Newt's POV
"Daddy?" rief es plötzlich neben uns im Bett. Charlie!! Sie ist wach! Tommy und ich stürmten sofort zu ihr. Ich nahm ihre Hand und Tommy streichelte ihr über den Kopf. "JA! Ja mein Schatz! Wir sind hier! Dad und ich sind hier!" rief ich überglücklich. Elsa nahm ihr die Sauerstoffmaske ab. Und sie lächelte! Obwohl sie natürlich noch sehr schwach war. "Wir waren die ganze Zeit da! Wie geht's dir?" sagte ich, während mir Freudentränen übers Gesicht liefen. "Ich weiß, dass ihr bei mir wart Daddy... Ich fühl mich noch sehr schwach, bitte bitte sei nicht mehr böse auf Dad ja? Er kann nichts dafür!" bittete sie mich traurig. "Oh NEIN! Nein ich bin nicht böse auf Dad! Das war ich nie! Wirklich! Dad und Daddy hatten nur schreckliche Angst um dich!" sie lächelte kaum merklich zustimmend und beruhigt.
"Du darfst noch nicht zu viel reden und musst noch ein bisschen hier liegen bleiben, bis du dich vollständig erholt hast. Dann holen wir dich wieder nach Hause, ok?" sagte Tommy, der natürlich ebenfalls überglücklich und erleichtert war. Charlie nickte. Dann wurden aber ihre Augen riesig, als sie neben sich George und Michael sah. "Oh nein! Wie geht's ihnen? Daran bin nur ich Schuld..." sagte sie, während ihr eine Träne aus dem Auge lief. "Nein, du kannst nichts dafür Schatz!" sagten Tommy und ich gleichzeitig. Gally und Minho stimmten uns zu. "Dafür kann keiner was, Kleine! Mach dir bloß keine Vorwürfe! Und den beiden hier geht's auch schon besser!" sagte Minho liebevoll zu Charlie. Ich dankte ihm nickend. "Sie werden also auch wieder gesund?" sagte sie besorgt. "Ja!" warf plötzlich Elsa ein. "Das verdanken wir allein dir, Süße! Durch dein Blut konnten wir eine Art Heilmittel herstellen und alle werden wieder gesund!" lächelte sie sie an und Charlie schien sich wieder zu beruhigen. "Oh zum Glück...." sagte sie und dann fielen ihr die Augen zu. Tommy und ich sprangen auf. "OH NEIN!" schrie ich, doch Elsa beruhigte mich sofort. "Ganz ruhig Newt! Sie ist nur einfach noch sehr erschöpft und jetzt eingeschlafen... Wir sollten ihr die Zeit geben!" mir fiel sofort ein Stein vom Herzen.
"Charlie ist jetzt außer Lebensgefahr, aber sie sollte noch ein paar Tage hier bleiben. Und ihr solltet nach Hause gehen, essen, schlafen und euch frisch machen. Und natürlich auch nach Sam sehen. Er wird sicher seine Daddy's vermissen!" lächelte sie uns zu. "
Ja sie hatte recht. Da Charlie lebt, keine Gefahr mehr besteht und sie sowieso noch viel Schlaf brauchte, machten Tommy und ich uns auf den Weg nach Hause. Vorher gaben wir unserer Tochter noch einen sanften Kuss auf den Kopf. Victoria versicherte uns auch nochmal, dass wir uns keine Sorgen mehr machen müssten. Sie versprach auch uns sofort Bescheid zu sagen, wenn Charlie wieder aufwacht. Jedoch sollten wir lieber Sam erstmal nicht mit zu Charlie bringen, da sie sich nicht sicher war, ob noch eine Ansteckungsgefahr bestand und Sam ja erst ca ein halbes Jahr alt war. Das sahen wir natürlich ein.
Als Tommy und ich auf dem Weg zu unserer Hütte waren, sah er noch sehr niedergeschlagen aus. Und ich wusste, das war nicht wegen Charlie... Ich hatte ihn zutiefst verletzt mit meinen Vorwürfen. Er war zwar nicht wütend auf mich, aber natürlich tat es ihm sehr weh.. Ich griff nach seiner Hand und nahm sie fest in meine. Er sah mich an mit einem Lächeln. Einem traurigen Lächeln... Aber ich wusste schon ganz genau, wie ich ihm zeigen konnte, dass ich ihm zu 100% vertraue. Auch und ganz besonders was unsere Kinder betrifft. Ich würde ihn mit etwas überraschen, sobald Charlie wieder zuhause ist...
Nachdem wir geduscht und was gegessen hatten, gingen wir sofort zu Sam. Ich klopfte an Lizzy und Harriets Tür. Sie öffnete sich und meine Schwester stand vor mir. "Newt!? Was ist passiert??" fragte sie aufgeregt. "Es ist alles wieder gut, Lizzy! Die Kinder erholen sich wieder!" die Erleichterung stand ihr eindeutig im Gesicht. "Wo ist mein Baby??" fragte ich regelrecht im gleichen Atemzug. Lizzy trat beiseite und ich sah Sam, wie er mit Noah und Luisa spielte. Dann drehte er sich zur Seite und als er mich und Tommy sah, machte er große Augen und drehte fast durch vor Freude. Augenblicklich fing er an vor Freude zu schreien und mit den Ärmchen zu wedeln.
"DAADAAA!!!" schrie er glücklich und versuchte auf uns zuzukrabbeln. Dieser Anblick und wie er uns 'Dada' rief, erwärmte mein Herz! Wir rannten sofort auf unseren Sohn zu. "Ja mein Baby! Deine Daddy's sind wieder da!!" rief ich, während ich zu ihm ging, ihn hoch hob und ganz fest umarmte und ihn immer wieder auf seinen Kopf küsste. Ich lehnte mich mit Sam auch sofort an Tommy an. Welcher sehr glücklich darüber zu sein schien und wir umarmten uns ganz fest mit Sam in der Mitte....
"Cha... Cha???" ich wusste was er meinte. "Nein mein Schatz, Charlie ist noch ein bisschen krank, weißt du? Aber sie wird wieder gesund und kommt ganz bald wieder! Versprochen!" daraufhin lachte er. Dann sah ich Tommy tief in die Augen. "Gehen wir nach Haus!" sagte ich gab ihm einen liebevollen Kuss.
5 Tage später
Die Kinder wurden inzwischen zum Glück alle wieder gesund und die Krankenstation immer leerer. Heute durfte Charlie auch wieder nach Hause und Tommy und ich machten uns zusammen mit Sam auf den Weg zu ihr.
Als sie uns alle drei hereinkommen sah, strahlte sie übers ganze Gesicht! "Oh da seid ihr ja endlich! Und du bist auch da Sammy! Das ist so toll!!" rief sie und umarmte uns ganz fest. Sam gab sie einen Kuss auf den Kopf, welcher daraufhin laut los lachte. Endlich war unsere gesamte Familie wieder vereint!
"Ist wirklich alles wieder in Ordnung?" fragte Tommy Victoria, die gerade hereingekommen war. "Ja keine Sorge! Charlie's Temperatur ist auch schon seit 2 Tagen im Normalbereich, ich wollte sie nur lieber noch zur Beobachtung hier behalten. Aber ihr könnt jetzt alle wieder nach Hause gehen!" strahlte sie uns liebevoll an. Dann ging Tommy auf Victoria zu und umarmte sie! Ganz fest und nach anfänglicher Überraschung, erwiderte sie dann sofort die Umarmung. "Danke..." flüsterte er ihr zu. "Nichts zu danken!" sagte sie freundlich.
Als wir Zuhause ankamen, legten wir erstmal Sam ins Bett, er schien wieder sehr müde zu sein.. Unsere kleine Schlafmütze.. dachte ich lächelnd.
"Dad?" sagte Charlie plötzlich mit emotionaler Stimme. Tommy sah sie fragend an. "Kannst du mich bitte auch weiterhin Baby Girl nennen? Das hat mir gefallen...." lächelte sie mit feuchten Augen der Rührung.
Tommy und ich schauten uns schockiert an. "Also.. das.. das hattest du gehört?" sie nickte. "Ich hab ALLES gehört. Und ich... ich dank euch so für das was ihr gesagt habt. Ich liebe euch auch über alles!!" sagte sie und stürmte zu uns in die Arme. Wir gingen zu ihr auf die Knie und umarmten sie so fest wie möglich. "Jetzt ist alles wieder gut, Baby Girl!" sagte Tommy und wir lächelten alle....
Mitten in der Nacht..... POV Erzähler
Charlie fühlte sich wieder bestens und voller Energie, sie wurde nur plötzlich wach, weil sie Durst verspürte. Um ihre Eltern und Sam nicht zu wecken, öffnete sie leise und vorsichtig die Tür von ihrem Anbau, um sich eine Flasche Wasser zu holen. Sie schlich so leise wie möglich wieder zurück und gerade als sie fast wieder an der Tür war, hörte sie ein Kussgeräusch und dann wie ihr Daddy "Ich liebe dich so sehr...." zu ihrem anderen Dad flüsterte. Sie grinste übers ganze Gesicht und spürte unendliches Glück im Herzen, dass ihre Eltern sich wieder lieb zu haben schienen. Dann schloss sie leise die Tür hinter sich und ging mit diesem Glücksgefühl wieder schlafen......
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Newtmas - Para siempre
RomanceDiese Geschichte handelt von einer schwulen Romanze zwischen Newt und Thomas aus dem "Maze Runner" Universum. Es spielt nach "The death cure" und hat ein alternatives Ende! Newt überlebt den Messerstich aus dem Film "The Death Cure - die Auserwählt...
