaben auf? Ich mein reicht es nicht wenn wir schon gestern von vielen anderen Lehrern Hausaufgaben aufbekommen haben? Doch dagegen kann ich leider nichts ändern und somit setze ich mich ein wenig angesäuert an meinen Schreibtisch und fange mit dem Chemie Hausaufgaben an. Nachdem diese fertig sind räume ich alles in meiner Schultasche. Danach überkommt mich eine große Langeweile, was soll ich denn jetzt noch machen? Ich schmeiße mich auf das dunkel farbige Bett und denke an die letzten Tage zurück es ist einiges geschehen. In Sport haben wir jetzt eine professionelle Tanzlehrerin bei uns, die uns das Tanzen näher bringen soll, dann das an der Übernachtungsparty bei Jill mit der Vase, den Wettbewerben und der Kissenschlacht, Das Abendessen mit meinen Eltern, die Poolparty, die wir so spontan gegeben haben und anschließend noch gegrillt hatten. Dann noch wie Arden und ich uns näher gekommen sind und uns immer besser mit einander verstehen. Er denkt nicht mehr, dass ich bei jeder passenden Gelegenheit flüchten würde und ich habe auch nicht mehr daran gedacht. Ach ja und der Angriff auf mich von dem Werwolf, wo ich auf einen Baum geflüchtet bin, an dem ich dann lange Zeit sozusagen gehangen habe und dann abgestürzt bin und komischerweise auf den Füßen gelandet bin. Schon zwei Dinge, die einfach so komisch sind. Erst das mit dem Sturz und dann mit der Vase bei Jill Zuhause. Aber was kann das denn auf sich haben. Meine Gedanken spielen mir doch bestimmt einen Streich!
Aber bei den beiden Sachen hatte ich immer mir vorgestellt wie ich zum Beispiel im Flug mich irgendwie drehe oder so und dann sicher Lande und mir nichts breche oder verstaubte. Das hatte ich mit meinen Gedanken mir vorgestellt. Ebenso ist es auch mit der Vase gewesen, die bei Jill fast auf den Boden gefallen wäre, wenn nicht wieder so was komisches passiert wäre. Dieses mal schwebte die Vase für 2 bis 3 cm über dem Tischboden. Das kann ich mir doch nicht eingebildet haben! Auch bei der Situation hätte ich mir vorgestellt, wie die Vase einfach über dem Tisch schwebt. Vielleicht geht das ja jetzt auch. Ich greife nach dem Kissen über mir und lege es vor mir hin und setze mich im Schneidersitz aufrecht hin. Jetzt konzentriere ich mich auf das Kissen und stelle mir vor, wie es durch den ganzen Raum fliegt. Ich stelle mir vor, wie das Kissen anhebt und immer höher steigt, und an Tempo zunimmt. Ich kann es spüren. Ja, es fliegt durch den Raum. Ich öffne meine Augen und erblicke zu meiner tiefen Enttäuschung ein Kissen welches sich noch nicht einmal einen Centimeter bewegt hat. Es liegt immer noch auf der gleichen Stelle wie vorher. Schnell verwerfe ich in Gedanken den Gedanken von einem fliegendem Kissen und versuche nicht mehr daran zu denken, wie ein Kissen hier durch den Raum hätte fliegen können.
Plötzlich bewegt sich etwas vor mir und ich muss mit einem Schrecken feststellen, dass es das Kissen ist, welches sich ein wenig anhebt und in der Luft gefährlich wankt, als wäre es ein Schiff, welches im tosendem Meer droht unterzugehen. Schnell fokussiere ich mich wieder auf das Kissen und krame Gedanklklich in dem Papierkorb um meinen Gedankengang von dem Kissen hervor zu holen. Ich stelle mir erneut vor, wie das Kissen ein wenig Höher steigt und lasse diesesmal meine Augen offen. Es wackelt immer noch sehr stark! Ich versuche das Kissen zu beruhigen, damit es nicht mehr so viel. Nach einigen großen Anstrengungen und 2 Minuten später schaffe ich es, dass das Kissen nur noch kaum wackelt . Nachdem ich diese kleine Hürde überwunden habe versuche ich mit der Höhe zu spielen und sie auf eine Höhe zu regulieren. Manchmal lasse ich das Kissen steigen und konzentriere mich nicht genug und deswegen fällt es auf das Bett mit einem leisem Geräusch.
Es funktioniert auch so. Aus Spaß hebe ich meinen Arm und versuche mit meinem Arm und meinen Fingern die Höhe zu verändern. Erst komme ich gar nicht damit klar und muss erstmal meine Gedanken mit meinem Arm ,,verbinden,,. Doch nach längerer Zeit klappt es und ich kann mit meinem Arm die Höhe einstellen und lasse es auf das Sofa fliegen. Ok nein ich versuche es, doch plötzlich schnellt das Kissen hoch und fliegt unkontrolliert in dem Raum herum. Gehetzt versuche ich das Mini Ufo unter meine Kontrolle zu bringen. Kurz knallt es gegen das Fenster bevor es danach auf den Boden fällt. Vor schreck und Angst jemand könnte in das Zimmer kommen lasse ich es kurz außer Augen. Schnell lasse ich es mit einer Handbewegubg zu mir fliegen, doch anstatt, dass es wirklich zu mir fliegt, fliegt es auf Arden's Kleiderschrank. Diesesmal mache ich die Handbewegung sauberer und lasse das Kissen zu mir fliegen.
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Wolfsblut
WerwolfOpen End bis jetzt. Die Geschichte hört mittendrin auf!! Ausschnitt: Schlagartig drehe ich mich in der Mensa nach Arden um und das ist das erste mal, dass ich mich nach ihm umsehe. Ich bemerke wie er gespannt zu uns sieht und ich könnte schwören, da...
