Newt's POV
Wieder war einige Zeit vergangen.. Wieder waren unsere Kinder älter geworden. Charlie ist jetzt schon zwölfeinhalb Jahre alt.. Und Sam kann schon gut sprechen. Er schlief noch bei uns mit im Zimmer und wurde, wie Charlie, jeden Tag hübscher...
Tommy und ich lagen aneinander gekuschelt, wie immer, zusammen im Bett. Es war morgens, aber die Sonne war noch nicht ganz aufgegangen. Als wir plötzlich durch einen lauten Schrei aufgeweckt wurden. Mein "Mutterinstinkt" meldete sich sofort! Es war Charlie! Und ich sprang augenblicklich aus dem Bett raus, während Tommy noch sehr müde und verwirrt umher schaute.
Charlie stand in der Tür, weinte und schrie "DADDY!!!" ich schaute sie schockiert an und fragte mich im ersten Moment, was los sei. Dann sah ich aber auch sofort, dass sowohl ihre Hose, als auch ihre Hände voller Blut waren... Als ich zu Tommy schaute, sah ich, wie er plötzlich ganz blass um die Nase wurde bei dem Anblick des Blutes... Ich lief zu Charlie und kniete mich vor sie hin. Dann legte ich meine Hände auf ihre Schultern und versuchte sie zu beruhigen. "Daddy ich verblute!! Und ich hab Bauchweh!" rief sie und ihr liefen dicke Tränen die Wangen runter.. Ich strich ihr die Tränen weg. "Ganz ruhig mein Schatz! Alles ist in Ordnung! Das ist völlig normal in deinem Alter.. Weißt du was, geh dich erstmal frisch machen, dich anziehen und dann gehen wir zu Tante Lizzy, ok?" sagte ich beruhigend. Sie weinte jetzt schon etwas weniger. Dann gab ich ihr eine Stoffbinde, welche ich schon vorher von Lizzy bekam, da sie meinte, es könnte nicht mehr lange dauern bei Charlie, bis zu ihrer ersten Regelblutung... In gewisser Weise war ich also schon darauf vorbereitet. Andererseits ist es auch nochmal was anderes, wenn es dann wirklich soweit ist.. Und gerade jetzt brauchte Charlie eine Frau. Tommy und ich lieben sie zwar natürlich mehr als unser Leben und sind auch gute Eltern, aber trotzdem waren wir nunmal Männer! Deswegen bin ich froh, dass ich meine Schwester hatte...
Ich streichelte Charlie nochmal liebevoll an der Wange und schickte sie in unseren Waschraum. Dann stand ich wieder auf und musste schmunzeln, als ich Tommy ansah, der immer noch sehr blass aussah und vor sich hin starrte. "Oh man... Wie gut, dass du da bist!" sagte er nur, als er auf mich zu kam und mich küsste. "Freut mich, dass du das erkennst!" grinste ich und küsste ihn zurück.
"Charlie??? Charlie aua!????" schrie plötzlich Sam, der natürlich wach geworden war und sich Sorgen um seine große Schwester machte. Ich ging zu ihm und hob ihn hoch. "Nein mein Liebling, Charlie geht's gut! Keine Angst!" sagte ich ruhig und gab ihm einen Kuss auf die Stirn und umarmte ihn. Dann lächelte er und legte seine kleinen Ärmchen um mich und wollte kuscheln. Oh man... Er sah Tommy von Tag zu Tag ähnlicher!
Tommy streichelte Sam über den Kopf. "Jetzt wird sie immer erwachsener... Es dauert nicht mehr lange, da müssen wir sie komplett gehen lassen..." sagte Tommy betrübt und versuchte ein Schluchzen zu unterdrücken. "Ach Tommy... Sie wird doch aber nicht aus unserem Leben verschwinden! Sie wird immer unsere Tochter sein!" er nickte nur. "Ja ich weiß, aber es ist trotzdem unglaublich schwer für mich... Sie ist mein kleines Mädchen..." sagte er traurig und wir drei legten unsere Köpfe aneinander.
Als Charlie fertig aus dem Waschraum kam, fing sie vorsichtig wieder an wenigstens etwas zu lächeln.. "Können wir jetzt zu Tante Lizzy?" sagte sie leise. "Ja kar. Hast du noch Bauchschmerzen, Schatz?" fragte ich sie. Sie nickte und verzog leicht das Gesicht. "Das tut mir leid... Wir gehen vorher nochmal bei Victoria vorbei, die hat bestimmt was für dich. Und dann wärmen wir deinen Bauch etwas mit der Wärmflasche, ja?" Sie nickte wieder. Dann nahm ich sie in den Arm und streichelte immer wieder über ihren Kopf...
Nachdem Charlie bei Victoria etwas gegen die Schmerzen und auch noch was zum Auffangen der Blutung bekam, gingen wir zu Lizzy's Hütte. Sie öffnete schon kurz nach dem Klopfen die Tür. Tommy und Sam waren zu Hause geblieben.
"Newt!? Ist was passiert??" fragte sie überrascht. "Ja ist es.. Aber nichts schlimmes... Also.. Naja...." ich schaute zu Charlie runter. Ihr schien das alles etwas unangenehm zu sein... "Können wir reinkommen?" fragte ich. "Oh ja natürlich! Setzt euch bitte. Harriet ist gerade mit Noah spazieren. Ich mach uns Tee." sagte sie, als wir uns an den Tisch setzten.
Dann stellte Lizzy uns Tassen hin und schenkte Tee ein. "Also, worum geht's?" fragte sie. Ich wusste nicht, wie ich es sagen sollte, aber dann fing Charlie schon an zu reden. "Ich blute..." sagte sie und schaute auf ihren Tee...
"Oh... Ich verstehe!" sagte Lizzy und legte ihre Hand auf Charlie's. "Es ist also soweit. Aber davor brauchst du keine Angst zu haben! Das hat jede Frau ab deinem Alter und es ist nicht gefährlich, auch wenn es weh tun kann, leider... Aber es bedeutet auch, dass du jetzt erwachsen bist! Hast du schon etwas davon in der Schule gehört?" sagte sie und Charlie nickte. "Naja.. etwas... Aber so ganz versteh ich das noch nicht. Also ich hab da noch ein paar Fragen..." sagte sie und schaute abwechselnd mich und Lizzy an. Ich wusste was sie meinte. Ich war hier als Mann fehl am Platze...
So gerne ich Charlie auch in ALLEM unterstützen wollte, aber ich glaube, dass es in "Frauensachen" auch besser ist, mit einer Frau zu reden. Außerdem konnte ich mit Sicherheit nicht auf jede Frage das richtige Antworten..
"Ok also... Ich lasse euch besser jetzt mal alleine. Ist das in Ordnung, Liebling?" fragte ich an meine Tochter gewand. "Ja Daddy! Danke..." fügte sie noch hinzu. Ich gab ihr noch einen sanften Kuss auf die Stirn und ging zurück nach Hause. Sam war, mal wieder, eingeschlafen und ich musste grinsen. "Er ist so wunderschön..." sagte ich nur und lächelte als ich ihn sah.
"Genauso wunderschön wie du!" sagte Tommy und legte seine Arme um meine Hüfte. "Danke.." grinste ich. "Aber er kommt ganz nach seinem Dad!" sagte ich, was ihn vor Freude strahlen lies. "Wo ist mein baby girl?" fragte er leicht besorgt. "Keine Sorge, sie wollte sich noch in Ruhe mit Lizzy über alles unterhalten.. Da passt ein Mann nicht mit rein..." sagte ich und zog einen Mundwinkel hoch. "Ja das ist sicher richtig so... Ich weiß noch nicht, wie ich damit klar kommen soll, sie gehen zu lassen..." sagte er und Tränen bildeten sich in seinen Augen. "Wir schaffen das schon!" sagte ich umarmte ihn fest...
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Newtmas - Para siempre
RomansDiese Geschichte handelt von einer schwulen Romanze zwischen Newt und Thomas aus dem "Maze Runner" Universum. Es spielt nach "The death cure" und hat ein alternatives Ende! Newt überlebt den Messerstich aus dem Film "The Death Cure - die Auserwählt...
