Stellvertretender Mensch

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~Ferro
„Ich werde dich jagen. Sie werden dich verfolgen bis sie dich finden." brüllte mir Askaroth mir hinterher während ich mich entmaterialisierte. Ich hatte das komplette Spell Deck mitgehen lassen. Ich war der erste Hell Knight der es aus der Hölle geschafft hatte. Ich musste in der Oberwelt materialisieren. Aber er hatte Recht, er würde mich Jagen. Ob sie mich auch bekommen würden war die Frage.

~Furio
„Was war das für ein Block?" fragte ich Giana. „Er beinhaltet die Böse Stimme." sagte sie. „Mit ihr hat er die Macht die er Braucht um die Apokalypse einzuleiten." ergänzte sie. „Was meinst du mit Apokalypse?" "Das komplette Auslöschen aller Biologischer Organismen." sagte Giana. „Woher weißt du das?" fragte ich wieder. „Ich träume von Simon, jede Nacht." sagte sie.  „Wir müssen ihn aufhalten." ergänzte sie.  „Werden wir." sagte ich.

~Tiffany
Sam stand vor seiner Wohnung und schrieb in sein Buch. Als wir das Haus in dem Ich erschaffen worden war verlassen hatten, hatte Sam ein Portal geöffnet und wir waren durch das Portal in das Elysium gegangen. Es war eine grüße Insel im Himmel auf der eine Stadt stand. Alle dort waren so entspannt und ruhig. Als Sam fertig wurde, riss er die Seite aus dem Buch heraus, zerknüllte sie und warf sie hinter sich. Er machte einen Schwenk mit der Hand und noch in der Luft wurde das Papier zu einem Papierflieger, schoss Richtung Rand der Insel und stürzte sich dort in den Abgrund. „Das System wird einen Stellvertreter für die Menschen aussuchen. Sein Name wird auf dem Blatt erscheinen." sagte Sam und schloss seine Wohnung auf.

~Giana
Wir stiegen in den schwarzen Pick Up von Carlos. Furio legte die Hand auf seine nasses T-shirt. Die Nässe verschwand und plötzlich hatte Furio ein Messer in der Hand. „Schau mal. Ich hab das von Mikel Myers fast Perfekt getroffen." sagte Furio. „Kannst du bei mir in der Küche lassen." sagte Carlos. „Du kannst Wasser zu Waffen machen?!?" sagte ich. „Ja und auch wieder andersrum, allerdings nicht jede Waffe und auch nicht immer." sagte Furio. Wir waren bei einem Haus angekommen. Es war Groß und doch irgendwie gemütlich. „Carlos Haus wird dir gefallen." sagte Furio. Wir stiegen aus und gingen durch denn Vorgarten zur Haustür.
Carlos schaute von außen durch den Türspion. Ich schaute verwirrt. „Er ist nur ein bisschen paranoid" sagte Furio. Carlos nahm seinen Schlüsselbund, nahm den Schlüssel und schloss auf. Als ich die Wohnung betrat, kam mir ein alter Geruch entgegen. „Kurze Vorwarnung, geh am besten nicht in den Schuppen. Der Geruch von  leichenverätzender Bleiche ist nicht so angenehm." sagte Carlos während er das Wohnzimmer betrat. „Du kannst das Zimmer im zweiten Stock belegen." ergänzte Carlos. Ich stieg die steile Treppe rauf und lief durch den kurzen und engen Flur zu dem Zimmer. Es gab noch eine weitere Treppe im dritten Stock. Am Geländer hingen lauter Marionetten. Ich betrat mein Zimmer, im Gegensatz zum Rest des Hauses war es etwas moderner eingerichtet. Ich legte mich auf das große Bett. Es war so bequem. Ich schlief eine Weile bis plötzlich ein Papierflieger gegen das Fenster knallte. Ich stand auf, öffnete das Fenster und holte ihn. Auf dem Zettel stand Camilia Flameheart.

~Simon
Ich lief mit Loony im Arm auf einer Straße in Metropole City als mich hinten am Kopf ein Papierflieger erwischte. Ich drehte mich um, hob ihn auf und öffnete ihn. Auf dem
Blatt Papier stand Stellvertretender Mensch: Camilia Flameheart. Ich zeigte es Loony und wir wussten was zu tun war. Eine halbe Stunde später war ich im Raum für meine Maschine. Ich zweifelte immer noch an einem Namen für die Maschine. Ich tippte den Namen ein und die Maschine fing an zu suchen. Sie spuckte uns die Adresse eines Nachtclubs aus, also setzten wir uns wieder ins Auto. Wie würden sie als erste bekommen.

~Marco
Mein Freund stützte sich auf meine Schultern, wir waren nachdem er mich über die Wüste geflogen hatte in einem Wald gelandet, wo wir ein Stück gingen weil er ziemlich erschöpft war. Nun liefen wir auf den Stadtrand zu. Als wir die Stadt betraten sah ich eine Spielkarte von Agony auf dem Boden liegen in der Einfahrt eines Hauses. Ich ging auf das Haus zu und klopfte.

~Furio
Es klopfte. Giana hatte uns mitgeteilt, das sie diesen Zettel als Papierflieger gefunden hatte. Ich ging zur Tür. „Wenns n Polizist ist nimm die Schrotflinte." rief mir Carlos hinterher. Ich öffnete die Tür. Vor mir stand ein von der Sonne gebräunter Junge mit schwarzen, lockigen Haaren. Er hatte eine Aladdinhose an. Auf ihn gelehnt war ein etwas größerer Junge mit blonden Haaren, der oben rum nichts anhatte. „Hallo..." begann der Junge mit den schwarzen Haaren mit vor Anstrengung verzerrten Stimme. „Ich bin Marco, können wir kurz reinkommen?" fragte der Junge.

~Marco
Ich legte Manuel auf eine Couch im Wohnzimmer und setzte mich dann auf die Lehne des Sofas. „Simon hat auch einen Zettel bekommen, er wird sie entführen." sagte das kleine Mädchen, das bei den zwei Jungs saß. „Dann müssen wir sie entführen bevor Simon das macht." sagte der große und ziemlich breite Kerl. „Wenn sie nicht von selbst mitkommt." sagte das Mädchen.

~Giana
Ein paar Minuten später fuhren wir mit Carlos schwarzem Wagen nach Metropole. „Gleich hab ich die genaue Adresse von dieser Camilia." sagte Furio. Nach ein paar Minuten zog er dann seine rechte Augenbraue hoch. „Ernsthaft, ein Strip Lokal?!?. Da können wir mit Giana garnicht rein." sagte Furio. „Ist doch egal. Wenn wir uns mit Simon batteln bekommt die  ganz andere Sachen zu sehen." sagte Carlos. Wir fuhren in die Straße mit dem Club ein und sahen auf der anderen Seite Simon. Beide gaben Gas, nur das der Wagen von Carlos getuned war. Allerdings bremste Carlos nicht ab bevor er auf Simon's Auto traf. Nein, er hielt konstant die Geschwindigkeit während sich die Adern am Arm von Carlos Silbern Färbten. Beim aufeinander treffen der zwei Autos wurde Simon's Auto einfach zusammen gedrückt und Carlos Wagen bekam nichtmal eine Delle. Carlos grinste. Als der Staub des Aufpralls verwehte, stand dort Simon ein paar Meter weg auf der Straße und grinste. Er rannte in den Club und wir ihm hinterher. Furio musste im Prinzip nur dem Geschrei eines über die Tische springenden Simons folgen. Ein Problem war, das die Menschen im Weg waren. Carlos verstand anscheinend sein Problem, nahm die Motorsäge ab und lies sie aufheulen. Alle wichen ihm aus und wir rannten in die Richtung aus der, als es noch leiser war, das Geschrei her kam. Dann sahen wir die beiden. Simon stand vor Camilia und bedrohte sie mit einem stylischen Messer aus silber. „Simon, lass sie gehen!" rief ich. Er lachte. Furio schaute zu erst zu Carlos und nickte dann Richtung Wasserhähne an der Bar. Carlos zersägte die Bar einmal in der Mitte und versuchte so viele Wasser Leitungen wie möglich zu erwischen. Furio hob seine Hände in den Wasserstrahl. Es zischte kurz, dann hielt Furio in jedem Arm einen Raketenwerfer. „Lass sie gehen!" sagte Furio noch einmal. Simon biss die Zähne zusammen und lies sie los. Sie kam zu uns herüber gerannt. „Ihr denkt, ich habe mich hiermit geschlagen gegeben?" Simon lachte. „Nein! Wenn ich sie nicht haben kann, kriegt auch ihr sie nicht." er hob seinen rechten Arm, an dem man deutlich schwarze Adern sehen konnte. Er hatte den Fluch auf sich. Aus seinen Armen kamen Schatten und wurden zu einem Raben, der aus dem Club schoss und einen schwarzen Scheif hinter sich herzog. Simon schaute auf den Boden. „Was tust du Simon?" rief ich. Plötzlich ertönte ganz laut ein Atomalarm. Simon fing an zu lachen. „Nein Simon! Das kannst du nicht machen." rief ich. „Zu spät." sagte er lachend und löste sich in Schatten auf. Simon hatte einen Supergau ausgelöst. Wir rannten aus dem Club und sie rannte uns einfach hinterher. Carlos fuhr in einer teuflischen Geschwindigkeit aus der Stadt. Man sah schon wie das Schutzschild hochfuhr, das die Außenwelt vor dem Supergau schützen sollte. Wir schafften es raus. Plötzlich sprach Camilia. „Was soll das alles, wer war dieser Typ und was hat das alles mit mir zu tun?" Ich drehte mich zu ihr. „Du bist die Stellvertreterin der Menschen." sagte ich zu ihr. Dann explodierte der Reaktor und innerhalb des Schutzschildes breitete sich eine extrem helle Explosion aus.

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