Part 6 - Vereint

4.1K 158 16
                                        

NEWT's POV

Ich war so glücklich wie noch nie in meinem Leben! Zumindest soweit ich mich erinnern kann. Thomas erwiderte meine Gefühle! Wir küssten uns noch weiter und hielten uns eine gefühlte Ewigkeit in den Armen. Irgendwann schafften wir es uns voneinander zu lösen. "Tommy.. was hat dich die ganze Zeit zögern lassen, deine Gefühle zuzugeben?" Er lächelte etwas traurig und antwortete schließlich. "Ich.. Es war einfach unglaublich verwirrend für mich.. Da ich ja auch keine Erinnerung mehr an Früher habe, wusste ich nicht, was das bedeutet.. Ist es normal in einen Jungen verliebt zu sein? Zum Glück hat mir Vince dabei sehr geholfen!" Tommy grinste jetzt, sein Blick fiel nach unten und er erzählte mir von seinem Gespräch mit Vince. Ich fand es gut, dass Tommy mit jemandem darüber sprach, wenn er das brauchte. Allerdings wirkte er gleich wieder etwas trauriger. Ich zog die Augenbrauen hoch und schaute ihn fragend an. "Das ist allerdings nicht der einzige Grund! Newt.. Als du damals mit dem Messer in der Brust auf dem Boden lagst und ich dachte du seist tot... Da merkte ich erst, wieviel ich wirklich für dich empfinde! Die ganze Zeit schon und ich merkte es nicht. Ich war in diesem Augenblick mit dir zusammen gestorben.. Ich hatte dich verloren. Und dann sehe ich dich doch plötzlich hier lebendig und gesund! Das war alles so viel für mich.. Aber ich nahm lieber Abstand von dir, weil ich schreckliche Angst hatte dich gleich schon wieder zu verlieren, nachdem ich dich grade erst zurück bekommen hatte..." Tränen liefen Tommy's Wangen runter. Es tat mir unendlich weh zu sehen, wie sehr ihn mein "Tod" in Wirklichkeit doch verletzte und zerbrochen hatte! Und ich hatte ihn auch noch angefleht mich zu töten... Ich verstand jetzt alles. Es muss unvorstellbar schrecklich für ihn gewesen sein. Wie sehr musste er gelitten haben.. Er musste mit meinem Crank-Ich kämpfen, das ihn töten wollte. Wollte mich um jeden Preis retten und dann zusehen wie ich mich selbst erstach und dann in seinen Armen "starb". Ich streichelte seine Wange, wischte die Tränen weg, küsste seine Stirn und legte dann meine Stirn an seine. "Es tut mir leid, Tommy! Ich wollte dir nie weh tun. Ich wollte einfach lieber sterben, als dich zu verletzen!  Aber du wirst mich nicht wieder verlieren! Das verspreche ich dir!" Wir nahmen uns wieder für sehr lange Zeit in den Arm. Alles schien einfach perfekt...

THOMAS' POV

Ich hatte mich nun endlich nicht nur mit Newt ausgesprochen, sondern wir hatten auch endlich zueinander gefunden. Ich spürte, dass er genauso glücklich war wie ich.  Als abends mal wieder ein Lagerfeuer gemacht wurde, ging ich zusammen mit Newt dorthin. Wir liefen normal nebeneinander wie sonst auch. Doch dann nahm ich einfach seine Hand in meine. Er schaute etwas überrascht, aber glücklich. Wir lächelten uns an und setzten uns so zu den anderen ans Feuer. Einige schauten völlig überrascht auf unsere Hände, andere grinsten. ZB. Minho, Bratpfanne, Brenda und sogar Gally lächelten uns überglücklich an. Sie schienen sich tatsächlich sehr für uns zu freuen. "Na das wurde aber auch Zeit!" sagte Gally grinsend und zwinkernd, aber auch leicht genervt zu uns und stocherte nebenbei mit einem Stock im Feuer herum. Dieser Spruch, das war in seiner typischen Gally Art eben. "Schön, dass du endlich deinen Traummann gefunden hast, Newt!" Wie... Gally wusste also davon, dass Newt schwul ist!? Vince sagte mir, dass das so genannt wird. Aber keine große Überraschung, da die zwei sich ebenfalls, so wie Minho, seit 3 Jahren im Labyrinth kennen. Als wir in der letzten Stadt im U-Bahn Tunnel waren, erzählte mir Newt, was für ein guter Freund Gally für ihn war bzw ist. Durch die ganze Sache mit Chuck, fiel es mir sehr schwer, Gally zu vertrauen und mit positiven Augen zu sehen. Aber so langsam verstand ich, was Newt gemeint hatte.. Auch wenn Homosexualität normal ist, ist es trotzdem wunderbar, wichtig und viel Wert, wenn Freunde das ohne wenn und aber akzeptieren! Und Minho, Pfanne und Gally waren definitiv gute Freunde für Newt. Sie mochten ihn so wie er ist. Das machte mich überglücklich! So sehr ich mich auch freute, mit Newt zusammen zu sein. SEIN Wohl war mir am wichtigsten! Er hatte es verdient endlich auch mal glücklich zu sein und, sozusagen, auf Händen getragen zu werden. Und das würde und werde ich tun, nahm ich mir vor. Ich würde nicht zulassen, dass ihm nochmal etwas schlimmes passiert! Eher würde ich sterben.. Ich gab ihm einen sanften Kuss auf den Mund und wir lächelten uns an. Und dann all dies hier. Dieser wundervolle, ruhige Ort. Diese tollen Menschen und vorallem Newt. Alles war so wunderschön und.. perfekt! Und genau das machte mir irgendwie Angst....

Newtmas - Para siempreGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt