33. Kapitel

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Rebeccas Sicht

Ich wachte auf, als die Sonnenstrahlen in mein Gesicht schienen und mich sanft weckten.

Ich drehte mich auf die Seite, sah allerdings keinen Calum.
Also drehte ich mich auf die andere Seite, doch ich sah ihn immer noch nicht.

Nichts denkend richtete ich mich etwas auf und nahm zunächst mein Handy.

Es war erst kurz nach acht Uhr.

Normalerweise war ich immer früher wach als Calum, besonders um diese Uhrzeit.

Doch wie gesagt, dachte ich mir nichts dabei.

Ich dachte, Calum sei vielleicht in der Küche, oder im Bad, doch ich hatte nichts gehört.

Nach kurzer Zeit fiel mir dann etwas auf.

Seine Klamotten waren weg und dort wo sie lagen, wurde ein Zettel hinterlassen.

Ich dachte es wäre etwas wie, er sei beim Bäcker oder so, und nahm direkt gut gelaunt den Zettel von den Stuhl.

Es verwirrte mich zu erst, doch dann war es glasklar für mich.

Es tut mir leid.
Ich kann nicht.

Hektisch griff ich nach meinem Handy, welches ich versuchte zu entsperren. Nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen gelang mir dies.

Zuerst rief ich Calum an, doch er drückte mich weg.

Beim zweiten Mal, war sein Handy aus.

Das war für mich der klare Beweis, dass meine Vermutung sich bestätigte.

Ich suchte nach Ashton in meinen Kontakten und rief ihn als nächstes an, während ich mich schnell umzog.

"Wieso rufst du in aller Frühe an, Reby?" Es klang so, als wäre erst gerade aufgewacht, was vermutlich auch so war.

"Ich glaube Calum will sich etwas antun." sagte ich panisch und zog meine Hose hoch, während ich versuchte das Handy zwischen Ohr und Schulter zu halten.

Er war plötzlich hellwach.

"Wie Calum will sich was antun?"

Meine Stimme zitterte, genau so wie mein ganzer Körper.

"Er ist weg und hat eine Notiz hinterlassen. Hast du eine Idee wo er sein könnte?"

Ich rannte die Treppen hinunter nach dem ich meine Schuhe an hatte.

"Ja, allerdings." meinte der Junge an der anderen Leitung.

Ich rannte zu meinem Auto, wo ich hektisch nach den Schlüssel suchte.

"Ja? Möchtest du mir auch verraten wo das ist?" fragte ich schon fast hysterisch.

"Du weißt doch, wo Deobras Unfallstelle war?"

Im Hintergrund hörte man ein Auto starten. Ashton musste schon auf dem Weg sein.

Endlich hatte ich meine Schlüssel gefunden.

"Ja, ich weiß wo das ist." Ich startete ebenfalls meinen Motor.

"Dort ist eine Brücke." war alles was Ashton sagte.

"Wir sehen uns." Ich legte auf und fuhr los.

Schneller als erlaubt fuhr ich durch die Straßen, die an einem Freitag Morgen gut gefüllt waren.

Mir war es egal, ob mich die Polizei sah, oder ich am Ende ein Bußgeld zahlen musste. Es war mich nur wichtig keinen Unfall zu bauen und so schnell wie möglich bei Calum zu sein.

Disconnected // c.h.Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt