Schwarz und Undurchdringlich

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~Simon
Sie lag keuchend vor mir. Ich machte meinen Koffer auf. Definitiv Gift. Ich holte zwei kleine Fläschchen aus dem Koffer. Eines mit einer blauen und eines mit einer gelben Flüssigkeit. Ich nahm weitere Kräuter, ein Schneidebrett und ein Messer aus dem Koffer. Ich hackte die Kräuter klein und tat sie in die gelbe Flasche. Ich schüttelte die Flasche und stellte sie hin. Plötzlich hörte ich ein klägliches "Hilfe" aus ihrem Mund und sie fing an zu würgen. Eine Allergie. Ich musste mich beeilen. Ich beugte mich über sie. Da sie gerade eh alles vollsabberte strich ich ihr einfach die Spucke von der Backe und tat sie in die Blaue Flüssigkeit. Sie wurde lila und fing an zu Blubbern. Ich kippte beide Flüssigkeiten in einen Behälter. Sie wurde smaragdgrün. „Hey du musst das jetzt runterschlucken." sagte ich noch als ich bemerkte, dass es sinnlos war. Sie würde es niemals schlucken können. Mir kam eine Idee. Ich schluckte meine Spucke runter, zog einmal kräftig die Luft ein und nahm das Gegengift in den Mund. Ich kniete mich vor sie aufs Bett. Ich stützte sie mit der linken Hand und Küsste sie. Ich biss ihr auf die Lippe und sie wollte unter dem Würgen einen Schrei von sich geben, dass nutzte ich und drückte ihr mit der Zunge das Gegengift in den Mund. Dann packte ich ihren Kopf und drückte ihn nach hinten, damit sich ihre Speiseröhre genug öffnete. Dann legte ich sie wieder aufs Bett. Ein Teil des Gegengifts lief ihr wieder aus dem Mund, aber das Meiste hatte sie geschluckt. Kurz danach hörte sie auf zu würgen und zu zucken. Ihre Haut war klatschnass. Welches Arschloch wollte sie vergiften. „Dein Körper dürfte sich jetzt von alleine wieder regenerieren." sagte ich zu ihr und Kletterte aus dem Fenster. Ich sah noch, wie sie auf stand und eine Karte vom Schreibtisch holte. Auf ihr war eine Nummer und ein Bild eines Gesichtsausschnittes. Ich konnte ein schwarzes Auge und eine schwarze Haarsträhne erkennen. Ich dachte mir nichts dabei und schrieb Jack, dass er mich holen solle. Er erschien und wir verschwanden.

~Loony
Mein Handy klingelte. Der Mann lag schwitzend vor mir. Er wollte immer noch nicht reden. Ich legte meine Hand auf seine Brust und die Adern an meinem Arm wurden schwarz und traten hervor. Er fing an zu schreien. Ich ging an mein Handy. „Hallo sie brauchen eine Auftragskillerin?" sagte ich. Auf der anderen Seite antwortete mir jemand schüchtern. „Ja, mein Freund wollte mich vergiften." „Ok und jetzt soll ich ihn Töten? Bist du dir sicher?" fragte ich nach. Kurz herrschte Stille. Nur das Rauschen der schlechten Telefonqualität. Dann antwortete sie „Ja ich bin mir sicher." „Ok, soll ich noch irgendwas vorher machen. Brauchst du Infos von ihm oder soll er auf eine Bestimmte Weise sterben?" fragte ich. „Nein, er soll einfach sterben." sagte sie. „Ok ich werde es noch heute Nacht erledigen. Du weist ja wie du mich bezahlen kannst." sagte ich. Ich legte auf. „So und jetzt zu dir." sagte ich zu dem immer noch schreienden Mann vor mir. Ich lies ihn los. „Willst du jetzt reden?" fragte ich grinsend. „Der Code ist 48 36 99." gab er keuchend von sich. „Geht doch!" sagte ich dabei legte ich spielerisch meine Hand an seine Wange und strich ihm mit dem Daumen über die Lippen. Sie wurden schwarz und von dort aus verbreitete sich das Gift in seinem ganzen Körper. Ich lies ihn liegen und ging zum Ausgang der Sporthalle. Beim Ausschalten des Lichts ballte ich meine Hand zu einer Faust und der Mann explodierte.

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